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KARL HEINZ BIELER

SYLVIE SCHENK
KARL HEINZ BIELER
SYLVIE SCHENK
Manualul a fost aprobat prin Ordinul ministrului Educaþiei ºi Cercetãrii nr. 4446 din 19.06.2006 în urma evaluãrii
calitative organizate de cãtre Consiliul Naþional pentru Evaluarea ºi Difuzarea Manualelor ºi este realizat în
conformitate cu programa analiticã prin Ordin al ministrului Educaþiei ºi Cercetãrii nr. 3252 din 13.02.2006.

DEUTSCH INTERNATIONAL 3.
Manual de limba germanã pentru clasa a XI-a: L3
JÜRGEN WEIGMANN, KARL HEINZ BIELER, SYLVIE SCHENK
Copyright © 2000, 2001 – CORNELSEN VERLAG, Berlin
Copyright © 2006 – BIC ALL
Toate drepturile asupra prezentei ediþii aparþin Editurii BIC ALL.
Nici o parte din acest volum nu poate fi copiatã fãrã permisiunea scrisã a editurii.
Drepturile de distribuþie în strãinãtate aparþin în exclusivitate editurii.

Descrierea CIP a Bibliotecii Naþionale a României


Weigmann, Jürgen
Limba germanã: manual pentru clasa a XI-a: L3 /
Jürgen Weigmann, Karl Heinz Bieler, Sylvie Schenk. -
Bucureºti: BIC ALL, 2006
Bibliogr.
ISBN (10) 973-571-678-X ; ISBN (13) 978-973-571-678-3
I. Bieler, Karl Heinz
II. Schenk, Sylvie

811.112.2(075.35)

Traducerea ºi adaptarea versiunii româneºti conform curriculum-ului în vigoare:


prof. Silvia Florea, prof. Adriana Gheorghe.
Ortografia germanã folositã în acest manual este conform noilor reglementãri din 1998.
Pentru autenticitate, vechea ortografie a fost pãstratã în anumite texte literare.

Referenþi: prof. gr. I Ida Ana Maria Alexandrescu


conf. dr. Marianne Koch

Redactori: Dagmar Garve, Lutz Rohrmann, Mihaela Dinklage


Coperta: Alexandru Novac
Tehnoredactare: Regelindis Westphal, Mirela Topalã, Radu Dobreci
Explicaþia simbolurilor:

Editura BIC ALL B-dul Timiºoara, nr. 58, sect. 6


Cod: 061317 – Bucureºti
Tel.: 402 26 00
Fax: 402 26 10

Departamentul distribuþie: Tel.: 402 26 23; 402 26 25; 402 26 34


Comenzi la: comenzi@all.ro
URL: http://www.all.ro

În prezenta ediþie sunt folosite elemente grafice ºi fotografii din publicaþii ce nu aparþin editurii.
BIC ALL nu a reuºit sã contacteze deþinãtorii de copyright, dar va achita la cerere proprietarilor de drept costurile
de reproducere.
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LEKTION
1 BERUFE UND BERUFSPRAKTIKUM Inhalt

& A Berufe Berufe in Deutschland


 B Das Praktikum Berufspraktikum im Hotel
$ Zusammenfassung Bericht und Interview

LEKTION
2 FERNSEHWELTEN

& A Geschmackssache
B Das darf nicht wahr sein! Fernsehen in Deutschland
$ Zusammenfassung Ein Brief an einen Fernsehsender
Fernsehzeitung

LEKTION
3 DIE SCHWEIZ

Ein Referat über die Schweiz


& A Das Referat Ein literarischer Text
! B Franz Hohler: Die Schweiz
Wie die Berge in die Schweiz kamen
!$ Zusammenfassung

LEKTION
4 WIE GEHT ES DIR?

!& A Zwei Szenen In einem Fitnessstudio


" B Mir war so schlecht! Ein Unfall
"$ Zusammenfassung Auszug aus einem Tagebuch
Anzeige

" vier
Kommunikation Grammatik Lernen zu lernen

• seinen Beruf nennen • Berufsbezeichnungen • Richtig wiederholen


• sagen, was man gerne machen • Konjunktiv II Perfekt
würde • Konjunktiv II (Gebrauch)
• sagen, was nicht Realität ist/war • Relativsatz
• über Berufe sprechen • Konditionalsatz

• Vermutungen äußern • Verben mit Dativ- und Akkusativergänzung • Wortfamilien helfen


• Erstaunen/Überraschung • Topik des Satzes mit Dativ- und beim Lernen
äußern Akkusativergänzung • Vergleichen mit
• um Ruhe bitten • Das Futur Muttersprache und
• über eine Statistik sprechen • Personalpronomen (Wiederholung) anderen gekonnten
• eine Wahl argumentieren Sprachen
• Vergleiche machen • Über das
• über Gefühle sprechen Funktionieren der
• Briefe schreiben Sprache nachdenken
und sprechen

• Ungeduld ausdrücken • Ländernamen • Übungen selbst


• eine Geschichte erzählen • Adversative Konjunktionen: zwar …, aber machen
• Begeisterung ausdrücken und nicht nur ..., sondern auch • Kreuzworträtsel
• etwas erklären
• Informationen über etwas
sammeln
• ein Referat schreiben
• ein Referat halten
• Pläne machen

• sagen, was man (nicht) mag • Adjektivdeklination ohne Artikel • Das Lerntagebuch
• ein Urteil über jemanden • Die Konjunktion obwohl
abgeben • Das Modalverb sollen (Konjunktiv II)
• zusammenfassen Schlüsse • Adjektive - Antonyme
ziehen • Perfekt mit haben oder sein
• seine Wut äußern (Wiederholung)
• sich rechtfertigen • Plusquamperfekt
• Perspektive wechseln

fünf #
LEKTION
5 DIE THEATER-AG Inhalt

"& A Das lasse ich mir nicht bieten! • Schultheater


# B Ein Zeitungsbericht Ein Zeitungsartikel über ein
#$ Zusammenfassung Theaterstück

LEKTION
6 TYPISCH DEUTSCH?!

#& A Ein Nachmittag am Chinesischen Turm • Informationsgespräche über


$ B Blasmusik und bayerische Schmankerl Deutschland und die Deutschen
$$ Zusammenfassung • Persönliche Briefe

LEKTION

$&
7 SO VIEL FREIZEIT

A Freizeitbeschäftigungen • Freizeitaktivitäten
% B Fan und Fußballstar • Ein Streitgespräch
%$ Zusammenfassung • Fragen an Lothar Matthäus
• Bewerbungsbrief

LEKTION

%&
8 DIE ZUKUNFT

A Die Zukunft unserer Stadt


• Das Jahr 2020
• Zukunftsprognosen
& B Atelier Zukunft
&$ Zusammenfassung

ANHANG

Tests 1 und 2/Grammatischer Anhang


Alphabetische Wortliste
Stadtplan München
Stadtplan Wien

$ sechs
Kommunikation Grammatik Lernen zu lernen

• jemanden um Hilfe bitten • Präpositionen mit Dativ, Akkusativ und • Übungen selbst
• seinen Ärger äußern bikasuell (Zusammenfassung) machen: Dialoge zu
• jemandem Vorwürfe machen • Relativpronomen Fotos erfinden und
• Beunruhigung äußern • Relativsätze ohne/mit Präpositionen spielen
• jemanden beruhigen • Das Verb lassen
• Passiv mit werden
• Nomen und Verben
• Modalpartikeln aber, doch, ja, denn, wohl

• berichten, was jemand gesagt hat • Die n-Deklination Prüfungsvorbereitung


sagen, was man (nicht) mag • Indefinitpronomen (Wiederholung) • Sprachbausteine
(Bereich: Essen) • Indirekte Rede (Wiederholung) (Teil 1): Einen Brief
• Briefe schreiben vervollständigen
• ein Quiz machen
• Test zu einem Thema
durchführen und auswerten

Prüfungsvorbereitung
• über Freizeitaktivitäten • Pronominaladverbien und Verben mit • Sprachbausteine
sprechen Präpositionen (Teil 2):
• Versprechungen machen • Fragewörter mit Präpositionen Einen
• seinen Ärger ausdrücken • Adjektive: Komparation (Wiederholung) Bewerbungsbrief
• ein Projekt durchführen vervollständigen
• persönliche Briefe schreiben • Persönlichen Brief
• Argumente sammeln schreiben
• Lernplakate machen

• Ablehnung ausdrücken • Das Passiv • Selbständig weiter-


• gute Wünsche äußern • Der Gebrauch von werden lernen
• Befürchtungen äußern (Zusammenfassung)
• Meinungen äußern/begründen • Das Passiv (Präsens, Präteritum und mit
• sagen, was man von etwas hält Modalverb) (Zusammenfassung)
• Informationen einem Hörtext
entnehmen

sieben %
LEKTION
1 BERUFE UND BERUFSPRAKTIKUM

A Berufe

Ich bin Gärtner, weil ich gern draußen arbeite. Ich bin Informatiker. Ich arbeite bei der
Ich wollte nicht mein Leben in einem Büro Telekom. Computer haben mich schon immer
verbringen. Zur Zeit bin ich aber arbeitslos. fasziniert.

Ich bin Zahnarzt und habe eine gute Praxis mit Ich bin Tischlerin. Bis jetzt war das ein
vielen Patienten. Der Vorteil: Ich verdiene viel Männerberuf. Heute ist das nicht mehr so. Ein
Geld. Der Nachteil: Ich arbeite zu viel. handwerklicher Beruf ist für mich das Richtige.

Ich bin Pfleger in einem Altersheim. Ich wollte Ich mache eine Lehre als Bankkauffrau. Ich habe
schon immer gern Menschen helfen. gern Kontakte mit Kunden.

& acht LEKTION 


Gespräche auf dem Schulhof


Julia: Ich würde später gern Lehrerin werden
oder in einem Kindergarten arbeiten.
Theo: Auch wenn du Jungen wie mich in der
Klasse hättest?
Julia: Na klar, Theo. Ich mag doch Problemkinder.

"
Tanja: Hör mal, Rolf, du hast doch einen Onkel, Sabrina: Und du, Maria?
der in einer Autowerkstatt arbeitet? Maria: Ich gehe zu unserer Bäckerei. Es riecht
Rolf: Ja, ich mache mein Praktikum dort. toll dort. Das Problem ist, dass man sehr früh
Tanja: Ich würde auch gern ein Praktikum in aufstehen muss.
einer Autowerkstatt machen. Aber ich habe Sabrina: Möchtest du Bäckerin werden?
nichts gefunden. Ich gehe in ein Sportgeschäft. Maria: Nein. Ich will erst Abitur machen und
Fußbälle verkaufen! Buh … dann irgendetwas mit Sprachen …
Rolf: Wir können ja tauschen, Tanja. Ich würde
#
viel lieber in einem Sportgeschäft arbeiten.
Maria: Wo hast du dein Praktikum im letzten
Tanja: Mensch, das wäre super, wenn das
Jahr gemacht, Haluk?
klappen würde.
Haluk: Beim Theater. Mit Sabrina zusammen.
! Wir hatten Glück. Sie haben uns sogar als
Sabrina: Machst du auch ein Praktikum, Alice? Statisten auf die Bühne gelassen! Aber Theater
Alice: Ja. Alexander macht eine Lehre in einem ist doch nichts für mich.
Hotel. Er hat mich da vorgestellt. Ich freue mich
darauf. Später möchte ich in die Touristikbranche.

? 1 Hört und lest die Texte zu den Fotos auf S. 9. Wer sagt was?

1. Moderne Technik hat mir schon immer Spaß gemacht.


2. Es geht mir gut, ich habe viel Geld, aber ich habe wenig Zeit für mich.
Das könnte der
3. Ich arbeite gern mit Menschen.
Gärtner sagen.
4. Das Schönste für mich ist ein neuer Tisch oder ein Schrank,
den ich selbst gemacht habe.
5. Ich arbeite gerne in der Natur.
6. Menschen zu helfen finde ich wichtig. Ich denke, dass das die …

? 2 Gespräche auf dem Schulhof. Hört zu. Über welche Berufe ist die Rede?
Pilot/in – Automechaniker/in – Lehrer/in – Informatiker/in – Fotograf/in – Kindergärtner/in –
Verkäufer/in – Bäcker/in – Bauarbeiter/in – Gärtner/in – Direktor/in – …

LEKTION  neun '


3 Lest die Dialoge auf S. 9. 1. Theo möchte gerne in einem Kindergarten arbeiten.
Verbessert die Sätze! 2. Rolf macht sein Praktikum in einer Autowerkstatt.
3. Tanja würde viel lieber in einem Sportgeschäft arbeiten.
4. Sabrina macht eine Lehre im Hotel.
5. Maria weiß noch nicht, was sie später werden will.
6. Alice möchte später Bäckerin werden.
7. Haluk hat mit Sabrina ein Praktikum am Theater gemacht.

" 4 Berufe
a) Wer arbeitet wo? in einer Bäckerei – in einer Redaktion – bei der Zeitung –
Stellt euch gegen- in einem Altersheim – im Zirkus – im Flugzeug – in einer Praxis –
seitig Fragen! in einem Büro – in einer Bank – in der Schule – in einem Restaurant

Wer arbeitet in einer Bäckerei? In einer Bäckerei? Ein Bäcker natürlich.

b) Was machen die Leute? Ein Bäcker backt Brot und Brötchen.
Beschreibt die Berufe!

backen schreiben bauen

reparieren behandeln/helfen bedienen/beraten

& 5 Berufswünsche. Was würdest du gern werden? Was nicht? Warum?


Ich würde gern Pilot werden.
In diesem Beruf kann man Auf keinen Fall will ich
die Welt kennen lernen. Bäcker werden. Da muss man
sehr früh aufstehen.

 zehn LEKTION 
viel reisen.
viel an der frischen Luft.
hart arbeiten.
viel Geld verdienen.
kann man
etwas Gutes für andere tun.
hat man
In diesem Beruf die Welt kennen lernen.
muss man
Da andere Menschen kennen lernen.
ist man
viel Spaß mit anderen.
darf man
immer in der Natur.
auch mal nichts tun.
nie arbeitslos.
sehr früh aufstehen.

? 6 Wir haben deutsche Jugendliche gefragt: Welchen Beruf würden Sie ausüben?
Hört zu und macht Notizen!

Ich würde gern Pilot werd


7 Übungen selbst machen. en, denn …
a) Ergänzt die Sätze.
, weil …
e P o lizistin werden
gern
Ich würde
Ich würde gern Pilot werde
n, denn da kann man viel
reisen.
hre r, ab er …
Ich wäre gerne Le

b) Schreibt den Anfang eines Satzes und lasst euren Partner ihn ergänzen!

8 Wer wird was? 1. Heiko ______ 2. Silke ______ 3. Andrea ______ 4. Jan ______

Bei Feten erzählt Heiko immer


tolle Geschichten und sorgt für
die richtige Musik. Er ist hilfs-
bereit. Und wer Probleme hat,
kann ihn immer anrufen. Die
Stereoanlage funktioniert nicht.
Gott sei Dank ist Jan da und er
versucht, sie zu reparieren.
Silke und Andrea diskutieren
engagiert über die Umwelt. Silke will immer Recht
haben, aber Andrea gibt gern zu: Silke hat gute
Argumente und kennt sich aus. Andrea hat tolle
Klamotten an. Sie macht sie selbst. Sie schneidet
auch das Haar ihrer Freundinnen.

Unter diesen Jugendlichen findet man später im Leben folgende Berufe: Toningenieur/in,
Musiker/in, Lehrer/in, Sozialarbeiter/in, Friseur/in. Wer ist was? Warum?

LEKTION  elf 
B Das Praktikum
Alice hat ein Praktikum im „Hotel Seehof“
gemacht.

 zwölf LEKTION 
Anschließend hat sie einen Bericht über ihr Praktikum geschrieben. Alexander hat ihr dabei geholfen.

Klasse: 9a
Name: Alice Dulac
Praktikumsstelle: Hotel Seehof

In der ersten Woche habe ich an der Rezeption gearbeitet. Ich musste den Gästen ihre
Schlüssel und Stadtpläne geben, Taxis rufen usw. Ich habe auch Koffer und Taschen zum
Aufzug getragen, vor allem für die Damen. Den Herren war das peinlich, Gott sei Dank.
Manchmal habe ich sogar Trinkgeld bekommen. Es gab auch französische Touristen, die kein
Deutsch konnten. Für die habe ich manchmal übersetzt.
Wenn ich gekonnt hätte, wäre ich die ganze Zeit an der Rezeption geblieben. Aber der Chef
sagte, es wäre besser, wenn ich alles ein bisschen kennen lernen würde. Also habe ich auch
Betten gemacht, Staub gesaugt (das mache ich gar nicht gern!) und den Gästen das
Frühstück aufs Zimmer gebracht.
Es war schwierig für mich, den Kaffee oder die Milch nicht auszuschütten. Am Anfang war es
komisch, morgens in die Zimmer reinzugehen. Oft lagen die Leute, die man ja gar nicht
kannte, noch im Bett.
Ich habe auch beim Frühstücksbuffet geholfen. Ich war erstaunt, dass einige Leute am
Morgen schon so viel essen. Als ob sie seit zwei Tagen nichts gegessen hätten. Viele haben
nicht nur Eier und Wurst, Käse und Marmelade gegessen, sondern sogar Fisch!
Die meisten Gäste, die ich bedient habe, waren sehr freundlich zu mir. Sie lächelten auch
einer Praktikantin zu. Aber einige sind nie zufrieden und meckern immer.
Ich habe zwei Lehrlinge kennen gelernt, die sehr nett waren und mir immer geholfen
haben. Ohne sie und Alexander wäre alles schwieriger gewesen.

1 Schaut euch den Prospekt vom Hotel an. Man muss nicht alle Wörter verstehen.
Stellt euch Fragen!

Wie viele Zimmer hat das Hotel? Kann man in dem Hotel auch zu Mittag essen?

Wo …? Wann …? Gibt es …? Kann man …?

2 Lest den Bericht von Alice. Was passt zusammen?


Ich habe auch Koffer und Taschen zum 
Aufzug getragen. a Aber einige sind nie zufrieden und
Einige Gäste essen schon viel zum meckern immer.
Frühstück. b Das hat mich erstaunt.
Es gab auch Touristen, die kein Deutsch ! c Den Herren war das peinlich.
sprachen. d Ohne sie wäre alles viel schwieriger
Viele Gäste waren sehr freundlich zu mir. " gewesen.
Ich habe zwei nette Lehrlinge kennen # e Für die habe ich manchmal übersetzt.
gelernt.

LEKTION  dreizehn !
3 Was hat Alice gemacht? Lest den Bericht von Alice und schreibt eine Zusammenfassung!
1. in der ersten Woche / an der Rezeption arbeiten
In der ersten W
2. auch Koffer und Taschen / zum Aufzug tragen oche hat sie
an der Rezepti
3. für die französischen Touristen / manchmal übersetzen on gearbeitet.
4. auch Betten machen und staubsaugen
5. den Gästen das Frühstück ins Zimmer bringen
6. beim Frühstücksbüfett helfen

4 Etwas genauer sagen


a) Ergänzt mit Relativsätzen aus dem Bericht!

1. Es gab französische Touristen, ... .


2. Oft lagen die Leute, ... , noch im Bett.
3. Ich habe zwei Lehrlinge kennen gelernt, ... .
4. Viele Gäste, ... , waren sehr freundlich zu mir.

b) Ersetzt die Relativsätze wie im Text!

Es gab französische Touristen, die im Zimmer


Fußball spielten.
Oft lagen die Leute, die Staub saugen mussten,
noch im Bett.
Schaut euch die Deklination des Relativpronomens S.56 an!

5 Wenn ich das gewusst hätte … Der Konditionalsatz


? a) Hört den Dialog!

Rolf: Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich nie ein Praktikum in diesem blöden Sportgeschäft
gemacht. Ich durfte nur Staub saugen, aufräumen und zugucken.
Tanja: Das finde ich echt schade. Bei deinem Onkel war es super.

b) Dialoge üben. Schreibt und spielt die Dialoge!

1. Praktikum beim Bäcker: früh aufstehen / sauber machen / zugucken


2. Praktikum in der Bank: immer Kostüm/Anzug anziehen / zugucken / aufräumen
3. Praktikum im Altersheim: keine Pause haben / alte Leute füttern
4. Praktikum beim Arzt: zugucken / aufräumen / sauber machen
5. Praktikum in der Autowerkstatt: nie selbständig arbeiten / Cola holen / sauber machen
6. Praktikum im Hotel: …
7. … Wenn ich das gewusst hätte,
hätte ich nie ein Praktikum beim Bäcker gemacht.
Das finde ich schade, im Hotel … Jeden Tag um 6 Uhr aufstehen …

" vierzehn LEKTION 


6 Der Chef ist ungeduldig. Schreibt Dialoge wie im Beispiel unten und spielt sie!
1. den Gästen die Schlüssel geben

2. Betten machen

3. das Frühstück aufs Zimmer 56 bringen

4. die Koffer ins Zimmer tragen

5. ein Taxi rufen

6. für die französischen Gäste übersetzen

7. beim Frühstücksbuffet helfen

8. die Gäste an Tisch 3 bedienen

Direktor: Frau Dulac, haben Sie den Gästen schon


die Schlüssel gegeben?
Alice: Nein, Herr Direktor. Wenn ich gekonnt hätte,
hätte ich ihnen die Schlüssel schon gegeben.

? 7 Ein Interview mit Alice für die Schülerzeitung

a) Ergänzt den Dialog!

● Sag mal, wie war dein Praktikum in dem Hotel? ◆ Na ja, in der ersten Woche …
● Hast du auch Trinkgeld bekommen? ◆ …
● Und die Touristen? ◆ …
● Wie war dein Chef? ◆ …
● Hast du nur an der Rezeption gearbeitet? ◆ Nein, jeden Morgen …
● Wie waren die Gäste? ◆ …
● Waren noch andere junge Leute da? ◆ Ja, zwei …
● Würdest du das Praktikum noch einmal machen? ◆ Nein, wenn ich gewusst hätte, …

b) Schreibt einen kurzen Artikel für die Schülerzeitung!

Alice im „Hotel Seehof“


r Schule.
Zur Zeit haben wir wieder eine Austauschschülerin aus Frankreich an unsere
praktikum
Wie alle Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen hat auch sie beim Berufs
mitgemacht. Sie war … In der ersten Woche musste sie …

c) Macht ein Interview in der Klasse über eure zukünftigen Berufe!


Schreibt zuerst die Fragen auf, notiert dann die Antworten! Spielt eure Interviews!

" 8 Was für ein Praktikum würdet ihr gerne machen? Warum?
Ich würde gerne ein Praktikum
bei / in / … machen, weil …

LEKTION  fünfzehn #
Zusammenfassung
DAS KANNST DU SAGEN
Ich bin Zahnarzt (Informatiker, Gärtner ...). 1 a Urmez un curs de pregãtire profesionalã ca ...
Ich arbeite bei ... 2 b Eu sunt dentist (grãdinar, informatician ...)
Ich mache eine Lehre als ... 3 c Fac practicã./Sunt practicantã.
Ich mache ein Praktikum. Ich bin Praktikant/in. 4 d Eu lucrez la ...
Ich würde/möchte später gerne ... werden. 5 e Ar fi mai bine, dacã...
Wenn ich gekonnt/gewusst hätte, wäre ich / 6 f Dacã aº fi putut/ºtiut, aº fi fost/aº fi avut....
hätte ich ...
Es wäre besser, wenn ... 7 g Aº dori sã devin mai târziu ... .

SO KLINGT ES

? 1 Schwierige Konsonantenverbindungen. Hört zu und sprecht nach!

Gärtner – Bankkauffrau – handwerklicher Beruf – Werkstatt – Sportgeschäft – Zahnarzt –


irgendetwas – hilfsbereit – Trinkgeld – arbeitslos – lächeln

? 2 Der Buchstabe g. Hört zu und sprecht nach!


[g] der Gast – der Garten – tragen – sagen – fliegen – bestätigen
[k] weg – der Weg – der Tag – der Krieg – er trägt – er sagt
[N] jung – lange – die Zeitung – der Ausgang – singen
[C] lebendig – fleißig – er bestätigt – dreißig – vierzig – ewig – fertig – langweilig

Welches Wort passt nicht in der g-Reihe?


gehen – das Geld – gern – das Genie

? 3 Opposition st – sp.
[S] der Statist – die Sprache – später – Staub saugen – der Stau – der Stein – die Stelle – spielen
[st] der Herbst – das Obst – du gibst – der erste – die Leistung

SO FUNKTIONIERT ES

1 Nomen die Berufe benennen

Substantivele care denumesc profesiuni sunt de regulã de genul masculin ºi formeazã genul
feminin cu ajutorul sufixului -in.
Pilot/Pilotin – Lehrer/Lehrerin – Direktor/Direktorin
Existã însã ºi excepþii care trebuie învãþate pe de rost:

der Arzt / die Ärztin – der Steward / die Stewardess – der Krankenpfleger / die Krankenschwester –
der Bankkaufmann / die Bankkauffrau

$ sechzehn LEKTION 
2 Konjunktiv II Vergangenheit
Wenn ich gekonnt hätte , wäre ich an der Rezeption geblieben .

Es wäre besser gewesen , wenn ich in der Autowerkstatt gearbeitet hätte .

Konjunktiv II Vergangenheit = hätte/wäre + Partizip II des Verbs.

3 Der Gebrauch des Konjunktivs II


Erinnert euch an Konjunktiv II (“Deutsch International” 2 Lektionen 6 und 8).

Mit dem Konjunktiv II kann man

– sagen, was nicht Realität ist/war: Wenn ich Geld hätte, __________ ich mir ein Auto kaufen.
– einen Wunsch ausdrücken: Ich ___________ gerne Pilot werden.
Wenn ich gekonnt _______, wäre ich geblieben.
– etwas höflich sagen: Ich _________ gerne ein Mineralwasser.
wiedergeben was jemand gesagt hat Der Chef sagte, ich __________ alles kennen lernen.
(Indirekte Rede):

SO LERNST DU EFFEKTIVER

1 Wiederholen – wiederholen – wiederholen

Gramatica, conjugãrile, vocabularul nu constituie dificultãþi majore în învãþarea unei limbi


strãine. Cel mai dificil este sã lupþi împotriva capcanelor memoriei.

1. Discutaþi în clasã despre modalitãþile de îmbunãtãþire a memoriei.


2. Instrumentul cel mai eficace împotriva uitãrii este recapitularea. Comparaþi cele douã scheme
ºi discutaþi exerciþiul 2 propus mai jos.

2 Presupunem cã aveþi de învãþat 60 de cuvinte noi pentru sãptãmâna urmãtoare. Cum le veþi
memora? Desscrieþi modul de învãþare ºi afiºaþi rezultatele în clasã; gândiþi-vã ºi la materialele
ajutãtoare (liste, scheme, desene, etc.) pe care le folosiþi.

LEKTION  siebzehn %
LEKTION
2 FERNSEHWELTEN

A Geschmackssache
Alice: Maria, was ist denn das, „Tatort“?
Maria: Ein Fernsehkrimi. Er gehört zu
einer Serie, die in Deutschland, in
Österreich und in der Schweiz spielt.
5 Die Krimis sind meistens echt spannend.
Wenn du willst, können wir uns ja mal
eine Folge angucken.
Alexander: Am nächsten Sonntag spielt
eine Kommissarin, meine Traumfrau.
10 Man muss sie mit ihrer engen kugel-
sicheren Weste gesehen haben. Super
sexy!
Maria: Ha, ha! Du und deine blöden
Scherze. Man könnte denken, Thomas
15 Gottschalk spricht.
1 Unterhaltungssendung 2 Nachrichten
Alice: Wer ist denn das?
Alexander: Ein älterer Moderator, der für
witzige, charmante Elternabende sorgt.
Nicht wahr, Mama?
20 Frau Niess: Über Geschmack kann man
nicht streiten! Ich finde nicht, dass eure
VIVA-Moderatoren so witzig sind. Sie
klingen oft wie Papageien.
3 Sportsendung 4 Krimi(nalfilm)
Maria: Woher willst du das wissen,
25 Mama? Du guckst dir doch nie VIVA an.
Alice: VIVA, ist das der Musiksender mit
den vielen Videoclips?
Maria: Ja. Übrigens läuft gerade die
Sendung mit der besten VIVA-Modera-
30 torin. Wollen wir sie uns ansehen?
Alice: Ja, gern.
5 Musiksendung 6 Werbung
Maria: Mama, kannst du mir die
Fernbedienung geben?
Frau Niess: Oh Gott! Das muss ich mir nicht antun. Da räume ich
35 lieber die Küche auf.
Alexander: Ich wollte jetzt eigentlich „ran“ auf SAT 1 sehen.
Alice: Was ist das?
Alexander: Eine Sportsendung.
Maria: Ach Mann, du kannst doch später „Eurosport“ angucken.
40 Alexander: Meinetwegen, aber nur wegen Alice. Gib mir mal die
7 Talkshow
Fernsehzeitung.

& achtzehn LEKTION


Die Texte dieser Seite folgen der alten Rechtschreibung.

c 1 Bild und Ton. Hört zu. Welches Bild auf S. 18. passt zu welcher Sendung?

c 2 Hört das Gespräch über Fernsehsendungen und betrachtet „Wetten, dass …“ ist eine
noch mal die Bilder. Was heißen diese Wörter? Unterhaltungssendung.

VIVA – Thomas Gottschalk – Tatort – ran – Eurosport – Wetten, dass …?

LEKTION neunzehn '


2 3 Wörternetze. Gruppiert die Wörter nach folgenden Themen:
Krimi der Bericht – die Polizistin – charmant – der Abschied –
spielen – der Ball – die Angst – zusammenpassen –
berichten – die Information – der Applaus – das
Sportsendung Parlament – aufregend – der Zeuge – die Braut –
Nachrichten
das Orchester – verlieren – der Protest – zulächeln –
der Verbrecher – das Messer – küssen – gewinnen –
phantastisch – der Star – träumen – der Reporter …
Liebesfilm Musiksendung

berichten die Redaktion

der Reporter Nachrichten


schreiben

2 4 Verben mit Dativ- und Akkusativergänzungen, Topik des Satzes.


a) Regel selbst finden.

1. geben Maria gibt ihrem Bruder (D) die Fernsehzeitung (Ak). 2 Nomen
D. + Ak.

2. Nomen Maria gibt hm (D) die Fernsehzeitung (Ak.). zuerst Pronomen +


dann Nomen
Maria gibt sie (Ak.) ihrem Bruder (D).

3.Nomen Maria gibt sie (Ak.) ihm (D). 2 Pronomen


Ak. + D.

b) Hier sind einige Verben, die zwei Ergänzungen haben können:


schenken, geben, bringen, schicken, holen, kaufen, nehmen, erzählen, schreiben ...
Schreibt mit einen Verb Sätze wie in 4a) und lest sie vor.

2 5 Pronomen statt Nomen


a) Ersetzt die unterstrichenen Ergänzungen durch Pronomen.

1. Er zeigt Alice ein Foto. Er zeigt ihr ein Foto.


2. Alexander erzählt den Mädchen den Inhalt des Krimis.
3. Alice erklärt Alexander die französischen Wörter.
4. Frau Niess macht den Kindern ein paar Brote.
5. Maria hat Alice die Wohnung gezeigt.
6. Maria schenkt Alice ein Foto von der Love Parade.

b) Ersetzt die kursiv gedruckten Nomen durch Pronomen! Er zeigt es ihr.

 zwanzig LEKTION
8 6 Das Tauschspiel. Tauscht die Dinge unter euch! Ak.
Klar, ich geb ihn dir gern.
Gibst du mir deinen Kuli? Gibst du mir dafür deine Uhr?
Ak.

4 7 Rollenspiel. Du bist zu Hause a) Jeder will eine andere Sendung sehen. Wählt euch je eine.
mit deiner Schwester und zwei
Freunden und wollt fernsehen. Ich interessiere mich für … .
Schaut euch das Fernseh- Um … Uhr will ich … sehen.
programm S. ' an. O.k. und ich will dann um … Uhr … sehen.
Ich möchte aber lieber … sehen.
Ich schlage vor: Zuerst schauen wir … an und dann … .
Das finde ich nicht gut. Ich will zuerst … sehen und dann … .
Gut. O.k.

b) Argumentiert eure Wahl.

4 8 Fernsehen bei euch – Fernsehen in Deutschland. Was ist ähnlich?


Was ist anders?

In Deutschland können viele Leute über Satellit oder Kabel zwischen 40 und
60 Sender empfangen. Hier sind einige. Welche kennt ihr?

Bei uns gibt es In Deutschland gibt es


viele/wenig/keine … mehr/weniger …

8 9 Ihr seid dran! Welche Sendung Ich sehe gern …


gefällt euch? Die Sendung kommt immer
um … Uhr am …
1. Was seht ihr gern / nicht gern?
2. Was seht ihr täglich/oft/selten/nie?
3. Wie viele Stunden seht ihr täglich fern? Gestern habe ich … gesehen.
Das hat mir (nicht) gefallen.

2 10 Eine Statistik über Freizeitaktivitäten und Medien. Kommentiert!.


Am liebsten sind die deutschen Häufige / sehr häufige Freizeitaktivitäten (bei den 12–24-Jährigen)
Jugendlichen … 93 % Mit Freunden zusammen sein
92 % Musik hören
92 % aller Jugendlichen …
79 % Fernsehen
Für 79 % ist …
76 % Mit meiner festen Freundin / meinem festen Freund zusammen sein
66 % sind …
66 % Mit der Familie zusammen sein
(Quelle: Shell Jugendstudie 1997)

LEKTION einundzwanzig 
B Das darf nicht wahr sein!

Moderatorin: So, ratet mal, wie


viele Briefe ich gestern von
euch bekommen habe. Ruft an!
Wer auf die richtige Zahl tippt
5 und als Erster am Telefon ist,

dem schenke ich eine super


Play Station.
Maria: Ich wette, um die 200
bis 250, Alex, ruf an, schnell!
10 Alex: Ach nee. Da kommst du

eh nicht durch.
Moderatorin: Aber einen Brief,
nur einen, werde ich euch
heute vorlesen. Ja, ich gebe es
15 zu: Den Brief fand ich große

Klasse! Vor einem Jahr hatte er einen Motorradunfall –


Maria: Ja, dann lies ihn doch, Mensch! als Beifahrer. Wäre er an dem Tag nicht mitge-
Moderatorin: „Liebe Steffi, ich finde deine fahren …“
Sendung besonders toll und …“ Mann, Motorradfahren ist echt supertoll, aber
20 Alex: Na klar, die fangen alle so an. Deine 30 man kann es nicht oft genug sagen … O.k.?
Sendung ist besonders toll, große Klasse und O.k.! Gut, ich lese weiter.
total … „Wäre er an dem Tag nicht mitgefahren, würde
Die Mädchen: Schtt … er jetzt nicht im Rollstuhl sitzen. Er wird wahr-
Moderatorin: „Also, ich möchte euch von scheinlich sein Leben lang gelähmt bleiben. Ich
25 meinem Freund Christian erzählen. Er ist 18. 35 erzähle seine Geschichte, um euch zu sagen,

zweiundzwanzig LEKTION
dass ich ihn total toll finde. Ich habe ihn bei der Alex: Zu spät!
Love Parade kennen gelernt und ich finde ihn Moderatorin: So und jetzt sind wir aber ge-
so mutig, so positiv in allem und …“ 60 spannt. Wer wird die super Play Station ge-
Maria: Das darf nicht wahr sein. Habt ihr das winnen? … und der Gewinner ist Charly Biller
40 gehört? Das hat doch Sabrina geschrieben! aus Lohmar. Herzlichen Glückwunsch, Charly!
Alex: Ja! Mensch, sei doch mal still!
Moderatorin: „Er liebt die Musik. Er
spielt Bassgitarre in einer
Heavymetal-Band. Er kann so
45 toll lachen. Früher war ich
oft deprimiert. Ich fand die
ganze Welt blöd und alle
Leute langweilig. Aber seit
ich mit Christian zusammen
50 bin, habe ich mich total
verändert. Ich finde, dass …“
Maria: Ich hätte nie geglaubt,
dass sie an VIVA schreibt! Ich
finde das schon seltsam.
55 Alex: Wieso? Ich finde das o.k.
Alice: Warte mal, ich möchte
das zu Ende hören.

c 1 Hört zu. Ergänzt die Sätze!

a schreibt über ihren Freund, der im Rollstuhl sitzt.


b weiß, wie diese Briefe ans Fernsehen alle anfangen.
Die Moderatorin  c sagt, dass Sabrina den Brief geschrieben hat.
Maria d hat einen sehr interessanten Brief erhalten.
Alex ! e möchte den Brief zu Ende hören.
Alice " f hat sich verändert, seit sie Christian kennt.
Sabrina # g ist überrascht, dass Sabrina an VIVA schreibt.
h sagt, dass Motorradfahren gefährlich sein kann.
i will nicht bei VIVA anrufen.

2 2 Aussagen zum Text. Ergänzt die Sätze.


Es gibt mehrere Möglichkeiten.

bekommen – gelähmt – hören – raten – Die Moderatorin hat einen Brief von Sabrina …
sich verändern – tippen – verstehen – lesen – Habt ihr das …?
interessant finden – einen Unfall haben – Sabrina hat Christian kennen gelernt und sie …
glücklich sein – mutig sein – erhalten Maria weiß nicht genau, wie viele Briefe es sind,
aber sie …
Sabrina schreibt, dass …
en Brief
Die Moderatorin hat ein Christian sitzt im Rollstuhl. Er …
von Sabrina erhalten. Viele Briefe findet die Moderatorin langweilig,
Die Moderatorin hat … aber diesen …

LEKTION dreiundzwanzig !
c 3 Intonation üben
a) Hört die Texte und spielt sie! !
Achtet auf die Intonation. ● Das darf nicht wahr sein. Habt ihr das gehört?
Das hat doch Sabrina geschrieben!
◆ Ja! Mensch, sei doch mal still!

● Ich wette, sie hat um die 200 Briefe "
bekommen. Alex, ruf an, schnell! ● Ich hätte nie geglaubt, dass sie an VIVA
◆ Ach nee. Da kommst du eh nicht durch! schreibt! Ich finde das schon seltsam.
◆ Wieso? Ich finde das o.k.

Mann, Motorradfahren ist echt supertoll, aber #


man kann es nicht oft genug sagen … O.k.? ● Warte mal, ich möchte das zu Ende hören.
◆ Zu spät!

b) Schreibt Dialoge wie in den Beispielen unten und spielt sie!

● Mach mal meine Hausaufgaben! ● Ich hätte nie gedacht, dass …


◆ Spinnst du? Mach sie doch selber! ◆ Mensch, sei doch mal still. Ich will zuhören.

2 4 Der Motorradunfall von Christian. Was ist Christian geschehen?

mit einem Motorrad fahren einen Unfall haben im Rollstuhl sitzen


(als Beifahrer) (vom Motorrad fallen) (gelähmt sein)

2 5 Wie könnte Sabrinas Brief weitergehen? Erfindet ein Ende dazu! Lest es vor!
d

6 Was wird passieren? Ergänzt Ich ... euch heute einen Brief ... .
die Sätze. Der Text hilft euch Christian ... sein Leben lang gelähmt ... .
dazu! Alle sind gespannt: Wer ... die Play Station ... ?

7 Das Futur. Propoziþiile de la exerciþiul 6 sunt la timpul viitor.


Wer als Erster am Telefon ist, der wird eine Play Station bekommen.
Timpul viitor se formeazã cu ajutorul verbului auxiliar la prezent ___________ ºi cu infinitivul
__________ de conjugat.
Comparã cu limba românã!
werden
d 8 Das Verb werden. Konjugiert das Verb im Präsens!. ich werde
wir …
du …
ihr …
werden – werde – werdet – wirst – wird er. sie, es
sie …
" vierundzwanzig LEKTION
9 Vorhersagen – Ankündigungen – Pläne
a) Ergänzt die Sätze mit dem Verb werden und findet ein passendes Ende!

1. Heute ist das Wetter noch gut, aber morgen ... es … .


2. In den nächsten Ferien ... ich … .
3. Wer ... die nächste Tour de France gewinnen? Ich … .
4. Wenn wir jede Woche Lotto spielen, ... wir vielleicht … .
5. Die Deutschen ... die nächste Fußballweltmeisterschaft (nicht) gewinnen, denn … .

2 b) Schreibt andere Satzanfänge wie in 9 a) und lasst euren Partner die Sätze ergänzen!
d

c) În limba germanã verbul la timpul prezent poate avea ºi sens de viitor. Citiþi explicaþiile de la
pag
gina 27 exerciþiul 3 ºi comparaþi cu limba românã.

4 10 Private Gefühle im Fernsehen


a) Wie findet ihr Marias und Alexanders Aussagen?
Die Ausdrücke helfen euch.

Maria findet das … Ich denke, dass sie (nicht) Das soll jeder machen, wie er will.
Recht hat. Ich würde das nicht/auch tun.
Alexander findet den Brief … Ich finde das Bei uns gibt es das auch.
nicht/auch. Ich meine … Ich finde es interessant/peinlich, wenn …
Meine privaten Gefühle gehen niemand etwas an.

b) Und was denkt ihr darüber?

4 11 Schaut euch die Bilder an. Worüber sprecht ihr mit wem?
meinen Eltern / meinem Vater / meiner Mutter / habe, dann spreche ich
Wenn ich ein meiner Schwester / meinem Bruder / (zuerst/meistens/oft …)mit …
Problem mit meinen Lehrern / meinem Freund / meiner habe, dann schreibe ich
Freundin / meiner Klasse / … in mein Tagebuch.

Wenn ich ein Problem


mit der Schule habe,
dann spreche ich zuerst
mit meinem Freund.

LEKTION fünfundzwanzig #
Zusammenfassung
DAS KANNST DU SAGEN
Man könnte denken ... 1 a De unde ai putea sã ºtii asta?
Über Geschmack kann man nicht streiten! 2 b Despre gusturi nu se discutã!
Das kannst du sagen. 3 c Nu poate fi adevãrat!
Das muss ich mir nicht antun. 4 d S-ar putea gândi cã ... .
Das darf nicht wahr sein! 5 e Aþi auzit asta?
Habt ihr das gehört? 6 f aici: Nu-mi fac rãul cu mâna mea!

Sei doch mal still! 7 g Mi se pare ciudat


Ich hätte nie geglaubt, dass ... 8 h Astâmpãrã-te!

SO KLINGT ES

c 1 Hört zu und sprecht nach!

die Zeitschrift – die Fernsehzeitung – der Scherz – witzig – schwarz – jetzt – zu – zählen

c 2 Wortakzent. Schreibt die Wörter ins Heft. Hört zu und markiert den Akzent.
der Fernsehkrimi – die Kommissarin – die Nachrichten – die Werbung – der Geschmack –
die Sendung – der Unfall – die Reportage – die Freizeit

c 3 Satzakzent. Hört zu und sprecht die Sätze nach!


Ich muss dir was erzählen. – Sag mal, müssen wir uns das ansehen? – Willst du dir die ganze
Sendung ansehen?

SO FUNKTIONIERT ES

1 Verben mit Dativ- und Akkusativergänzung

a) Ordinea complementelor în propoziþie.


Dacã complementele sunt
exprimate prin substantive, a) Ich schenke meinem Freund (D) einen Fotoapparat (A).
complementul în dativ îl
precede pe cel în acuzativ.
b) Ich schenke ihn (A) meinem Freund (D).
b) Dacã un complement este
exprimat prin pronume ºi
celãlalt prin substantiv,
complementul - pronume precede complementul - substantiv.

c) Dacã ambele complemente


sunt exprimate prin pronume, c) Ich schenke ihn (A) ihm (D).
complementul în acuzativ îl
precede pe cel în dativ.

d) Verbe cu complemente în dativ ºi acuzativ:


schenken – geben – bringen – schicken – holen – kaufen – nehmen – erzählen – schreiben

$ sechsundzwanzig LEKTION
2 Zukunft
II.Stelle letzte Stelle
Ich werde morgen nicht in die Schule gehen.
Du wirst nächste Woche nach Berlin fahren.
Er/Sie wird heute Abend Jan besuchen.
Wir werden bald ein zweites Auto haben.
Ihr werdet nach dem Unterricht hier bleiben.
Sie werden ihren Hund nie verkaufen.
Präsens Infinitiv

3 Zukunft und Präsens


Predicatul la indicativ prezent este deseori folosit cu sens de viitor.

In wenigen Jahren wird jeder Europäer einen Internetanschluss haben.


Ab morgen werde ich jeden Tag zehn Minuten Wörter lernen.
Ich werde zu dir nie mehr
„blöder Hund“ sagen.

Morgen fahre ich nach Paris.


Ich gehe nächstes Jahr drei Wochen
nach Deutschland.

SO LERNST DU EFFEKTIVER

Comparã pentru a înþelege ºi învãþa mai bine

Înveþi mult mai uºor o limbã strãinã dacã o înveþi în comparaþie cu limba ta maternã ºi cu alte
limbi pe care le cunoºti.

a) Asemãnãri ºi deosebiri: de vocabular (englezã - germanã: garden - Garten; house - Haus)

Ich spiele Gitarre, ich spiele Klavier, ich spiele Fußball.


I play guitare, I play piano, I play football.
Je joue de la guitare, je joue du piano, je joue au foot.
Eu joc fotbal. Dar: eu cânt la pian.

Sie ist schön. Er ist schön. Sie sind schön.


She is beautiful. He is beautiful. They are beautiful.
Elle est belle. Il est beau. Elles sont belles/ Ils sont beaux.
Ea este frumoasã. El este frumos. Ele sunt frumoase. Ei sunt frumoºi.

b) Cautã sã-þi explici cum funcþioneazã limbile, sã gãseºti reguli.

LEKTION siebenundzwanzig %
LEKTION
3 DIE SCHWEIZ

A Das Referat
Daniel wartet im Jugendzentrum auf Alexander.
Da kommt er endlich.
– Na endlich! Ich dachte, du kommst gar nicht
mehr! – Was denkst du denn? Dann sind wir noch in
5 – Ich habe im Reisebüro nach Prospekten Murten und in Biel gewesen.
gesucht. Ich muss ein Referat über die Schweiz – Wo liegt denn das?
halten. Sag mal, warst du nicht letzten Herbst 45 – Am „Röschtigraben“, genau an der
in Zürich? Sprachgrenze zwischen der deutschen und der
– Ja, bei Freunden. War echt super! In Zürich französischen Schweiz. Beim Baden im See bin
10 war gerade das internationale Jazz-Festival. Wir ich fast ertrunken.
haben Rock und Jazz in der Roten Fabrik gehört. – Das Problem ist, dass ich auch Zahlen und
Ich habe sogar ein paar Musiker kennen gelernt. 50 Informationen über die Wirtschaft brauche.
Es war echt was los. – Hm ... Du, schau doch im Internet nach.
– Warst du nur in Konzerten? – Gute Idee, aber ich habe
15 – Nee. Ich bin auch ins Kino gegangen. In der keinen Computer mit Internet-
Schweiz kommen alle Filme im Originalton, mit zugang zu Hause.
deutschen oder französischen Untertiteln. Und 55 – Komm doch zu mir oder
dann bin ich in der Stadt rumgelaufen. Die ruf bei der Botschaft an.
Altstadt von Zürich hat mir gut gefallen. Es gibt Die helfen bestimmt weiter.
20 super Geschäfte. Ich bring dir morgen
– Und dann hast du dir eine Uhr gekauft, ein auch noch die
Schweizer Taschenmesser, zehn Kilo 60 Adresse von
Schokolade … meinen
– Es waren nur fünf Kilo. Aber die Schweiz ist Freunden
25 wirklich toll. Vor ein paar Jahren war ich im mit.
Berner Oberland. Ferien auf dem Bauernhof mit
meinen Eltern …
– Ferien auf dem Bauernhof! Oh Gott …
Das wäre nichts für mich. Da fahre ich lieber
30 nach Italien oder nach Südfrankreich
Internetadressen
ans Meer. l www.swiss.web.ch
– Du, es war total spannend! Einstiegsseite und Suchmaschine
l www.interconnect.ch
Wir haben Bergwanderungen gemacht,
Einstiegsseite zu vielen Schweizer
Fahrradtouren und meine Eltern sogar Homepages
35 einen Gleitschirmflug. Ich durfte lei- l www.funline.ch
Eine Sammlung von Links,
der nicht, weil ich zu jung war. Ach, die für Jugendliche interessant sind
ich erinnere mich noch an ein l www.brueckenbauer.ch
Die Zeitung der Migros Genossenschaft
großes Alpfest mit Alp- l www.tages-anzeiger.ch
hornbläsern! Eine große Schweizer Tageszeitung mit Links
zu anderen Zeitungen und Zeitschriften
40 – Ein Alptraum! Hast du mit-
gespielt?

28 achtundzwanzig LEKTION 3
1 2 3

4 5 6

Bo
Rhein de
ns
Basel ee
a Winterthur
r Jur Zrich Sankt
Die Schweiz
i ze Gallen 6.723.000 Einwohner
hwe

are rich Hauptstadt: Bern (145.000 Einwohner)
Sc Biel A se V aduz 23 Kantone
Luzern Sprachen: Deutsch 65%, Französisch 18%,
Neuenburg Bern Vier wald-
Italienisch 12%, Rätoromanisch in
Neuenburger See sttter See Z
E I Chur
Aare

Interlaken Graubünden 5%
Freiburg
H W Davos
Lausanne
SC
Thun Grenzt an: Österreich, Italien, Frankreich,
n
Montreux Rhei Ar osa Deutschland, Liechtenstein
r Jungfrau Finsteraarhorn Sankt Moritz
nfer See B e r n en 4158 4274 Jura-Alpen (58% der Landesfläche),
Ge p e Matterhorn 4478 m, Monte Rosa 4634 m,
Al dazwischen das Mittelland mit den meisten
en
er Al p
Rhne

Genf Locarno
is Städten, mehr als dreißig Seen

W al l Zermatt
Lugano
MatterhornMonte Rosa
4478 4634

& 1 Was wisst ihr über die Schweiz? Sammelt Ich war schon oft / einmal / noch nie
Informationen in der Klasse. Die folgenden in der Schweiz.
Wörter und Ausdrücke helfen euch. Die Schweiz liegt zwischen …
In der Schweiz gibt es …
Geographie – Geschichte – Wirtschaft – Sie ist kleiner als …
Industrie – Sprachen – Kultur … Die Hauptstadt heißt …
Verschiedene Produkte aus der Schweiz
die Alpen – Italienisch – Französisch – sind berühmt: …
Rätoromanisch – Uhren – Banken – neutral – Man spricht …
Kantone – Tourismus – Ski fahren – Man kann in der Schweiz …
Schokolade – Käse – Chemie – Italien – Wer gern Sport treibt, kann …
Deutschland – Österreich – Bern Touristen, die sich erholen wollen, können …

LEKTION 3 neunundzwanzig 29
? 2 Hört das Gespräch zwischen Daniel und Alexander.
Wählt drei Themen und notiert, was die zwei Jungen darüber sagen.

das Reisebüro – das Referat – das Jazz-Festival – das Kino / der Film – einkaufen –
die Ferien auf dem Bauernhof – Schweizer Produkte

@ 3 Welche Ergänzungen passen zu den Verben?


Schreibt Sätze damit!

ein Referat 1 a erinnern Alex muss ein


nach Prospekten 2 b rumlaufen Referat halten.
auf einen Freund 3 c ertrinken
sich an ein großes Fest 4 d anrufen
im See 5 e suchen
in der Stadt 6 f halten
Information über die Wirtschaft/Ökonomie 7 g warten
bei der Botschaft / dem Konsulat 8 h brauchen

4 Schreibt den Dialog


@ und spielt ihn!

Daniel Alexander

so spät / warum? Buchladen / Buch über die Schweiz / kaufen

die Schweiz / fahren? – / Referat halten / nächste Woche

das dicke Buch / lesen? + / gute Note / wichtig! / helfen?

helfen? ++

5 Ländernamen.
a) Vergleicht die Sätze. Was ist anders bei den Ländernamen?
1. Die Alpen gehören zu Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz.
2. Japan und China liegen in Asien.
3. Mexiko, Kanada und die Vereinigten Staaten (die USA) sind Länder in Nordamerika.
4. In Italien und in der Türkei kann man gut Urlaub machen.
5. Die Niederlande und Belgien haben gute Autobahnen.

b) Schreibt die Regel!


Majoritatea numelor de þãri nu se folosesc cu ... în limba germanã. Ele sunt de gen neutru:
Italien, Deutschland, Rumänien.
Câteva nume de þãri au întotdeauna articol: die Schweiz, die Türkei, der Irak, der Su
udan.
Die Niederlande ºi die Vereinigten Staaten sunt forme de plural ºi se folosesc cu articol.

30 dreißig LEKTION 3
& 6 Wohin? Wo? Spielt mit Kärtchen!
● Wohin möchtest du gern fahren? ● Wohin fährst du in den
Kanada
die USA Ferien?
n
rger wander
Hambu ◆ In die USA.
rtikel) ◆ Nach Kanada.
● Warum? (ohne A ● Warum?
◆ In den USA gibt es die besten ◆ In Kanada kann man gut
Hamburger. wandern.

7 Ferienzeit

a) Macht Ferienpläne! Schreibt sie im Präsens oder in der Zukunft!

Wann? Wie lange?


in den einen Monat
Sommerferien/ vier Wochen
Winterferien ...
Verkehrsmittel?
Was tun? mit dem Auto/Zug/
gehen Flugzeug/Rad ...
fahren zu Fuß
teilnehmen an …
wandern Wo schlafen?
besichtigen im Zelt
in der Jugendherberge
Wo?/Wohin? im Hotel
in/nach Amerika
an der/die Atlantikküste Geld?
im / in den Himalaya arbeiten/jobben
in der/die Türkei Geschenke von den
in/nach Portugal Eltern/Großeltern

& b) Stellt euren Plan vor!

Wir wollen in den Ferien nach Griechenland fahren. Wir fliegen nach …
Zuerst besichtigen wir … Dann fahren wir mit dem Bus nach …
Zwei Wochen gehen wir ans Meer zum Baden. Danach …

8 Ein Referat halten. Österreich


@ Schreibt einen kurzen 7,5 Millionen Einwohner
Hauptstadt: Wien, 1,5 Millionen Einwohner
Referat über 9 Bundesländer
Österreich oder über Sprache: Deutsch
Grenzt an: Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Slowenien, Italien, die Schweiz,
die Schweiz. Liechtenstein und Deutschland
(Siehe S. ') Alpen (zwei Drittel des Landes), höchster Berg: Großglockner (3797 m),
nach Osten hin Flachland
Tourismus (Sommer und Winter), Landwirtschaft
Informationen im Internet: http://austria.netguide.at
Österreichlexikon: http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop;internal&ask=ROBOT

LEKTION 3 einunddreißig 31
B Franz Hohler: Wie die Berge in die Schweiz kamen
Früher war die Schweiz eines
der flachsten Länder der Welt.
Zwar war das ganze Land voller
Sesselbahnen und Skilifte,
5 aber sie führten alle geradeaus.

Die Bergstationen waren nicht


höher als die Talstationen, und
wenn die Leute ausstiegen,
wussten sie nicht recht, was
10 tun. „Man sieht hier auch die Schweiz, flach, die Tulpen, der Skilift, die Sesselbahn, die Skis

nicht weiter“, sagten sie und


fuhren ratlos wieder zurück.
Skis und Schlitten versorgten sie zuhinterst
in ihren Kellern.
15 „Was uns fehlt“, sagten sie zueinander, „sind

die Berge.“
Einmal nun wanderte ein kluger Schweizer nach
Holland. Matter hieß er, Benedikt Matter.
Was er dort sah, erstaunte ihn. Das ganze Land
20 war voller Berge, aber es gab weder Skis noch

Schlitten und schon gar nicht Sesselbahnen


oder Skilifte. Im Winter stiegen die Holländer zu Holland, Berge, die Holzpantoffel
Fuß auf die verschneiten Gipfel und fuhren in
ihren Holzpantoffeln wieder hinunter.
25 Aber nach einem Mal hatten sie genug.

Die Pantoffeln füllten sich rasch mit Schnee und


sie bekamen nasse Füße. „Es ist so mühsam“,
sagten die Holländer zueinander.
„Was uns hier fehlt, ist flaches Land.“
30 Benedikt Matter horchte auf. „Was würdet ihr

denn mit dem flachen Land tun?“, fragte er die


Holländer. „Tulpen pflanzen!“, riefen sie sofort,
„da gibt es nicht viel zu tun!“
„Das trifft sich gut“, sagte Benedikt Matter,
35 „in der Schweiz gibt es fast nur Tulpen. tauschen: Tulpen gegen Berge

Wir wissen kaum, wohin damit.“

„Der Glaube kann Berge versetzen.“

32 zweiunddreißig LEKTION 3
Da beschlossen die
Holländer, ihre Berge
mit den Schweizern
40 gegen Tulpen zu tauschen. Endlich führten die Schweizer Bergbahnen und
Die Schweizer begannen nun, alle ihre Tulpen- Skilifte in die Höhe, man hatte oben eine
zwiebeln in Kisten zu verpacken und nach wunderbare Aussicht auf andere Berge und
Holland zu schicken. konnte mit den Skis hinunterfahren und jetzt
Mit den Bergen war es etwas schwieriger. 60 kamen die Leute von weit her, um hier Ferien
45 Da erinnerte sich Benedikt Matter an das alte zu machen.
Sprichwort „Der Glaube versetzt Berge“. Die Holländer aber brauchten sich nicht mehr
„Wir müssen es nur glauben“, sagte er, mit den Bergen abzumühen, denn nun war bei
„dann passiert es auch.“ ihnen alles flach geworden und sie pflanzten
Nun gingen alle Schweizer und Holländer einen 65 überall Tulpen und verkauften sie in die ganze
50 Tag lang in die Kirche und glaubten ganz fest, Welt.
dass die Berge von Holland in die Schweiz So waren sie beide zufrieden, die Holländer
kämen, und siehe da, in Holland knirschte und und die Schweizer, und weil der Mann, dem das
krachte es, ein Berg nach dem andern riss sich alles in den Sinn gekommen war, Benedikt Mat-
vom Boden los, flog in die Schweiz und ließ 70 ter hieß, nannte man den schönsten Berg in der
55 sich dort nieder. Schweiz zu seinen Ehren das MATTERHORN.

" 1 Die Bilder erzählen eine Geschichte. Was überrascht euch dabei?

? 2 Hört die Geschichte und setzt die Sätze in die richtige Reihenfolge!
1. „Uns fehlen Berge“, sagten die Leute traurig, „wir träumen von hohen Bergen!“
2. Zum Dank heißt der höchste Berg der Schweiz heute noch „Matterhorn“.
3. Der Himmel half, die Berge in die Schweiz zu bringen, und bald war man fertig.
4. Da schlug Benedikt Matter vor, die Berge und die Tulpen zu tauschen.
5. Etwas weiter im Norden am Meer lag Holland.
6. Vor langer Zeit gab es in der Schweiz keine Berge. Sie war flach wie ein Tisch.
7. Diesen Plan fanden alle gut und man begann sofort die schwierige Arbeit.
8. Deshalb machte das Skifahren keinen Spaß.
9. Dort hatte man auch Probleme, denn es gab viele Berge, aber keine Tulpen.
Aber die Holländer liebten Tulpen.

LEKTION 3 dreiunddreißig 33
3 Lest nun die Geschichte und sucht einen anderen Titel dazu! Findet ihr ihn vielleicht im Text?

" 4 Wörternetz „Winter“. verschneite Gipfel


Ski fahren
Sucht passende Wörter im Text. Winter
Welche Wörter zum Thema
„Winter“ kennt ihr noch? der Schnee
kalt

5 Welches Wort aus dem Text passt in welche Lücke? Ergänzt!


die Aussicht – flaches – der Gipfel – der Keller – die Kiste –
kracht – mühsam – pflanzen – ratlos – der Skilift

1. Ein ... Land hat keine Berge.


2. Mit einem ... fahren die Skifahrer auf den Berg.
3 ... ist jemand, der nicht weiß, was er machen soll.
4. Unter dem Erdgeschoss haben viele Häuser noch einen ... .
5. Der ... ist die Spitze eines Berges.
6. Eine schwierige Arbeit ist ... .
7. Bei einem Autounfall ... es laut.
8. Wer vor seinem Haus Tulpen haben will, muss sie vorher ... .
9. Glas schickt man am besten in einer ... . Dann geht es nicht kaputt.
10. Wenn man weit in ein schönes Land sehen kann, hat man eine wunderbare ... .

& 6 Fragen zum Text selbst


formulieren. Wie heißt der Schweizer, der die
Wer schreibt in fünf Minuten
die meisten Fragen
zum Text? Wie …?

7 Die adversative Konjunktion zwar …, aber … .

a) Verbindet die Sätze wie im Beispiel unten!

1. Das Land hatte Skilifte, die gut funktionierten. Es hatte keine Berge.
2. Die Leute hatten alle Skis. Die standen immer in den Kellern.
3. Die Holländer hatten viele Berge. Es gab weder Skis noch Schlitten.
4. Sie fuhren in ihren Holzpantoffeln die Berge hinunter. Nach einem Mal hatten sie genug.

Das Land hatte zwar Skilifte, die gut funktionierten, aber es hatte keine Berge.

34 vierunddreißig LEKTION 3
b) Verbindet je zwei 1. Der Text ist lustig.
Sätze mit 2. Es war schwierig, die Berge von Holland in die Schweiz zu bringen.
zwar …, aber … 3. Sie wussten genau, was sie damit tun würden.
4. Die Holländer hatten kein flaches Land.
5. Endlich klappte es.
6. Ich glaube davon kein Wort.

8 Früher war alles einfacher und besser. Oder? Früher konnte man
Berge einfach versetzen,
a) Vergleicht. heute muss man ...

früher heute
man / Berge einfach versetzen / können man / mit Maschinen arbeiten / müssen
zu Fuß nach Holland / gehen alle Leute / mit dem Auto / fahren
im Winter oft frieren / müssen Heizung / haben
die Schweizer / keine Berge / haben überall Berge / geben

b) Schreibt die Sätze ins Heft.

& 9 Eine Tauschaktion wie in Hohlers Text!


Wenn man solche Sachen tauschen könnte, …
Wenn es möglich wäre, solche Sachen zu tauschen, …
Ich hätte schon eine Idee: …

@ 10 Über das Lesen sprechen


a) Wie ist das bei dir? Zeichne die Tabelle und kreuze an!

1. Ich lese gern.


–
++ + +/– – – 2. Ich lese überhaupt nicht.
E
A B C D 3. Ich lese viel Zeitung.
4. Ich lese am liebsten kurze Geschichten.
1 O 5. Ich finde, dass wir in der Schule mehr Geschichten lesen sollten.
6. Ich finde, dass wir mehr Texte aus Zeitungen und Zeitschriften
2
lesen sollten.
3 7. Den Text von Franz Hohler habe ich gut verstanden.
4 8. Ich hatte mit dem Text Probleme, weil viele Wörter neu waren.
9. Ich finde den Text von Franz Hohler lustig.
10. Ich finde diese Geschichte langweilig.

& b) Diskutiert in der Klasse eure Ergebnisse!


Bei 1 habe ich C angekreuzt.
Ich lese zwar, aber nicht so viel.
Ich höre viel Radio.

LEKTION 3 fünfunddreißig 35
Zusammenfassung
DAS KANNST DU SAGEN
Na endlich! 1 a Acum câþiva ani am fost ...
Es war echt was los. 2 b Într-adevãr s-a întâmplat ceva.
Vor ein paar Jahren war ich ... 3 c Asta nu-i / n-ar fi pentru mine.
Das wäre nichts für mich. 4 d În sfârºit!
Es war total spannend. 5 e Din pãcate, nu am avut voie, deoarece ... .
Ich durfte leider nicht, weil ... 6 f Se potriveºte de minune.
Was denkst du denn? 7 g A fost foarte palpitant.
Das trifft sich gut. 8 h Ce pãrere ai?

SO KLINGT ES

? 1 Satzakzent. 1. Ich war das nicht.


Dacã dorim sã evidenþiem o anumitã parte a a Ich habe das nicht getan.
propoziþiei, o accentuãm la rostire. b Das war Peter.

Hört zu: Welcher Satz (a oder b) bedeutet 2. Wir fahren am Dienstag in die Schweiz.
das gleiche? a Nicht nach Österreich.
b Nicht am Mittwoch.

3. Ich möchte mit Mike in die Ferien fahren.


a Nicht mit meinen Eltern.
b Ich möchte nicht mit ihm arbeiten.

? 2 Schwierige Wörter: zw, z, schw


die Schweiz – die Zwiebeln – zwischen – Zürich – schwitzen - zwitschern

? 3 Wer kann das fehlerlos lesen?


Das war echt super in Zürich.

Der „Röschtigraben“ ist die Sprachgrenze zwischen der deutschen und der französischen Schweiz.

Schweizer Taschenmesser sind berühmt.

Das ist ein schönes Streichholzschächtelchen.

36 sechsunddreißig LEKTION 3
SO FUNKTIONIERT ES

1 Ländernamen

a) Ländernamen ohne Artikel.

Frankreich – Deutschland – Japan – Polen – Spanien – Rumänien – Ägypten – Brasilien – Kanada –

b) Ländernamen mit Artikel.

der Libanon – der Kongo – der Tschad die Schweiz – die Türkei – die Slowakei

c) Ländernamen: Ort und Ziel

Woher? Wo? Wohin?


Ich komme aus Frankreich, lebe in Luxemburg und fahre oft nach Belgien.
Ich komme aus der Schweiz, lebe in der Türkei und fahre oft in den Libanon.

2 Die Konjunktionen zwar ..., aber und nicht nur …, sondern auch ...
Aceste conjuncþii leagã douã propoziþii independente; predicatul stã pe locul al doilea.

Die Schweiz ist zwar klein, aber sie hat viele schöne Landschaften.

Ich verstehe zwar Deutsch, aber ich habe Probleme mit dem Sprechen.

Dacã subiectul ºi predicatul sunt identice în cele douã propoziþii legate prin conjuncþii, nu este
necesarã repetarea lor în a doua propoziþie, ci se foloseºte nicht nur …, sondern auch..

In der Schweiz spricht man nicht nur Deutsch, sondern (man spricht) auch Französisch,
Italienisch und Rätoromanisch.
Zwar hatte das Land Skilifte, aber (es hatte) keine Berge.

SO LERNST DU EFFEKTIVER

Elaboreazã tu însuþi exerciþii; îþi fixezi astfel cunoºtinþele de limbã strãinã.

Kreuzworträtsel

1. Berühmtes Produkt aus der Schweiz


S
2. Land in Asien
C
3. Hotel für junge Leute
H
4. Hauptstadt von Österreich
W
5. Zum Heulen, dieses Gemüse (Sg.)
E
6. Wintersport
I
7. Ohne sie friert man im Winter.
Z

LEKTION 3 siebenunddreißig 37
LEKTION
4 WIE GEHT ES DIR?

A Zwei Szenen
Im Fitnessstudio

Mann, sieht die


gut aus. Echt stark.
Hoffentlich schaut sie mal her.
Die Arme sind wichtig,
Arme und Schultern.

Und die Brust natürlich.


Breite Brust, kräftige
Schultern … Schaut sie mir zu?

Ich muss die Bauchmuskeln trainieren


und die Beine. Ob sie mich sieht?

Ich bin fit.


Fit, gesund und schön.
Ich fühle mich richtig stark
in meinem Körper.

Weißt du eigentlich,
dass du sehr schöne Augen hast?

!& achtunddreißig LEKTION "


Rollerblades

Alice, Maria und Sabrina


fahren zum Volleyballtraining.
Sabrina fährt vorn, sie ist zu
schnell für Alice und Maria,
die ihr kaum folgen können.
– Pass auf, Sabrina!, schreit
Maria, du brichst dir noch den
Hals! Aber Sabrina ist schon
hinter der Straßenecke
verschwunden.

Als ihre Freundinnen um die Ecke kommen,


steht sie gerade mit Mühe auf. Vor ihr liegt ein
kleiner Junge auf dem Boden und weint. Sein
Knie blutet.
– Bist du verletzt?, fragt Sabrina.
– Auah … mein Knie … und mein Fuß tut so
weh. Er ist bestimmt gebrochen!
– Aber nein, antwortet Sabrina, er ist bestimmt
nur verstaucht.
– Woher willst du das wissen?, sagt Maria,
schnell, wir müssen einen Notarzt holen.
Sie rennt zur Telefonzelle.
Einige Passanten sind stehen geblieben. Ein
Mann sagt wütend:
– Haben Sie gesehen, wie verrückt diese Mäd-
chen fahren? Die da mit den roten Haaren!
Ja, du! Ich habe gesehen, wie du gefahren bist.
Du hast überhaupt nicht aufgepasst!
Sabrina bleibt die Luft weg, aber nicht lange.
– Das stimmt doch gar nicht. Ich … ich kann
überhaupt nichts dafür. Ich habe gesehen, wie
er hingefallen ist, und dann habe ich gebremst Alice schiebt dem Jungen ihren Rucksack unter
und bin selbst hingefallen. den Kopf.
– Erzähl keine Märchen! Ich habe dich genau … – Bleib ruhig liegen. Nicht bewegen. Es ist be-
– Jetzt hören Sie mal auf! Das Mädchen hat stimmt nicht so schlimm.
Ihnen doch nichts getan, sagt eine alte Frau, die – Ich will nicht ins Krankenhaus, sagt der Kleine.
von ihrem Fenster aus alles gesehen hat. Wo ist mein Skateboard?

? 1 Im Fitnessstudio. Lest den Comic (S. !&) und Der Mann trainiert seine Arme, denn …
& erzählt die Geschichte. Die Wörter helfen euch Er arbeitet mit dem Beintrainer, denn seine
dazu! Beine sollen …
Er trainiert die Bauchmuskeln, weil …
der Frau gefallen – stark sein – gut aussehen – Er fühlt sich gut, denn …
einen Freund haben – nicht beachten – kräftig Er guckt nach dem Mädchen, denn …
werden – keinen Bauch bekommen wollen … Aber das Mädchen …, denn …

LEKTION " neununddreißig !'


2 Adjektive in Gegensatzpaaren lernen. Findet die Antonyme!
großer Kopf schmale Brust
rotes Auge großes Herz
grünes Auge dicker Bauch
gerade Nase krumme Beine
kleines Ohr große Füße
großes Ohr
dünner Hals
kleine Hände
lange Arme breit – s?hmal
kurze Beine @i?k …
breite Schultern

? 3 Hört zu und zeichnet die Person. Vergleicht eure Zeichnungen.

4 Deklination der Adjektive ohne Artikel im Singular


a) Ergänzt mit Hilfe der Tabelle  (S. "$)! Suche jung ... Frau mit sportlich ...
Figur und blond ... Haar. Romantisch
b) Beschreibt die Person in der Anzeige! ... Typ.
Ich selbst: 25 Jahre, 180 cm; zwar klei
n
... Bauch, aber sonst gut ...
Figur, kurz ... Haar, rund ... Gesicht
,
So: groß ... Nase, aber schön ...
Er ist … alt. dunkl ... Augen, sehr breit ...
Er hat zwar einen …, Schultern, kräftig ... Brust.
aber sonst eine …

Oder so:
Er ist ein Mann mit kurzem Haar,
rundem Gesicht …

& 5 Was mögt ihr und was nicht? Vergleicht in der Klasse!

Das mag i?h: Das mag i?h ni?ht:

s?höne Männer Männer mit großen Muskeln


lustigen Unterri?ht warme Cola
lange Gesprä?he mit guten Freun@en langsame Autos

& 6 Rollerblades. Schaut euch die Bilder S. !'! Was ist hier geschehen?
" vierzig LEKTION "
? 7 Was passt zusammen? Lest den Text S. !' und bringt die Sätze in die richtige Reihenfolge.
Schreibt die Zusammenfassung ins Heft!
@
Aber eine alte Frau,  a als die beiden anderen Mädchen.
Ein Mann behauptete, b auf dem Weg zum Sport.
Maria, Alice und Sabrina waren ! c dass Sabrina den Jungen verletzt hat.
Sabrina versuchte zu bremsen, " d der von seinem Skateboard gestürzt war.
Sabrina fuhr viel schneller # e fiel aber hin.
Plötzlich lag hinter einer Ecke ein Junge $ f die von ihrem Fenster aus alles gesehen
auf dem Boden, hatte, konnte Sabrina helfen.

8 Korrigiert. Was ist hier falsch?


● Drei Mädchen sind Skateboard gefahren.
◆ Quatsch! Sie sind Rollerblades gefahren.

● Sie wollten zu einer Party in die Schule.


● Maria ist zu schnell gefahren und hat sich den Arm gebrochen.
● Ein kleiner Junge sagte, dass …
● Ein Mann …
● Eine alte Frau …
…

9 Rollenspiel. Erzählt die Geschichte aus der Perspektive der alten Dame oder des Jungen!

? 10 Wiederholung: Perfekt mit haben oder sein?


a) Ergänzt den Dialog zwischen Sabrina und ihrer Mutter!.

Mutter: Warum kommst du denn schon nach Mutter: Es ... dir aber nichts passiert?
Hause? Du bist ja ganz aufgeregt! Sabrina: Nein, aber da war so ein alter Mann. Der
Sabrina: Es ... etwas passiert. Ich ... mit den ... überhaupt nicht gesehen, wie ich gefahren ...,
Rollerblades gefahren. aber er ... furchtbar wütend gewesen.
Mutter: Ja, ja, du fährst immer zu schnell! Mutter: Warum? Was ... er denn gesagt?
Sabrina: Ich ... nur ein bisschen schneller als Sabrina: „Ich ... alles gesehen, du ... zu schnell
Alice und Maria gefahren. gefahren und ... den Kleinen einfach
Mutter: Und dann? umgefahren.“
Sabrina: Dann ... ich um eine Ecke gebogen. Mutter: Und du? Was ... du gesagt?
Mutter: Aha – und dann ... du gefallen! Sabrina: Ich ... gesagt, wie es wirklich war.
Sabrina: Nein! Da war ein kleiner Junge, der ... Und dann ... eine Frau gekommen, die mir
da schon vorher gelegen, und ich ... fast über geholfen ... .
ihn gefallen.

b) Spielt den Dialog!

LEKTION " einundvierzig "


B Mir war so schlecht!

h no ch zu m Tr ai ni ng ge ga ng en. Ich hatte keine Lust mehr.


Maria und Alice sind doc
d ich ha tte Ko pfs ch me rze n. Nicht von dem Sturz – ich
Mir war so richtig schlecht un s.
nur einen blaue n Fleck am Bein –, sondern wegen des Streit
habe
mi ch zu Ha use hin leg en . Ich dachte, ich hätte Fieber.
Ich musste Vi elleicht konnte er deshalb
wa hr sch ein lic h ein en Sch ock .
Der Junge hatte Schmerzen und
wa r. Er ha t nu r ge we in t un d wollte sein Skateboard
nicht sagen, was passiert
pu tt. De r M an n mi t de m rot en Kopf hat weiter geschimpft.
wiederhaben, aber das war ka seh en hatten. Es gab Sprüche
mmt, obw ohl sie ga r ni ch ts ge
Einige Leute haben ihm zugesti
ni ch t me hr mi t Ro ller bla de s auf dem Gehweg fahren
wie: „Die Jugendlichen sollten !“ Ich musste plötzlich heulen
s un d Ska teb oa rd s ver bie ten
dürfen!“, „Man sollte Rollerblade
r da nn wü ten d au f mi ch , we il mir das fast nie passiert.
und wa
ha tte ge seh en , da ss de r Jun ge hingefallen war, bevor ich
Dann kam meine Retterin. Sie …
die Ec ke ka m. Vielle ich t wa r ich ja ein bisschen zu schnell
um
en “, ha t de r Ro tk opf ge sag t. „Und Sie sollten sich bei dem
„Du kannst der Dame dank
die Frau geantwortet.
Mädchen entschuldigen“, hat t den
er tro tzd em völ lig fer tig . Da nn kam eine Notärztin und ha
Ich war erleichtert, ab
gen ba nd ag ier t. Da na ch gin g es ihm schon wieder besser.
Fuß des Jun
ihn na ch Ha use ge bra ch t. Er wohnt in der gleichen Straße.
Die alte Frau hat
seh r sch ön ge we sen . Ch ris tia n war da und hat mich getröstet.
Der Abend ist dann noch n hat gelacht, weil ich nie
me n Fu ßb all ge gu ck t. Ch ris tia
Er ist so lieb! Wir haben zusam mir
zu we lch er M an nsc ha ft ge hör t und wer gerade gewinnt (ist
weiß, welcher Torwart
Ab er ich fa nd es tro tzd em sch ön. Ich mag Christians Lachen.
auch egal).
? 1 Sabrina schreibt in ihr
Tagebuch. Hört zu.
Welche Bilder passen zu
ihrem Tagebuch?

" 2 Was hat Sabrina über den Unfall in ihr Tagebuch geschrieben? Erzählt kurz die Geschichte.
Die Wortreihen helfen euch dabei.

1. Training – keine Lust – schlecht – Kopfschmerzen haben – Streit – zu Hause hinlegen


2. Junge – Schmerzen – Schock – weinen – Skateboard – kaputt
3. Mann – schimpfen – zustimmen – obwohl – Leute - sehen
4. Sprüche – Rollerblades – Gehweg – verbieten
5. plötzlich heulen – sauer – nie passieren – zum Heulen bringen
6. Retterin – alte Frau – beobachten – helfen – Junge hinfallen
7. Krankenwagen – Ärztin – Fuß – bandagieren – nach Hause bringen

>@ 3 Schaut euch die Bilder an und schreibt einen kurzen Bericht über den Unfall.
Wer ist schuld daran?

dem Weg zum …


Sabrina, Maria und Alice waren auf Sabrina fuhr …

Alle drei fuhren … Als sie um eine Ec


ke kam, lag …

Meiner Meinung nach ist Sabrina (nic


ht/auch) schuld an dem Unfall, weil
…

Wenn Sabrina langsamer gefahren wäre, dann …

efallen, bevor …
Der Junge war hing tun hat, aber …
a nichts mit dem Unfall zu
Ich denk e, dass Sabrin

Die Frau hatte gesehen, dass der Jung


e ............, bevor Sabrina ..........

LEKTION " dreiundvierzig "!


" 4 Der Abend mit Christian
a) Ergänzt!

Der Abend ist dann noch sehr ... gewesen. Christian war da und hat Sabrina ... . Sie fand ihn so ... !
Sie haben ... geguckt. Christian hat ..., weil Sabrina nie wusste, welcher ... zu welcher ... gehört und
wer gerade gewinnt (es ist ihr ...). Aber sie fand es ... schön, mit Christian ein Fußballspiel zu
sehen. Sie mag Christians Lachen.

b) Erzählt aus Christians Perspektive!

Heute Abend war ich bei Sabrina. Ich musste sie trösten, weil sie … Ich war … Dann haben wir
gemeinsam … Ich musste …

5 Das Plusquamperfekt
haben
Präteritum oder + Partizip Perfekt
sein
Heute
Plusquamperfekt Präteritum Gegenwart

Zeitachse Präsens

Der Junge war gefallen. Sabrina kam um die Ecke.


Der Junge war gefallen, bevor Sabrina um die Ecke kam.
oder: Sabrina kam um die Ecke, nacchdem der Junge gefallen war.
Die Dame hatte den Unfall gesehen. Sabrina kam gelaufen.
Die Dame hatte den Unfall gesehen, bevor Sabrina gelaufen kam.
oder: Sabrina ___________ gelaufen, nachdem die Dame den Unfall ________________.
(Präteritum) (Plusquamperfekt)

6 Die Konjunktion obwohl. Verbindet die Sätze!


Die Leute waren wütend auf mich,  a obwohl die Frau mir geholfen hat.
Ich war völlig fertig, b obwohl ich mich dafür sonst nicht interessiere.
Fußball im Fernsehen mag ich gern, ! c obwohl sie gar nichts gesehen hatten.

@ 7 Verbindet die Sätze mit mit dem passenden Wort!

obwohl – bis – bevor – dass – weil – nachdem

1. Da muss schon viel passieren, ... ich anfange zu heulen.


2. Viele Leute schimpfen über die Jugendlichen, ... sie gar keine Jugendlichen kennen.
3. Die alte Frau hatte gesehen, ... der Junge hingefallen war, ... ich um die Ecke kam.
4. Wir mussten etwas warten, ... der Notarzt nicht gleich kam.
5. Die alte Frau brachte den Jungen nach Hause, ............ die Ärztin ihm den Fuß bandagiert hatte.

"" vierundvierzig LEKTION "


8 Drei-Satz-Spiel. Continuaþi Ich heule nicht so leicht, aber … … manchmal heule
propoziþiile folosind pentru
fiecare trei conjuncþii diferite! ich schon.
Ich heule nicht so
denn – weil – deshalb – leicht, obwohl …
… ich manchmal gern heulen würde.
obwohl – aber – und –
trotzdem
Ich heule nicht so leicht, trotzdem …
… bin ich oft traurig.

Mir geht es meistens gut …


Man sollte viel mehr Sport
machen …
Mir tut mein Kopf weh …
Ich mag meine Freundin /
meinen Freund …

9 Man sollte so viel tun! Merkt euch: Der Konjunktiv II von sollen lautet wie das Präteritum.
a) Ergänzt mit sollen im Konjunktiv II. b) Übersetzt die Sätze!

1. Jugendliche … nicht mit Rollerblades oder Skateboards auf dem 1. A@oles?ent, ii nu ar


Gehweg fahren. trebui sa se
2. Man … Rollerblades verbieten! Sie sind zu gefährlich. @eplaseze ?u ...
3. Jugendliche … mehr Rücksicht auf alte Leute nehmen.
4. Der Mann mit dem roten Kopf … sich bei Sabrina entschuldigen. Konjunktiv II
5. Jugendliche … sich anständig kleiden und nicht mit langen
ich, er sollte wir, sie sollten
Haaren herumlaufen, meinen ältere Leute.
du solltest ihr solltet
Sie sollten

& 10 Was meint ihr zu den Aussagen in 'a)?

Mich regt das auf! Jeder weiß


Die Leute sagen immer, dass …, doch, dass …
aber in Wirklichkeit …

Ich glaube nicht,


Die Erwachsenen sollten … dass man …

Ich glaube nicht, Warum denn?


dass man alles verbieten sollte. Viele Leute sind …

11 Was sollte geschehen? Wählt ein Thema und schreibt was die Leute dafür machen könnten!
Schreibt fünf Sätze!
@
in unserer Stadt – in unserer Schule – im Deutschunterricht – in unserem Land – in der Welt

LEKTION " fünfundvierzig "#


Zusammenfassung
DAS KANNST DU SAGEN
Sieht der/die gut aus! 1 a Ai sã-þi rupi gâtul.
Ich bin fit. b Eºti rãnit/rãnitã?
Du brichst dir noch den Hals! 3 ? Ce bine aratã!
Bist du verletzt? " @ Sunt în formã.
... tut (so) weh. / Ich habe Schmerzen. 5 e ... doare (aºa) tare. /Am dureri.
... ist gebrochen/verstaucht. 6 f Nu (þi-am /v-am) am fãcut nimic.
Mir bleibt die Luft weg. 7 g Nu mai aveam chef.
Ich habe (dir/Ihnen) nichts getan! & h ... este rupt/este luxat.
Ich hatte keine Lust mehr. 9 i Mã lasã fãrã suflu.
Mir war so richtig schlecht. 10 j Eram furios (pe...), deoarece...
Ich habe Fieber. 11 k Eram uºurat/ total terminat.
Ich war wütend (auf ...), weil ... 1 l Am temperaturã.
Ich war erleichtert / völlig fertig. 13 m Îmi era de-a dreptul rãu.

SO KLINGT ES

? 1 Aussprache und Orthographie

Schreibt die Adjektive auf -ig ins Heft.

? 2 Satzakzent. Hört die Sätze. Welche Wörter sind betont?


Bist du verletzt? – Mein Fuß tut so weh. – Er ist bestimmt gebrochen. – Wir müssen den Arzt
anrufen. – Du hast überhaupt nicht aufgepasst. – Ich bin nicht dran schuld.

? 3 Hört Übung wieder. Welche Wörter werden jetzt betont?


Erklärt den Unterschied!

SO FUNKTIONIERT ES

1 Die Deklination des Adjektivs ohne Artikel

maskulin neutral feminin


Nominativ der das die
So bin ich: muskulöser Körper schönes Gesicht gute Figur
Akkusativ den das die
Ich fasziniere durch muskulösen Körper schönes Gesicht gute Figur
Dativ dem dem der
Ich beeindrucke mit muskulösem Körper schönem Gesicht guter Figur

"$ sechsundvierzig LEKTION "


2 Konjunktion obwohl.
Einige Leute haben ihm zugestimmt, obwohl sie gar nichts gesehen hatten.
Am Abend habe ich mit Christian Fußball geguckt, obwohl ich mich für Fußball nicht interessiere.

3 Modalverben.
sollen im Konjunktiv II: sollten. Verbul exprimã ce ar trebui sã se producã, dar nu este sigur cã va
fi aºa.

1. Jugendliche sollten mehr Rücksicht auf alte Leute nehmen.


2. Alte Leute sollten sich für die Musik der Jugendlichen interessieren.

4 Plusquamperfekt und Präteritum. Reihenfolge der Handlungen/Geschehnisse


1. Zuerst Nachdem-Satz mit Plusquamperfekt 2. Danach Präteritum

Nachdem der Mann gehört hatte, was die


Frau gesehen hatte, beruhigte er sich.
Nachdem die Ärztin den Jungen bandagiert
hatte, führte ihn die alte Frau nach Hause.

SO LERNST DU EFFEKTIVER

Führt ein Lerntagebuch (kurze Berichte, Meinungen, Infos, Lieder, Gedichte usw.)

Montag, 11. März


Die Klassenarbeit war
furchtbar! Viel zu schwer.
Pierre

Freitag, 13 März
Heute haben wir einen Song
von „Falco“ gehört.
Der war gut.
Nadine

Regel: Alles auf Deutsch!

LEKTION " siebenundvierzig "%


LEKTION
5 DIE THEATER-AG

A Das lasse ich mir nicht bieten!

Ewig ist unser Telefon blockiert!


Aber die Rechnung bezahlen wir. Ich muss aufhören.
Meine Mutter schimpft schon wieder.
Tschüs, Moni, Küsschen …

1. 3.
Mutter: Du bist um 10 Uhr zu Hause. Morgen Vater: Kinder, hört auf, euch zu streiten! Ihr
hast du Schule! seid unerträglich. Robert, lass deine Schwester
Maria: Morgen haben wir aber keine in Ruhe.
wichtigen Fächer, Mama. Robert: Na klar, die hat immer Recht und ich bin
immer der Böse.
2.
Mutter: Könnt ihr denn nicht endlich euer 4.
Zimmer aufräumen? Das ist ja ein Chaos hier! Lea: Du lässt mich nie ausreden!
Haluk: Ich fühle mich aber wohl so. Mutter: Du lässt dir auch nichts sagen.

"& achtundvierzig LEKTION #


5. 6.
Mutter: Mit wem bist du eigentlich in letzter Mutter, allein: Sie könnten wenigstens den Tisch
Zeit zusammen? Was sind das für Leute? abräumen und spülen. Schließlich arbeite ich
Die haben offensichtlich einen sehr schlechten den ganzen Tag.
Einfluss auf dich.
Daniel: Oh, Mama, du hast doch keine 7.
Ahnung! Du kennst sie doch gar nicht! Vater: Muss die Musik so laut sein? Ihr werdet
noch alle taub!
Mario: Dann nimm doch Ohropax.
Vater: Ich lasse mir diesen Ton nicht bieten. Hast
du verstanden? Ich bin dein Vater!

8.
Mutter: Hast du die Geburtstagskarte an Onkel
Herbert endlich geschrieben?
Patrick: Nein, aber morgen, versprochen!

9.
Vater: Dein Zeugnis ist ja wirklich super! Eine
Fünf in Bio, eine Drei in Geschichte und sonst
lauter Vierer. Du kannst die Disko für eine Weile
vergessen. Du bist so faul … nee … so faul …
Mutter: Dein Vater hat Recht. Ich habe dir das
auch schon gesagt. So geht es nicht weiter.
Saskia: Sonst streitet ihr euch dauernd, aber
gegen mich seid ihr euch einig. Na klar!

10.
Oma: Aber Kind, du willst doch wohl nicht mit
dieser Kleidung herumlaufen? Man muss sich ja
schämen!
Sabrina: Oma, du musst ja nicht mit mir aus-
gehen.

11.
Vater: Wieso hast du kein Geld mehr? Du gibst
das Geld ja schneller aus, als ich es verdiene.
Sarah: Ich bekomme immer noch dasselbe
Taschengeld wie vor zwei Jahren. Und alles wird
teurer.

Dialog 1:
? 1 Streit in der Familie. Hört die Dialoge. Welcher Text passt zu welchem
abends
Thema?
ausgehen

das Taschengeld – das Zimmer aufräumen – die Freunde –


die Kleidung – abends ausgehen – laute Musik – reden und zuhören –
schlechte Noten – zu Hause helfen – Bruder und Schwester – Geburtstagskarte

? 2 Intonation. Hört zwei Dialoge. Erklärt den Unterschied!


LEKTION # neunundvierzig "'
3 Ihr seid dran! Wählt einen Dialog und spielt ihn.
Das finde ich normal.
" 4 Blöd, normal oder richtig? Welcher Meinung bist du? Ich muss fast immer um
neun zu Hause sein.
1. Du musst um 22 Uhr zu Hause sein, weil morgen Schule ist.
2. Du musst am Samstag um 22 Uhr zu Hause sein.
3. Du sollst dein Zimmer endlich aufräumen, obwohl du keine Lust hast.
4. Dein Bruder/ Deine Schwester bekommt immer Recht von deinen Eltern.
5. Du sollst die Musik leiser machen.
6. Deine Mutter möchte, dass du den Tisch abräumst und das Geschirr spülst.

5 Gebt Beispiele für Konfliktsituationen. Schreibt Sätze wie in der Übung 4 und
eure Mitschüler sagen ihre Meinung dazu!

? 6 Freundlich sein. Schreibt einen höflichen Dialog wie im folgenden Muster:

Mutter: Komm bitte nicht so spät nach Hause.


Du hast morgen Schule.
Tochter: Ich weiß, aber das ist heute eine ganz
tolle Fete und morgen haben wir keine
wichtigen Fächer.
Mutter: Na gut, aber sag morgen früh nicht,
dass du zu müde für die Schule bist.
Tochter: O.k. Mach dir keine Sorgen. Ich schaff
das schon.

7 Modalpartikeln. Streicht in den Dialogen 1, 2, 5, 9, und 10 auf S. 48/49 folgende Wörter weg:

aber – denn – doch – ja – wohl

Wie gefällt euch so der Text? Wie gefällt euch so der Text? Welche Rolle haben Modalpartikeln?

8 Lass das!
a) Ergänzt die Sätze mit den Formen des Verbs lassen.

1. Du ... mich nie ausreden. Auch bei den Modalverben und


2. Du ... dir nichts sagen. beim Verb wissen sind ____. und
3. Ich ... mir diesen Ton nicht bieten! _____ . Person Singular gleich.
4. ... deine Schwester in Ruhe!
5. Wann ... sich dein Bruder mal die Haare schneiden?
6. Ihr ... mich gar nichts alleine machen. ... mich doch meine eigenen Erfahrungen machen.

b) Übersetzt die Sätze!

# fünfzig LEKTION #
9 Nomen und Verben. Den Tisch … verlangen
a) Was passt Das Geschirr ... abräumen
zusammen? Es gibt (Die) Musik … ausgeben
mehrere Möglichkeiten. Die Schwester ... spülen
Die Rechnung … leiser/lauter machen
Ein Küsschen … bezahlen
Den Tisch
Eine Geburtstagskarte … in Ruhe lassen
abräumen.
Recht … schreiben
Taschengeld … decken
Zeitung … bekommen
Den Tisch … ärgern
decken. lesen
hören Der Tisch wird
… abgeräumt.
b) Bildet mit den Strukturen von 9a) Sätze im Passiv!

10 Ein bisschen Theater! Stellt andere Konfliktsituationen zwischen Eltern/ Erwachsenen und
Kindern/Jugentlichen vor!

LEKTION # einundfünfzig #
B Ein Zeitungsbericht

Charlottenburger Anzeiger

Ein kleiner Krach


macht wach
Unterhaltsamer Theaterabend
an der Friedensburg-Oberschule
Von Nachrichten-Redakteurin
Anette Köpper

Die Theater-AG der Friedens-


burg-Oberschule, von der wir Diskussionen
schon im vergangenen Schuljahr in der Pause
berichteten, hat auch in diesem „Weil es eben so ist“, sagte uns
Jahr wieder einen unterhaltsa- ein Vater in der Pause. „Vielleicht
men Abend geboten, für den sich braucht der Mensch den Streit,
die Zuschauer mit langem Ap- um sein Leben ein bisschen
plaus bedankten. Die Schülerin- spannender zu machen. Harmonie
nen und Schüler führten eine kann schrecklich langweilig sein.
Reihe von Sketchen auf, die sie Ein kleiner Krach macht wach!“,
selbst geschrieben hatten. Das meinte eine Schülerin. „Disku-
Stück zeigte typische Konflikte tieren ist gesund“, sagte eine an-
in der Familie, in der Schule und ten sich selbst, ihre Eltern, ihre dere, „wenn man auch den ande-
der Gesellschaft, mit denen Lehrer und uns alle. Sie provo- ren reden lässt, aber Diskussio-
Jugendliche heute konfrontiert zierten und stellten indirekt die nen sollten niemals zum Streit
sind. Frage: Warum streiten wir im-
Die humorvollen und kritischen mer? Warum will jeder Recht
Szenen brachten die Zuschauer – haben?
Lehrer, Eltern, Freunde – immer
wieder zum Lachen. Trotzdem
hörten sie den Dialogen, in denen
sie sich oft wieder erkannten, mit
Spannung zu. Die Schüler spiel-

# zweiundfünfzig LEKTION #
Nr. 12 / 23. März 2000

und ich finde sogar, dass meine


Eltern manchmal zu schnell
nachgeben.“

Zwischen den Szenen gab es lus-


tige Songs und fetzige Musik.
Am Keyboard sorgte Alice
Dulac, eine Gastschülerin aus
Frankreich, für gute Stimmung.
Ein gelungener Abend, an den
alle noch lange denken werden!
„Ich bin sehr stolz auf die
Schüler“, lobte die Leiterin der
Theater-AG Barbara Berg, bei der
sich die Schüler mit einem riesi-
gen Blumenstrauß bedankten.
werden.“ „Worte können auch dass sie sich nie irren.“ „Na ja,
verletzen!“, warf eine Lehrerin so tolerant sind wir selbst auch
ein. „Manche Erwachsene üben nicht immer“, meinte ein anderer.
zu viel Druck aus“, ergänzte ein „Ich kann auch Druck ausüben
Schüler. „Sie glauben wirklich,

1 Einen Text schnell lesen. Lest den Text in 3 Minuten! Findet im Text und notiert die
Informationen zu den folgenden Themen!

Konflikte – lachen – Diskussionen – Musik – Barbara Berg

2 Einen Text genau lesen. Lest den Text ganz langsam und ergänzt die folgenden Sätze sinngemäß!
Die Theater-AG der Friedensburg-Oberschule  a in denen sie sich wieder erkannten.
Die Schüler präsentierten Sketche, b dass die Schüler so gut gespielt haben.
Das Stück behandelt viele Konflikte, ! c um das Leben spannender zu machen.
Die Zuschauer sahen Szenen aus " d weil sie meinen, dass sie immer Recht
dem Alltag, haben.
Vielleicht brauchen wir den Streit, # e hat einen interessanten Abend geboten.
Manche Erwachsene üben zu viel $ f mit denen Jugendliche heute zu tun
Druck aus, haben.
Es war ein gelungener Abend, % g die sie selbst geschrieben hatten.
Die Leiterin der AG ist stolz darauf, & h an den alle noch lange denken werden.

LEKTION # dreiundfünfzig #!
3 Probleme mit der Erziehung. Ergänzt die Sätze!
ausreden lassen – (zu viel) Druck ausüben – (zu schnell) nachgeben

1. Unser Englischlehrer ist sehr nett, aber ich finde, er ... . Deswegen lernen wir nichts bei ihm.
2. Sie ist die jüngste Tochter in der Familie. Ihre älteren Geschwister ... sie nie ... .
3. Mein Vater will unbedingt, dass ich in der Schule besser werde. Jeden Tag fragt er mich nach
meinen Hausaufgaben. Ich finde, dass er ... .

4 Warum streiten wir immer? Findet Argumente im Text und begründet eure Meinung!

? 5 Diskussionen.
a) Hört zu. Welcher Text passt zu welchem Bild?

@ b) Wer spricht? Personen Thema Anlass


Worüber spricht man?
Szene 1
Schreibt die Tabelle
Szene 2
ins Heft und ergänzt
sie!

6 Wiederholung: Relativsätze
a) Findet ein passendes Ende für die Sätze! b) Schreibt andere Sätze und lasst euren
Partner sie ergänzen!
1. Da drüben steht der Lehrer, der … c) der, die, das als Relativpronomen (S.56).
2. Morgen sehe ich die Frau, der mein Bruder … Wo gibt es Unterschiede zur Artikeldeklination?
3. Ich habe mir den Computer gekauft, den …

#" vierundfünfzig LEKTION #


7 Relativsätze mit Präpositionen vor dem Relativpronomen. Ergänzt die Sätze mit den passenden
Präpositionen!

mit – von – bei – in – an

1. Die Theater-AG, ... der wir schon im vergangenen Schuljahr berichteten, …


2. Das Theaterstück behandelt Konflikte, ... denen Jugendliche heute konfrontiert sind.
3. Die Zuschauer hörten Dialoge, ... denen sie sich wieder erkannten.
4. Ein gelungener Abend, ... dem die Schüler sich den Applaus verdient haben.
5. Die Leiterin der AG, ... der sich die Schüler mit einem Blumenstrauß bedankten, heißt
Barbara Berg.

8 Ergänzt die Sätze mit den passenden Relativpronomen. Achtet auf die Deklination!
1. Die Theater-AG, in ... 12 Schüler mitspielen, macht jedes Jahr mindestens eine Aufführung.
2. Das Stück „Ein kleiner Krach macht wach“, in ... die ganze Gruppe mitspielte, war ein Erfolg.
3. Der Applaus, mit ... sich die Zuschauer bedankten, war lang und herzlich.
4. Die Szenen, in ... sich Eltern mit ihren Kindern streiten, hatten den größten Erfolg.
5. Ein gelungener Abend, an ... Eltern und Schüler zufrieden nach Hause gingen.
6. Ein Abend, an ... alle noch lange denken werden.

9 Zehn Definitionen. Ergänzt folgende Worterklärungen. Sucht Bilder für die anderen Wörter!

die Mikrowelle die Kaffeemaschine die Waschmaschine der Fernseher

1. Ein Gerät, mit ... man Kleider waschen kann.


2. Eine Maschine, ... Kaffee macht.
3. Das Buch, in ... man ganz private Texte schreibt.
4. Ein Gerät, mit ... man Essen und Getränke schnell warm machen kann.
5. Das Gerät, vor ... viele Leute den ganzen Abend sitzen.
6. Ein Möbelstück, auf ... man meistens sitzt, wenn man arbeitet.
7. Ein Möbelstück, in ... man Bücher stellt.
8. Das Produkt, durch ... man die Nacht zum Tag machen kann.
9. So heißt das Essen, ... man morgens nach dem Aufstehen isst.
10. Die Person, ... die Aufgabe hat, die Schule zu leiten.

" 10 Ihr seid dran! Findet andere Worterklärungen und lasst eure Partner sie ergänzen!

LEKTION # fünfundfünfzig ##
Zusammenfassung
DAS KANNST DU SAGEN

Kannst du / Könnt ihr denn 1 a Încetaþi sã vã mai certaþi!


nicht endlich/wenigstens ...
Hört auf, euch zu streiten! 2 b Nu mã laºi niciodatã sã vorbesc.
Lass ... in Ruhe. 3 c Nu poþi/ nu puteþi în sfârºit/ cel puþin ...
Du lässt mich nie ausreden. 4 d Lasã ... în pace!
Du lässt dir nichts sagen. 5 e N-ai nici o idee.

Du ahst doch keine Ahnung! 6 f Nu-þi face griji!


So geht es nicht weiter. 7 g Aºa nu mai merge.
Mach dir keine Sorgen. 8 h Nu accepþi sã þi se spunã ceva.
SO KLINGT ES

? 1 Satzakzent. Hört zu und sprech nach!

a) Welcher Satz wird betont, der Hauptsatz oder der Nebensatz?

Ein Schüler gab zu, dass Jugendliche nicht immer tolerant sind.
Mein Vater will nicht, dass ich lange Haare trage.
Viele wollten wissen, warum man sich immer streitet.
Eine Lehrerin sagte, dass Worte auch verletzen können.

b) Lest die Sätze vor!

? 2 Komplexe Sätze lesen und verstehen. Hört zu und lest die Sätze dann vor!

1. Die Theater-AG hat einen unterhaltsamen Abend geboten.


2. Die Theater-AG der Friedensburg-Oberschule hat einen unterhaltsamen Abend geboten.
3. Die Theater-AG der Friedensburg-Oberschule hat auch in diesem Jahr wieder einen unter-
haltsamen Abend geboten.
4. Die Theater-AG der Friedensburg-Oberschule, von der wir schon im vergangenen Jahr
berichteten, hat auch in diesem Jahr wieder einen unterhaltsamen Abend geboten.
5. Die Theater-AG der Friedensburg-Oberschule, von der wir schon im vergangenen Jahr berich-
teten, hat auch in diesem Jahr wieder einen unterhaltsamen Abend geboten, für den sich die
Zuschauer bedankten.
6. Die Theater-AG der Friedensburg-Oberschule, von der wir schon im vergangenen Jahr berich-
teten, hat auch in diesem Jahr wieder einen unterhaltsamen Abend geboten, für den sich die
Zuschauer mit einem langen Applaus bedankten.

3 Das Relativpronomen

Singular
Kasus Plural
maskulin neutral feminin
Nominativ der das die die
Akkusativ den das die die
Dativ dem dem der denen
Genitiv dessen dessen deren deren

#$ sechsundfünfzig LEKTION #
SO FUNKTIONIERT ES

1 Präpositionen und Kasus (Wiederholung)

a) Präpositionen mit dem Dativ:

von – aus – bei – mit – nach – seit – zu

b) Präpositionen mit dem Akkusativ:

bis – durch – für – ohne – gegen – um

c) Bikasuelle Präpositionen mit Dativ (wo? - Lage) oder Akkusativ (wohin? - Richtung):

an – auf – hinter – in – neben – über – unter – vor – zwischen

2 Relativsätze mit Präpositionen vor dem Relativpronomen (Deutsch International 2 S. 80)

Präpositionen mit dem Dativ Relativpronomen im Dativ

Gestern habe ich einen Film gesehen, in dem Robert de Niro die Hauptrolle gespielt hat.

Sie geht in eine Schule, an der es auch eine Theater-AG gibt.

Präpositionen mit dem Akkusativ Relativpronomen im Akkusativ

Es war ein toller Abend, an den die Besucher noch lange denken werden.

Das ist ein Buch, auf das ich mich schon lange gefreut habe.

Das war eine Aufführung, über die die ganze Schule spricht.

SO LERNST DU EFFEKTIVER

Rollenspiel. Sucht interessante Fotos aus, schreibt Dialoge dazu und spielt sie!

a) ● Siehst du den Mann da drüben?


◆ Ja, wieso?
● Kennst du ihn?
◆ Klar! Das ist mein Freund.
● Wie heißt er?
◆ Hey, was ist mit dir los? Hast du dich verliebt?

b) ● Können Sie mir sagen, wo die nächste


U-Bahn ist?
◆ Immer geradeaus und dann die erste Straße
rechts.

LEKTION # siebenundfünfzig #%
LEKTION
6 TYPISCH DEUTSCH?!

A Ein Nachmittag am Chinesischen Turm

Mitten im Juni. Es ist sommerlich warm. Fami- „Ach was“, sagt Jean, „deutsche Lehrer können
lien, Singles, Liebespaare, Jogger, viele neugie- viel ertragen. Herr Becht ist in Ordnung. Die
rige Touristen und ein paar einsame Spazier- 20 meisten Lehrer sind hier viel cooler als bei uns
gänger mit ihren Hunden bevölkern den Engli- in Frankreich.“
5 schen Garten in München. Einige junge Leute „Und die Schüler, wie sind die hier in Deutsch-
in Badehose und Bikini liegen auf der Wiese land?“, fragt Herr Becht.
und sonnen sich, andere fotografieren und alle „Auch cool. Die haben viel mehr Freiheiten als
sind bester Laune. 25 bei uns. Und arbeiten müssen sie auch nicht so

viel. Die haben doch jeden Nachmittag frei.


 Genau wie die Lehrer. Bei uns in Frankreich
Am Chinesischen Turm treffen sich die Mün- heißt es immer ‚die fleißigen Deutschen‘. Aber
chener und die Besucher und sitzen an großen ich weiß ja nicht …“
Tischen zusammen. 30 „Ich habe mal eine Frage“, unterbricht Milan,
„Sind Sie aus München?“, fragt Woijtek. der das Thema langweilig findet. „Wir haben
5 „Ich schon und meine Frau auch. Aber die hier am Tisch einen deutschen Beamten, mich
kommt eigentlich aus Oberbayern. Und ihr, als Slowenen, unseren Woijtek, einen Polen,
wo seid ihr her?“ Fernando, einen Studenten aus Portugal, und
„Also, ich komme aus Polen. Milan hier ist 35 Jean, einen Franzosen. Was haben wir alle
Slowene. Und das ist Fernando, der kommt gemeinsam?“
10 aus Portugal. Ja, und Herr Becht ist …“ „Keine Ahnung“, sagt Herr Becht. „Vielleicht,
„Das ist bestimmt euer Lehrer, das sieht man dass wir alle Männer sind oder …?“
gleich, dass das ein Lehrer ist …“ „Männer?“, fragen die Mädchen spöttisch.
„Na klar, Lehrer, was sonst, und außerdem 40 „Nein, die n-Deklination!“, lacht Milan.
Beamter, noch schlimmer!“, meint Herr Becht „Was ist denn das?“, fragt Herr Sedlmaier, der
15 leicht beleidigt. Bayer.
„Ich hab’s ja nicht so gemeint, Herr Lehrer, das „Gute Frage. Herr Becht kann Ihnen das
müssen Sie schon entschuldigen, aber …“ bestimmt erklären“, erwidert Milan.

#& achtundfünfzig LEKTION $


„Mag ja sein, dass die Sprache überall ein biss-
Allmählich kommt man richtig ins Gespräch. 20
chen anders ist“, meldet sich Fernando aus
„Was heißt schon ‚die Deutschen‘?“, sagt Helle Lissabon zu Wort. „Aber es gibt doch Dinge,
aus Dänemark. „Ich war jetzt in Hannover, die überall gleich sind, die Pünktlichkeit zum
Berlin und Leipzig und habe immer ganz andere Beispiel. Die Deutschen …“
5 Menschen getroffen. Sogar die Sprache ist über-
„Ausgerechnet!“, fällt ihm Vanuza aus Brasilien
all anders. Das hört man ja auch hier. Und das 25 ins Wort. „Bist du hier schon mal Eisenbahn
Bayerische ist wirklich schwer zu verstehen.“ gefahren? Da wartet man auf jeden zweiten Zug

„Ach was, du musst halt nur richtig hinhören. zehn Minuten und länger. Von wegen ‚die
Das ist ganz einfach. Sag mal pünktlichen Deutschen‘.“
10 Oachkatzlschwoaf“, ermuntert ihn der
„Na klar, und in Brasilien sind die Züge
Münchener. 30
natürlich alle pünktlich“, spottet Fernando.
„Was?“ „Jetzt hört schon auf mit euren unpünktlichen
„Eichkätzchenschweif“, erklärt Herr Becht. Zügen. Aber eins stimmt wirklich: Wenn du zu
„Das ist der Schwanz von einem einer Einladung mehr als eine Viertelstunde zu
15 Eichhörnchen.“
spät kommst, dann gucken einige Gastgeber
„Ja, genau. Also ganz langsam: 35
schon komisch“, ergänzt Antonia.
Oachkatzlschwoaf“, hilft ihm der Münchener. „Und bloß nicht die Blumen vergessen! Sonst
„O… Oi… Oichkassel… Nein, das schaff ich ist die Hausfrau beleidigt“, fügt Vanuza hinzu.
nie“, meint Helle.

? 1 Hört Textabschnitt . Macht Notizen zu den W-Fragen. Sammelt an der Tafel.

Wer? Wo? Wann?

2 Lest bitte Abschnitt 1. Wer ist was?


Milan  a ein Bayer
Herr Becht b ein deutscher Beamter
Herr Sedlmaier ! c ein Franzose
Woijtek " d ein Pole
Jean # e ein Slowene
Fernando $ f ein Student

LEKTION $ neunundfünfzig #'


3 Die n-Deklination. Vervollständigt folgenden Satz. Benutzt dabei alle Begriffe aus Aufgabe 2.
Nehmt den Text A 1, Zeilen 31-35 zu Hilfe !

Milan: Wir haben hier am Tisch also mich, einen Slowenen, Woijtek …

4 Erfindet Sätze wie im Beispiel. Es geht wieder um die n-Deklination.


Verwendet wieder alle Begriffe aus Aufgabe 2.

Milan, dem Slowenen, schmeckt das Bier genauso gut wie Herrn Sedlmaier, dem Bayern.
Herrn Becht, dem …, gefallen die Gastschüler genauso gut wie …

? 5 Hört jetzt bitte Textabschnitt 2. Über welche Themen wird gesprochen?

– die unterschiedlichen Sprachen/Dialekte in Deutschland


– die Pünktlichkeit der Deutschen
– die Unpünktlichkeit von Zügen
– die Freundlichkeit der Deutschen bei Einladungen
– die Gewohnheit der Deutschen, bei Einladungen einen Blumenstrauß mitzubringen
– die Eichhörnchen in Bayern

> 6 Indirekte Rede.


a) Beobachtungen.Lest Abschnitt 2 und ergänzt die Satzanfänge.

Herr Becht erklärt, dass Oachkatzlschwoaf....


Vanuza findet nicht, dass die Deutschen....,weil z.B. die Züge sich verspäten.
Antonia ist aufgefallen, .......
Bei Einladungen ist es üblich, ........... , meint Vanuza.

b) Welche Verben führen die indirekte Rede ein ?Unterstreicht sie!


Wo steht das konjugierte Verb im Nebensatz?

> 7 a) Alle Deutschen … In Abschnitt  und 2 stehen viele Indefinitpronomen (alle, viele …).
Ergänzt die folgenden Sätze mit den passenden Pronomen! Es gibt zum Teil mehrere
Möglichkeiten.

b) Macht eine Liste mit den Indefinitpronomen im Text!

… Menschen haben einen Kopf, aber der Inhalt ist ganz verschieden.
… Menschen haben braune Augen, … haben auch ein grünes und ein blaues.
… Menschen in Europa können lesen, aber was lesen sie?
Nur … Menschen können mehr als zehn Sprachen sprechen.
…

$ sechzig LEKTION $
8 Freizeit im Freien.
a) So verbringen die Deutschen ihr Wochenende.

Das Foto zeigt Schachspieler im Im Sommer, wenn das Wetter Am Wochenende fahren wir oft ans
Park. Wenn das Wetter schön schön ist, machen wir oft Meer. Von uns aus braucht man
ist, treffen sich hier die Picknick. Wir packen etwas zu ungefähr zwei Stunden zum Strand
Männer und spielen essen und zu trinken ein und (ohne Stau!!). Es ist schön, raus-
zukommen: frische Luft, kein Lärm,
zusammen. fahren ins Grüne. An manchen
keine Schule. Meistens kommen
Andere sitzen dann um das Stellen kann man auch grillen.
meine Tante und mein Onkel, meine
Schachspiel herum und gucken Oder wir nehmen selbst
Cousins und Cousinen auch mit.
zu. Manchmal dürfen auch einen Grill mit. Die Kinder Dann machen wir zusammen Essen,
junge Leute mitspielen. Ich spielen und die Erwachsenen gehen schwimmen, am Strand
zum Beispiel. unterhalten sich. Ich sitze spazieren oder sitzen einfach nur am
einfach nur so rum, höre Musik Meer und schauen aufs Wasser.
oder blättere in Zeitschriften.

b)Was machen die Leute bei euch? Sammelt in der Klasse.


Macht Plakate mit Bildern und Texten auf Deutsch.

9 Test: Wie fit bist du für das Leben in Deutschland?


Markiere A (Ich stimme voll zu), B (Mal ja, mal nein) oder C (Ich stimme gar nicht zu).
A B C
1. Pünktlichkeit ist sehr wichtig.  !
2. Zu einer Einladung darf man nie zu früh kommen.  !
3. Man muss seinen Tag planen. Der Plan ist unbedingt einzuhalten.  !
4. Bei guten Bekannten gehört zur Begrüßung ein Küsschen. ! 
5. Der Winter ist schön. Kälte ist gesund.  !
6. Man sollte alle Leute mit „du“ anreden. Das ist nicht so distanziert. ! 
7. Händeschütteln bei der Begrüßung ist furchtbar. ! 
8. Es ist meistens einfacher, wenn man sich nur mit Vornamen anredet. ! 
9. Beim Reden muss man versuchen, die Hände ruhig zu halten.  !
10. Bei wichtigen Gesprächen sollte man sofort zum Thema kommen.  !
11. Verabredungen sind immer einzuhalten.  !
12. Wenn man eingeladen ist, sollte man einen Blumenstrauß mitbringen.  !
13. Bevor ich etwas Neues anfange, mache ich einen Plan. ! 
14. Eisbein mit Sauerkraut schmeckt super!  !
15. Ins Theater geht man im dunklen Anzug / langen Abendkleid.  !
16. Nimm es leicht, das Leben ist schwer genug. ! 

Die Auswertung findest du auf Seite 66.

10 Macht einen ähnlichen „Test“ für unser Land.


LEKTION $ einundsechzig $
B Blasmusik und bayerische Schmankerl

!
Es ist jetzt spät am Nachmittag und eine baye-
rische Blaskapelle spielt Volksmusik. Unsere
Schülergruppe und ihr Lehrer sitzen noch „Ja, um Gottes willen, Wasser zum Essen.
immer mit dem Münchener und seiner Frau im Ja, wo gibt’s denn so was?“
5 Biergarten am Chinesischen Turm.
„… und abends gibt es oft nur Wurst, Käse und
„Das ist Musik! Gefällt’s euch?“ andere kalte Sachen und natürlich dein
30 geliebtes Brot. Mir ist das deutsche Brot zu hart
„Ja gut, gut“, meint Jean, „bei uns in Paris gibt
es auch einen Münchener Biergarten. Da spie- und dunkel“, fährt Vanuza fort, ohne sich
len sie dieselbe Musik. Und für die Touristen ablenken zu lassen.
10 gibt es Bratwürste und diese weißen Würste …
„Na, na, in Norddeutschland vielleicht, aber
wie heißen die noch mal?“ hier nicht. Hier gibt’s einen Schweinebraten
35 oder einen Leberkäse oder sonst was Gutes,
„Weißwürste meinst du. Ja, die sind gut. Die
mag ich auch. Und süßen Senf dazu. Das ist auch am Abend. Und ein Bier dazu“, begeistert
was Gutes.“ sich der Münchener. „Von wegen nur kalte
15 „Ich finde Weißwürste ein bisschen – äh – lang-
Sachen, wo kämen wir denn da hin?“
weilig, aber sonst ist das Essen und Trinken in „Ja, hier in Bayern ist es vielleicht anders. Ich
40 glaube auch, dass hier besser gegessen und
Deutschland super: die vielen Braten, die tau-
send Arten von Würsten, das Bier, das Sauer- getrunken wird als im Norden. Und die Bier-
kraut, das Brot – ich liebe das deutsche Brot“, gärten, das ist einfach toll. Da gibt’s einfach
20 kommt Fernando ins Schwärmen.
alles!“, ist Fernando ganz begeistert.
„Und die Schweinshaxe. Das ist echt …“ „Nun übertreibt mal nicht mit Bayern“, mischt
45 sich Herr Becht ein, „in Hamburg kann man
„O.k., da gibt’s wirklich ein paar gute Sachen.
Aber ist dir schon mal aufgefallen, dass viele auch sehr gut essen und …“
Deutsche zum Mittagessen nichts trinken oder „… Grog trinken. Na klar. Da regnet es ja auch
25 höchstens Mineralwasser?“
das ganze Jahr“, meint Jean.

$ zweiundsechzig LEKTION $
umarmen sich auch,“ sagt Helle, „viel mehr als
"
Inzwischen haben sich der Münchener und bei uns. Und geredet wird auch ziemlich viel,
seine Frau von den Gastschülern und ihrem selbst beim Essen. Bei uns ist das nicht so.“
Lehrer verabschiedet. Jetzt sind Milan und „Du kommst ja auch aus dem hohen Norden!“,
35 sagt Antonia, die Italienerin, und lacht.
seine Freunde unter sich.
5 „Für mich war das am Anfang ein echter
„Aber sagt mal, ist euch auch aufgefallen, dass
Schock, dass hier in der Öffentlichkeit so viel viele Leute hier so pessimistisch sind?“, wirft
getrunken wird“, wirft Pamela aus Illinois ein. Pamela ein. „Dauernd reden sie von Umwelt-
„Selbst Jugendliche können hier Bier trinken katastrophen, Waldsterben und solchen
40 Problemen.“
und niemand stört sich daran. Bei uns muss
10 man mindestens 21 Jahre alt sein.“
„Na ja, zum Teil haben sie ja Recht, aber die
„Na ja, in den USA. In Europa ist das halt Leute, die ich so gesprochen habe, waren
anders. Nicht nur in Deutschland. Und eigentlich immer ziemlich positiv eingestellt.
außerdem scheint dir inzwischen das Bier auch Vor allem die jungen Leute. Die wollen einfach
45 nur ihren Spaß haben. Hart arbeiten finden die
ganz gut zu schmecken“, gibt Woijtek zurück.
15 „Ich finde, die Leute hier sprechen nicht viel
gar nicht cool.“
beim Essen. Die meisten sind sowieso ziemlich „Also, ich habe auch andere getroffen. Bei uns
kühl und zeigen ihre Gefühle nicht.“ in der Informatik-AG an der Schule gibt es
„Aber der Bayer eben war doch ganz anders – einige, die sind richtig gut drauf. Sitzen den
50 ganzen Tag vor dem Computer und arbeiten.
oder?“
20 „Der vielleicht schon, aber viele hier können
Die surfen nicht zum Spaß im Internet,
sich nicht einmal richtig umarmen. Der ältere sondern programmieren und verdienen so
Sohn meiner Gastfamilie würde nie auf die Idee schon echt Geld.“
kommen, seinem Vater einen Kuss zu geben. „Und die Mädchen sind hier auch wirklich
55 klasse“, sagt Milan plötzlich.
Die geben sich immer nur die Hand!“, sagt
25 Vanuza. „Überhaupt, wenn sie sich umarmen,
„Sind wir das vielleicht nicht?“, sagen Vanuza
klopfen sie sich immer auf den Rücken. Das und Antonia.
sieht aus, als ob sie sich die ganze Zeit trösten „Na klar, aber leider nicht blond!“, antwortet
müssten.“ Fernando schnell.
60 „Hast du keine besseren Witze?“, fragt Jean.
„Also, bei meiner Gastfamilie ist das anders.
30 Die sind alle sehr lieb zueinander und

? 1 Hört euch bitte Textabschnitt 3 an.

a) Welche Speisen und Getränke werden genannt?

b) Welche sind für euch „typisch deutsch“?


Gibt es sie auch bei euch?

LEKTION $ dreiundsechzig $!
2 Welche Spezialitäten Das ist eine Paella.
gibt es bei euch? Eine Paella macht man
Versucht, einem mit Reis, Hühnchen,
Deutschen zu Kaninchenfleisch oder
erklären, was das ist. z.B. Meeresfrüchten.

& 3 Lest jetzt Das Essen und Trinken in Bayern ist spitze.
Textabschnitt 3 Nicht nur in Süddeutschland kann man gut essen und trinken.
genau. Ich mag deutsches Brot nicht.
Welche Äußerung Mineralwasser zum Essen? Das ist ja furchtbar.
passt zu wem? Die Münchener Weißwürste schmecken ein bisschen langweilig.
In Hamburg regnet es das ganze Jahr.

4
? 4 Hört nun
Textabschnitt 4. Pünktlichkeit Hygiene Freundlichkeit
Welche Themen Alkohol Partys Wetter
werden Optimismus Fleiß Begrüßungen
angesprochen? Wärme/Kälte Umwelt Küssen
Notiert Geld Liebe Familie
Informationen in
Stichworten.

& 5 In Deutschland dürfen Jugendliche mit $ Jahren im Restaurant ein Bier trinken.
Wie ist das bei euch? Vergleicht die Regelungen. Was meint ihr dazu?

6 Ein Quiz. Bildet zwei Gruppen. Lest den Text genau und notiert möglichst viele Fragen zum Text.
Macht die Bücher zu und fragt euch abwechselnd.

Wer hat das


Bier erfunden?

Eure Lehrerin / Euer Lehrer ist Schiedsrichter/in.


Für jede richtige Frage gibt es einen Punkt.
Für jede richtige Antwort zwei Punkte. Wer zum Schluss die meisten Punkte hat, hat gewonnen.

$" vierundsechzig LEKTION $


Was heißt hier deutsch?

Die Deutschen stammen von


mindestens fünf unterschiedli-
chen germanischen Stämmen
ab, den Franken, Sachsen, Ale-
5 mannen, Lothringern und Bay-
ern. Die Preußen, Symbol
deutscher Disziplin und Ordnung,
sind keine Germanen, sondern ein
baltisches Volk. Wer Deutscher ist,
10 lässt sich also nicht so genau sagen.
Ein Viertel aller „deutschen“ Wörter
kommt aus anderen Sprachen. Das
Auto ist zwar eine deutsche Erfindung,
das Wort „Automobil“ ist aber halb
15 Latein, halb Griechisch. Und der Name
des weltweit berühmtesten deutschen
Autos „Mercedes“ kommt aus dem
Spanischen. Der „Keller“, die „Küche“ und das „Fenster“
kommen aus dem Lateinischen.
20 Mit dem Essen und Trinken hätten es die Deutschen sehr schwer,
wenn es nur „deutsche“ Gerichte sein sollten: Das Bier haben die
Sumerer erfunden, den Wein brachten die Römer, die Kartoffel,
wichtiger Bestandteil der deutschen Speisekarte, bauten als Erste
die Indianer Südamerikas an. Die Maultasche, eine Spezialität
25 aus Schwaben, brachte entweder schon Marco Polo aus China
mit oder sie stammt von russischen
Piroggen bzw. den italienischen Ravioli
ab. Eine deutsche Erfindung ist sie nicht.
Die Kehrwoche, das Symbol
30 schwäbischer Sauberkeit, wurde unter
Napoleon eingeführt, als die Verwaltung
in Württemberg nach französischem
Vorbild organisiert wurde.
Den Fußball haben die Franzosen im
35 12. Jahrhundert erfunden. Erst 700
Jahre später kam er über England
nach Deutschland.

7 Viele deutsche Wörter kommen aus dem Lateinischen und Griechischen. Diese Wörter gibt es
oft auch in anderen Sprachen. Welche deutschen Wörter kennt ihr, die es so ähnlich in eurer
Sprache gibt? Ordnet sie nach folgenden Kategorien.

Technik Kultur Medizin Medien


das Auto(mobil) das Theater das Hospital der Redakteur

LEKTION $ fünfundsechzig $#
Zusammenfassung
DAS KANNST DU SAGEN

berichten, was jemand gesagt hat Helle meint, dass …


Vanuza findet nicht, dass …
Antonia ist aufgefallen, dass …
Bei Einladungen ist es üblich …, meint …

sagen, was man (nicht) mag (Essen) Das Essen in … ist spitze/furchtbar/langweilig.
(Bereich: Essen) Ich mag deutsches Brot (nicht).
… schmeckt gut/langweilig.
Wasser zum Essen? Das ist ja furchtbar.

SO FUNKTIONIERT ES

Die n-Deklination

Die Nomen der n-Deklination haben in allen Fällen Sg. (außer Nominativ) und Pl. die Endung -(e)n.
Im Genitiv -n oder -(e)ns.

Nominativ der Slowene


Akkusativ den Slowenen
Dativ dem Slowenen
Genitiv des Slowenen

Die Zahl der Nomen mit n-Deklination ist klein.

1. der Bauer, der Herr, der Mensch, der Nachbar, der Beamte
2. maskuline Nomen mit der Endung -e, z.B.
Personen: der Junge, der Kollege, der Kunde …
Nationalitäten: der Slowene, der Däne, der Deutsche, der Franzose …
Tiere: der Affe, der Löwe, der Hase …
3. Nomen aus dem Lateinischen oder Griechischen, z.B:
der Diamant, der Student, der Biologe, der Demokrat …
4. einige abstrakte Nomen mit der Endung -e: Nominativ der Name der Friede (o. Pl)
der Friede, der Glaube, der Gedanke, der Name … Akkusativ den Namen der Frieden
Diese Substantive bekommen im G. Sg. -ns: Dativ dem Namen der Frieden
Genitiv des Namens des Friedens

5. ein Neutrum: das Herz Es wird unregelmäßig dekliniert:


wenn du gut zurechtkommen willst.
Nominativ das Herz an die Deutschen anpassen müssen,
Na, ein bisschen mehr wirst du dich schon ab 33 Punkte:
Akkusativ das Herz So stur sind sie nämlich gar nicht (alle).
Dativ dem Herzen zurechtkommen.

des Herzens
Du wirst mit den Deutschen gut 21–32 Punkte:
Genitiv
Oder hast du vielleicht gemogelt?
Du bist ja deutscher als die Deutschen. 16–20 Punkte:
Auswertung des Fragebogens von Seite 61

$$ sechsundsechzig LEKTION $
Prüfungsvorbereitung
SPRACHBAUSTEINE (TEIL 1)

a) Lies den Brief und entscheide, welches Wort (a, b oder c) in die Lücken 1 bis 10 passt.

Vanuza ist wieder zurück in Brasilien. Sie schreibt an ihre deutsche Freundin Beate.

Brasil, den 10.Nov.2005

Liebe Beate, war schön, meine


wieder zurück in Brasilien. Es
seit drei Monaten  ich nun g, ich so viele
mi lie un d me ine Fre un de wie derzusehen. Aber ich bin trauri
Fa hr sehen kann.
Fre un de, die ich in De uts chl and gefunden ! , nun nicht me
neue September.
ke noc h oft zu rüc k an die wu nderbaren Monate von Juli bis
Ich den nur Sonne und
r au ch wir kli ch Gl ück " dem Sommer. Fast
Wir hatten ja abe
das hat mich wirklich # .
ganz selten mal ein Regentag, im
den ke ich noc h an $ Au sflu g nach München zurück, als wir
Besonders gern t
n saß en un d üb er un ser e Erf ahrungen in Deutschland gerede
Englischen Garte
haben. verstanden haben,
nn ers t du noc h an den Münchener, den wir fast nicht
Eri %

nicht einmal du? und manchmal


be im me r no ch den Ge ruc h von frischem Brot in & Nase
Ich ha anderen aus
mi ch na ch ein bis sch en deu tscher Wurst. Hast du von den
sehne ich (ich fand
pe sch on etw as geh ört ? Ich würde gerne an Helle schreiben
unserer Grup
be leider seine Adresse verloren.
ihn ja richtig süß!!), ' ich ha Wochen große
Winter. Bei uns gibt es in zwei
Halte dich tapfer im deutschen Strand. Aber ich
t meiner ganzen Familie an den
Ferien und dann fahre ich mi  .
ch ma che n. Du we ißt , da ss du mich jederzeit besuchen
will dich ja nicht neidis

Adresse von Helle!).


Bitte schreib mir bald (mit der
Tschüs
Vanuza

1. a bin b war c habe


b) Du bist Beaate und an
ntworttesst
2. a weil b denn c obwohl
auf Vanuzas Brief!
3. a bin b hatte c habe
4. a von b über c mit
5. a überrascht b überraschen c überrasche __________
6. a unser b unseren c uns
7. a dich b dir c mich Liebe ..................,
8. a dem b den c der
9. a wenn b aber c während
10. a kannst b konntest c bekommst

LEKTION $ siebenundsechzig $%
LEKTION
7 SO VIEL FREIZEIT!

A Freizeitbeschäftigungen: Was passt wozu?


b
g 1. Steine und Bergkristalle sammeln a
2. Modellflugzeuge bauen
3. im Meer schwimmen
4. Gleitschirm fliegen
5. Bassgitarre spielen
6. Rad fahren
7. klettern
8. ein Buch lesen c
9. Fußball spielen
d

h
i

Steve „Ich muss in einem anderen Leben ein Vogel gewesen sein“, sagt Steve. Er
fühlt sich am wohlsten in der Luft. Sein Lieblingssport ist nämlich das
Gleitschirmfliegen. Es war am Anfang sehr schwer; man braucht viel Mut,
um sich einfach in die Luft zu stürzen. Aber es wird immer leichter, man
5 fühlt sich in der Luft unglaublich frei, es ist fantastisch.
Er klettert auch gern. Er hat das Klettern mit zwölf Jahren bei einem Ferien-
lager entdeckt. Was ihm dabei gefiel, war natürlich die Mischung aus
Technik und Risiko. Es ist immer wieder ein tolles Gefühl, die Angst
überwunden zu haben und ganz oben zu sein.
10 Er fährt auch sehr gern Rad. Er hat dabei schon einige Unfälle gehabt, denn
er fährt oft zu schnell. Außerdem sammelt er interessante Steine und
Bergkristalle.

$& achtundsechzig LEKTION %


Florian Florian würde nie Gleitschirm fliegen, denn er hat Höhenangst. Er hat
immer gern gebastelt und jetzt ist Modellbau eines seiner Hobbys.
Er baut gern Flugzeuge und lässt sie fliegen, da muss er ja nicht selbst
mitfliegen. Er fährt auch gern Rad mit Steve. Was ihm daran gefällt, ist
5 einerseits die sportliche Bewegung und andererseits die Nähe zur Natur,
die Freiheit. Mit einem Rad ist man völlig unabhängig. Aber noch lieber
schwimmt er. Er geht jede Woche ins Schwimmbad. Am liebsten
schwimmt er im Meer. Denn das ist nicht nur Sport, man genießt auch die
Weite, die Landschaft.

Annie Annie ist eigentlich sehr aktiv. Aber einfach nur herumhängen und auf dem
Bett liegen und träumen kann auch toll sein. Manchmal hat sie dann die
schönsten Einfälle für ihre Songs. Gerade dann kommt leider auch ihre
Mutter und ärgert sich über Annie. Annies Lieblingsbeschäftigung
5 ist die Musik. Sie singt in einer Band und spielt Gitarre. Jede Woche muss
sie dreimal zur Probe gehen. In letzter Zeit ist sie häufig aufgetreten: vor
einem Monat im Jugendzentrum und am Wochenende in der Stadthalle.
Darauf ist sie ziemlich stolz. Ihr Ziel? Sie möchte Songs schreiben und
singen und richtig berühmt werden. Vor kurzem hat sie eine Probe-CD
10 an einen bekannten Musikproduzenten geschickt. Daran hat sie ein paar
Monate gearbeitet.

Niko Niko liebt Fußball. Seine Lieblingsmannschaft ist der FC Bayern München.
Nächsten Sonntag spielen sie gegen Borussia Dortmund. Klar, dass er
dabei sein wird. Er ist sicher, dass Bayern gewinnt. Die haben nämlich die
besten Spieler, eine sehr gute internationale Mannschaft, meint er.
5 Deutsche sind natürlich dabei, aber auch Brasilianer, Franzosen,
Schweden, Ghanaer, Paraguayer … Sie sind seit vielen Jahren die
erfolgreichste Bundesligamannschaft. Zur Zeit spielt Niko als Torwart in
einem Fußballverein. Er mag aber nicht nur Fußball. Er liest auch gern, am
liebsten Krimis, aber auch andere Literatur. Er mag englische Autoren. Sein
10 Lieblingsbuch zur Zeit ist „Fever Pitch“ von Nick Hornby. Da geht es um
einen Fußballfan, der sein ganzes Leben nach den Spielterminen seiner
Lieblingsmannschaft organisiert.

& 1 Was macht ihr in eurer Freizeit? Sammelt in der Klasse. Freizeit

2 Schaut euch die Bilder an. Kennt ihr diese Freizeitaktivitäten auf Deutsch?
Bild f ist bestimmt Bild e ist wahrscheinlich, äh,
Bild g ist vielleicht …
Gleitschirmfliegen. was heißt … auf Deutsch?

? 3 Hört und lest die Texte und Niko mag Fußball.


schaut euch die Bilder an. Ja, aber er liest auch gern.
Wer macht was? Was liest er?

LEKTION % neunundsechzig $'


& 4 Wie findet ihr diese Freizeitaktivitäten? Was würdet ihr auch gern machen?
Ich mache auch / würde gern / lieber / am liebsten …
Ich finde / fände es schön / schöner / am schönsten …, weil …
… ist ja ganz schön, aber schöner / am schönsten wäre es, wenn man …
Ich finde das nicht so toll. Ich würde / hätte lieber / am liebsten …

! 5 Adjektive: Komparative und Superlative


a) Ergänzt die Dialoge wie im Beispiel.

● Borussia Dortmund ist eine erfolgreiche Fußballmannschaft. (erfolgreich)


◆ Na ja, das schon, aber Bayer Leverkusen ist besser. (gut)
▲ Alles Quatsch, die Besten und Erfolgreichsten sind einfach die Bayern.

● Windsurfen ist eine ___ Sportart. (gefährlich)


◆ Na ja, das schon, aber Gleitschirmfliegen ist viel ___ . (riskant)
▲ Alles Quatsch, am ___ und ___ ist Freeclimbing, das ist Klettern ohne Seil. (gefährlich / riskant)

● Ich glaube, das Empire State Building ist das ___ Gebäude der Welt. (hoch)
◆ Ach was, das World Trade Center ist viel ___ und ___. (hoch / elegant)
▲ Stimmt, das World Trade Center ist über 400 Meter ___, aber am ___ und ___ sind die Petronas
Türme in Kuala Lumpur. (hoch / elegant / schön)

● … ist der ___ Rocksänger der Welt. (berühmt)


◆ Nein, ich finde, dass … ___ ist als … (bekannt)
▲ Das ist doch Quatsch, … ist der ___ und ___ Megastar aller Zeiten. (berühmt / groß)

b) Erfindet kurze Gespräche wie in 5a).

6 Briefwechsel

a) Steve wird als Austauschschüler nach b) Niko antwortet auf Steves Brief!
München fahren. Er schreibt einen
Brief an Niko, seinen Gastgeber, um
sich zu präsentieren. Vergesse nicht:
Ort, Datum, Anfangs- und
Schlussformeln.

% siebzig LEKTION %
7 Fragewörter mit Präpositionen und Pronominaladverbien.

a) Schaut auf S. 68/69 nach ● ___ hast du das Flugzeug gebastelt?


und ergänzt die Dialoge. ◆ Für mich natürlich. Ich habe drei Monate ___ gebraucht.
● Toll, ___ kannst du wirklich stolz sein.
für wen – mit wem – wovor –
darauf – davor – daran – dazu ● Ich gehe am liebsten in die Berge zum Klettern.
– dafür ◆ Ist das nicht gefährlich? Ich hätte Angst ___.
● ___ soll ich Angst haben? Ich klettere doch immer mit Seil.
◆ Ach so.

b) Erfindet eigene Kurz- ● ___ gehst du klettern?


dialoge mit den Prono- ◆ Mit meinem Freund Herbert.
minaladverbien aus 7a. ▲ …

● Was ist eigentlich dein Lieblingsbuch?


◆ …
● Und was gefällt dir ___?
▲ …

8 Schreibt passende Fragen 1. Worauf freust du dich besonders?


oder Antworten zu den 2. Für wen würdest du durchs Feuer gehen?
Sätzen 1 bis 7. 3. Von wem nimmst du gute Ratschläge an?
4. Wofür würdest du sofort 100 Euro ausgeben?
5. Darauf freue ich mich wirklich.
6. Für meine Freundin.
7. An die letzten Ferien.

9 Projekt: Macht eine Collage zum Thema „Hobbys“. Bringt Zeitschriftenfotos mit oder malt
Bilder. Schreibt zu jedem Bild einen kurzen Text.

LEKTION % einundsiebzig %
B Fan und Fußballstar
Es geht um die Revanche!
Mutter: Nein, Niko, das geht
nicht. Du schreibst am
Montag eine
Französischarbeit, du hast die
5 ganze Woche nichts dafür

getan. Gestern Abend warst


du in der Disko. Du bist um
zehn Uhr aufgestanden und
jetzt willst du zum
10 Fußballspiel! Ich glaub, ich

höre nicht recht.


Niko: Mama! Das Spiel ist
total wichtig, es geht um die
Revanche, da geht’s um alles
…
Mutter: Es geht vor allem um die Schule und darum, dass du für
15 die Französischarbeit lernst. Hörst du?
Niko: Mama, alle gehen hin, alle meine Freunde, und die
schreiben am Montag auch die Franzarbeit und viel besser als ich
sind die bestimmt nicht!
Mutter: Die sollen machen, was sie wollen, und wenn die Eltern
20 das erlauben, dann ist das deren Sache.

Niko: Mama, ich lerne nach dem Spiel, den ganzen Abend, die
ganze Nacht von mir aus. Dieses Spiel muss ich aber sehen. Du
hast keine Ahnung, wie toll das ist, du hast überhaupt keine
Ahnung von Fußball! Die Stimmung dort …
25 Mutter: Gut, ich habe keine Ahnung und ich kann dich überhaupt

nicht verstehen. Ich sage also schlicht und einfach: Du bleibst


hier, Punkt, aus. Das Leben besteht nicht nur aus Freizeit und
Fußball.
Niko: Mama, weißt du, was du mir antust? Unser ganzer
30 Fanclub geht hin. Glaubst du, dass ich überhaupt gut

arbeiten kann, wenn ich weiß, dass alle dort sind und Spaß
haben und zugucken, wie Elber ein Tor schießt?!
Mutter: Elber, Möller, Kahn, Beckenbauer … Ich finde, dass du
sowieso viel zu viel Zeit in deinen Fanclub investierst.
35 Niko: Beckenbauer spielt seit über 20 Jahren nicht mehr in der

Mannschaft. Oh, Mama, bitte! Das ist so unfair von dir.


Mutter: …

Hier findet ihr mehr Zwei Sportzeitungen: www.sport1.de


Informationen zum www.kicker.de
Thema Fußball und Zwei Bundesligavereine: www.borussia-dortmund.de
Sport in Deutschland. www.fcbayern.de
Ein Fanclub: www.13hoeslwanger.de/fanclub.html (s. S. 75)
Deutscher Fußballbund: www.dfb.de
Deutscher Sportbund: www.dsb.de

% zweiundsiebzig LEKTION %
Zwei Fußball-Witze

Lehrer: Fritz, kannst du mir zwei berühmte Männer nennen, deren Namen mit „M“ beginnen?
Fritz: Natürlich, Herr Lehrer, Maradona und Matthäus!
Lehrer: Ich dachte da eher an Michelangelo und Mozart.
Fritz: Kenn ich nicht! Spielen die in der Regionalliga?

5 Im Jahr 2050: Der Teufel besucht Petrus und fragt ihn, ob man nicht mal ein Fußballspiel Himmel
gegen Hölle machen könnte. Petrus hat dafür nur ein Lächeln übrig: „Glaubt ihr, dass ihr auch nur
die geringste Chance habt? Sämtliche guten Fußballspieler sind im Himmel: Pele, Beckenbauer,
Charlton, Müller, Maradona, Ronaldo …“ Der Teufel lächelt zurück: „Aber wir haben die
Schiedsrichter!“

Eine Fußballlegende: Fragen an Lothar Matthäus

Lothar Matthäus ist 35 Fußballspieler.


einer der erfolgreichs- Welche Sportart interessiert dich noch?
ten deutschen Snowboarden.
Fußballer. Er hat 150- Was würdest du dir wünschen, wenn du drei
5 mal in der Fußball- Wünsche frei hättest?
Nationalmannschaft 40 Gesundheit, Zufriedenheit und nach meinem
gespielt. Mit 39 Amerika-Abenteuer noch einmal drei Jahre
Jahren nahm er noch beim FC Bayern spielen.
als Spieler an der Stell dir vor: Du bist in 5000 Meter Höhe in
10 Fußball-Europameisterschaft in Belgien und einem Sportflugzeug und die Luke geht auf.
den Niederlanden im Jahre 2000 teil. Er wurde 45 Was machst du?
mit der Nationalmannschaft 1990 Weltmeister. Ich schnalle den Fallschirm an und springe.
Zweimal wurde er zum „Weltfußballer des Welche Mutprobe würdest du dir nie zutrauen?
Jahres“ gewählt. Mit dem FC Bayern München Als Stuntman auf dem Motorrad über den
15 gewann er viele Meisterschaften. Grand Canyon zu springen.
Interview 50 Für welches Produkt könntest du gut Reklame
Was macht dir Spaß? machen?
Bei meinen Kindern sein, mit Freunden im Für Handys.
Biergarten sitzen, Ski fahren, etwas Neues In welchen Klamotten fühlst du dich am
kennen lernen. wohlsten?
20 Was ärgert dich? 55 Ich habe lässige Mode am liebsten: Hose, Shirt,
Unehrlichkeit, Arroganz, Intoleranz, Hektik. Pullover.
Was würdest du gern an dir ändern? Was ist dein Lieblingsgericht und dein
Ich möchte ein bisschen gelassener werden. Lieblingsgetränk?
Wen bewunderst du? Geschnetzeltes und Weißbier.
25 Franz Beckenbauer. Er ist gelassen und lässt 60 Was sind deine Lieblingssendungen im
sich bei aller Hektik nicht verrückt machen. Fernsehen?
Bei welchem historischen Ereignis hättest du Die Nachrichten und Sportsendungen.
gern mitgemacht? Bei welcher Musikband würdest du gern
Bei der Entdeckung Amerikas. mitspielen?
30 Was ist die wichtigste Erfindung der 65 Bei Pur.
Menschheit? Was liest du regelmäßig?
Das Telefon. Tageszeitungen und Sportzeitungen.
Von welchem Beruf hast du als kleiner Junge Welche Schlagzeile würdest du gern lesen?
geträumt? „Deutschland bekommt die Fußball-WM 2006.“

LEKTION % dreiundsiebzig %!
? 1 Hört das Gespräch zwischen Niko und seiner Mutter. Beantwortet dann folgende Fragen.

Was möchte Niko von seiner Mutter?


Wie begründet er diesen Wunsch?
Was verspricht er seiner Mutter, wenn sie ihm die Erlaubnis gibt?

2 Lest bitte das Gespräch S.72 zwischen den beiden. Wie reagiert die Mutter?
Sammelt ihre Argumente aus dem Dialog in Stichworten. Argumente
Niko Mutter

3 Erfindet einen Schluss zum Text B!. Spielt euren Dialog vor.

? 4 Hört nun den Schluss des Dialogs. Was meint ihr?


Ich glaube, die Mutter wird Niko jetzt gehen lassen, weil …
Ich glaube, die Mutter bleibt bei ihrer Entscheidung, denn …

& 5 Versprechungen
a) Was würdet ihr eurer Mutter alles versprechen, um z.B. ein Fußballspiel sehen zu dürfen?
Sammelt an der Tafel.

b) Diskutiert über eure Versprechungen. Welche wirken am besten? Welche helfen gar nicht?
Warum?

6 Diskussionen
Teilt die Klasse in zwei große Gruppen. In einer Gruppe sind die Mütter/Väter, in der anderen
Gruppe sind die Söhne/Töchter. Die Söhne/Töchter wollen heute in die Disko gehen, obwohl
morgen eine Mathearbeit geschrieben wird. Sucht euch einen Vater oder eine Mutter und ver-
sucht ihn/sie zu überreden, euch gehen zu lassen und außerdem noch 10 Euro für den Eintritt,
Getränke und die Fahrt zur Disko zu geben. – Viel Erfolg!

Papa, kann ich heute Abend in die Disko? Aber ihr schreibt doch
Sabrina und Laura dürfen auch. morgen eine Mathearbeit.

Schon, aber ...

%" vierundsiebzig LEKTION %


& 7 In Deutschland gibt
es nicht nur Fanclubs
für Sportler, sondern
Die 13 Höslwanger
auch für Musiker, Ziele des Fanclubs
Filmstars usw. Kennt weltgrößter Fanclub des FC Bayern werden
ihr das auch? Was ist (bereits erreicht!!!)
eure Meinung dazu? ins Guinness-Buch der Rekorde kommen
die Mannschaft immer, auch in schlechten Zeiten,
lautstark und nach allen Kräften unterstützen
„Kaiser“ Franz Beckenbauer als Mitglied bei
den „13 Höslwangern“ begrüßen dürfen

8 Lest nun den Informationstext über Lothar Matthäus, S. 73.


Welche Informationen findet ihr zu folgenden Zahlen?

2000 – 39 – 150 – 1990

9 Lest das Interview mit Lothar Matthäus, S. 73. Welche Antworten sind eurer Meinung nach
typisch für einen Sportler? Welche Antworten sind eher ungewöhnlich? Warum?

10 Stellt euch die Fragen aus dem Interview gegenseitig und notiert die Antworten in Stichworten.
Berichtet in der indirekten Rede vor der Klasse über eure Interviews. Beginnt so:
Unser/e Mitschüler/in sagt, dass ihm/ihr … Spaß macht.

11 „Fußball ist die schönste Nebensache der Welt“, sagt man im Deutschen. Findet ihr das auch?
Was ist für euch schön und wichtig?

& 12 Wortschatz wiederholen und erweitern. Macht in der Klasse ein großes Lernplakat zum Thema
„Sport“. Arbeitet auch mit dem Wörterbuch.

Fußball das Tor


Ball
Sportarten Sportgeräte

Tennis Sport ein Tor schießen

Tätigkeiten
laufen

LEKTION % fünfundsiebzig %#
Zusammenfassung
DAS KANNST DU SAGEN

über Freizeitaktivitäten sprechen Ich spiele gern Fußball.


Ich fahre gern Rad.
Ich finde ... toll.
Mir gefällt ...
Mein Lieblingssport ist ...

seinen Ärger ausdrücken Du hast keine Ahnung!


Weißt du, was du mir antust?
Das ist (so) unfair!

SO FUNKTIONIERT ES

1 Pronominaladverbien und Verben mit Präposition

a) Die markierten Wörter nennt man Pronominaladverbien. Sie stehen bei Verben mit Präposition.

● Worüber ärgerst du dich denn so? sich ärgern über +Ak.


◆ Dass wir schon wieder einen Test schreiben!
● Darüber ärgere ich mich auch.

● Sag mal, wovon redet Frau Markwarth eigentlich? reden von + D


◆ Ich glaube, sie erklärt die Adjektivdeklination.
● Darüber kann man so lange sprechen? sprechen über + Ak.

b) Sie bestehen aus


einem Adverb und Adverb Präposition

einer Präposition. an daran, hieran, woran


auf darauf, hierauf, worauf
da- für dafür, hierfür, wofür
hier- mit damit, hiermit, womit
wo- von davon, hiervon, wovon
zu dazu, hierzu, wozu
…

c) Treffen zwei Vokale aufeinander, wird ein r zwischen Adverb und Präposition eingefügt:
da + an = daran, darauf, darin, darüber
aber da + für = dafür, damit, davon, dazu

d) Mit Pronominaladverbien kann man …


… nach etwas fragen. Woran denkst du? denken an + Ak.
… sich auf etwas beziehen, was Die Ferien waren schön,
vorher schon erwähnt wurde. ich denke oft daran.
… auf etwas verweisen, Denk daran,
was noch kommt. dass du morgen wieder arbeiten musst.

%$ sechsundsiebzig LEKTION %
2 Fragewörter mit Präpositionen bei Personen.
Pronominaladverbien beziehen sich nur auf Sachen oder Sachverhalte, nie auf
Personen. Bei Personen werden Präpositionen + Fragewörter verwendet:

● Auf wen freust du dich denn so? sich freuen auf + Ak.
◆ Auf meine Freundin. Sie kommt morgen nach Hause.

● Über wen hast du dich denn geärgert? sich ärgern über + Ak.
◆ Über meinen Mathelehrer. Er ist richtig gemein!

● Mit wem lernst du zusammen? lernen mit + D


◆ Mit Angelika. Sie ist echt gut in Mathe.

● Mit wessen Fahrrad bist du denn heute gekommen? kommen mit + D


◆ Es gehört meinem Vater. Er weiß nicht, dass ich damit fahre. fahren mit + D

Prüfungsvorbereitung
SPRACHBAUSTEINE (TEIL )

a) Lies den Brief und entscheide, welche der Wörter a–o in den Brief passen. Du darfst jedes Wort
nur einmal verwenden. Nicht alle Wörter passen in den Brief.
Niko will in den Ferien ein Praktikum bei Siemens machen.
Er schreibt einen Bewerbungsbrief:
München, den 18. März 2004
a vor
Sehr geehrte Damen und Herren, b dass
c Deshalb
über meinen Vater habe ich erfahren,  Sie in den Sommerferien 25 Praktikumsplätze im d Wofür
Bereich Elektrotechnik anbieten. Ich möchte mich mit diesem Schreiben um einen der Plätze e können
bewerben. f müssen
Ich bin 17 Jahre alt und komme den Ferien in die Klasse 13. Im ! Jahr möchte ich Abitur g mir
machen und anschließend Elektrotechnik oder Bio-Informatik studieren. " wäre für mich ein h nach
Praktikum in Ihrer Firma eine sehr gute Gelegenheit, in meinem zukünftigen Arbeitsfeld erste i nächsten
Erfahrungen # sammeln. j seit
n.
Meinen Lebenslauf und meine schulischen Leistungen $ Sie den beiliegenden Kopien entnehme k ob
Ich möchte dazu noch erwähnen, dass ich mich % vielen l wenn
Jahren für Computer und Elektronik interessiere und auch mit Freunden schon m wollen
einige kleine Programme geschrieben habe. Ein anderes Hobby von & ist Fußball. Ich bin Fan von n würde
Bayern München, spiele aber auch selbst jeden Samstag. o zu
Ich ' mich sehr freuen,  sie meine Bewerbung akzeptieren würden.

Mit freundlichen Grüßen


Nikolas Raiskums

b) Du bist Nikolas Raiskums und schreibst einen Brief über dein Praktikum an deinen Freund
Florian.

LEKTION % siebenundsiebzig %%
LEKTION
8 DIE ZUKUNFT

A Die Zukunft unserer Stadt


1 Ein Tag im Jahre 2020

1 Ein sonniger Morgen. Die


computergesteuerte Klimaanlage hat sich
automatisch eingeschaltet. Ein schöner Tag:
blauer Himmel, eine exotische Melodie. Bunte
Vögel fliegen um einen Brunnen.
vietnamesischen Hitparade zum Aufwecken
2 Plötzlich wird alles still. Mein virtueller 3-D- ausgesucht. Der Strom fließt wie immer und es
Garten verschwindet. Die Klimaanlage fällt aus. ist angenehm kühl in meinem Zimmer.
Die Vögel hören auf zu singen. Es wird
unerträglich heiß. Ich werde unruhig und 4 Zeit zu gehen. Ich muss zum Sprachkurs im
beginne zu schwitzen. Stromausfall: Zentrum für Internationale Kommunikation
ein Alptraum. (ZIK). Per Internet bestelle ich ein MagneTaxi.

Sie werden in drei Minuten


und 15 Sekunden abgeholt. Die Fahrzeit
3 Doch schon nach wenigen Minuten werde zum ZIK beträgt sechs Minuten und
ich von elektronischer Musik aus meinem 20 Sekunden. Fahrpreis: vier Euro und
Alptraum gerissen. Ach ja, ich hatte mir über die 20 Cent.
Online-Musikdatenbank die Nummer drei der

78 achtundsiebzig LEKTION 8
5 Im ZIK setze ich mich vor meine
Multimedia-Lernmaschine und logge mich in
den Internet-Sprachkurs ein.

6 Während ich gerade mit einem Mitschüler


aus Bombay online eine Dialogübung mache,
spielt mein Multiscreen plötzlich „Je t’aime“
und grüne Herzen wandern über den
Bildschirm. Ein wunderschönes Mädchen
erscheint. Ich kenne sie nicht. Da stimmt was
nicht. Was ist los?

Hallo, mein Schatz, nur


von mir wirst du so verwöhnt.
Ich liebe dich!

2 WerkStadt Zukunft: Berlin 2020

1997 wurden 70 junge Leute Möglichkeit haben, sich mit halb Berlins wohnt, braucht
aus Berlin und Umgebung zum Hilfe des Internets zu informie- nicht mehr in die Stadt zur Ar-
Workshop „WerkStadt Zu- ren und weiterzubilden“, sagten beit zu fahren, sondern kann
kunft: Berlin 2020“ eingeladen. die Teilnehmer aus der Gruppe seine Arbeit zu Hause am Com-
Es wurde in verschiedenen „Kommunikation und Informa- puter machen. Für die, die trotz-
Gruppen gearbeitet: Mobilität tion“. dem fahren müssen, werden
und Verkehr, Arbeit und Wirt- Für die Gruppe „Arbeit und die öffentlichen Verkehrsmittel
schaft, Gesellschaft und Kul- Wirtschaft“ war klar: Die Arbeit ausgebaut. Es wird mehr U-
tur, Kommunikation und Infor- muss neu definiert werden. Ne- Bahnen und ganz neue Ver-
mation. ben der Arbeit für Geld muss die kehrsmittel geben. Man muss
Zunächst formulierte man vie- Arbeit für die Gesellschaft selten mehr als fünf Minuten an
le Fragen: Wie kann der Auto- selbstverständlich sein. Diese einer Haltestelle warten oder
verkehr reduziert werden, ohne Arbeit kann z.B. sein, zwei Stun- man wird zu Hause abgeholt.
die Menschen weniger mobil den pro Woche einem alten Busse und Taxis fahren mit So-
zu machen? Welche Arbeit gibt Menschen zu helfen, ohne dafür larstrom oder mit modernen,
es im Jahr 2020? Wo wird gear- bezahlt zu werden. Energie sparenden Biogasmo-
beitet? Wie kann das Zusam- Sehr kreativ war die Gruppe toren. Kurze Distanzen werden
menleben der multikulturellen „Mobilität und Verkehr“: Der mit dem Fahrrad, aber auch ganz
Bevölkerung in Berlin organi- Autoverkehr muss reduziert bequem mit der „Solarrikscha“
siert werden? werden. Dazu muss man die zurückgelegt. Das ist ein Drei-
Es gab viele Ideen, intensive Büros dezentralisieren. Woh- rad, bei dem der Radfahrer
Diskussionen und konkrete nen und Arbeiten sollten wieder durch einen Solarantrieb unter-
Vorschläge. „Jeder sollte die verbunden werden. Wer außer- stützt wird.

LEKTION 8 neunundsiebzig 79
? 1 Hört Text 1. Findet die Sätze, die zu dem Text passen!

1. Der junge Mann träumt von einem wunderschönen Tag.


2. Die Klimaanlage fällt aus. Deswegen wird es in seinem Zimmer sehr warm.
3. Er wird von einer russischen Melodie aus dem Schlaf gerissen.
4. Sein Zimmer ist angenehm kühl, denn die Klimaanlage funktioniert wie immer.
5. Er fährt mit einem MagneTaxi zum Zentrum für Internationale Kommunikation.
6. Im ZIK schaltet er den Computer an und nimmt am Sprachkurs teil.
7. Er macht mit einem wunderschönen Mädchen eine Dialogübung.

2 Wortfeld: Technik
@
a) Schreibt zehn Wörter aus dem Gebiet der automatisch – Klimaanlage …
Technik!

b) Erklärt zwei technische Begriffe!

Wenn man eine Klimaanlage hat, dann bleibt die Temperatur im Zimmer immer gleich.

" 3 Im Jahre 2020. Stromausfall. Schreibt was alles passieren kann?


nicht mehr funktionieren – ausfallen – ausgehen /
nicht mehr gehen – verschwinden – heiß/kalt werden – Die Klimaanlage fällt aus.
aufhören zu … Der Kühlschrank …

>@ 4 Ihr seid dran! Schreibt eure Variante ! Ein Tag ohne Strom im Jahr 2020.
Ein sonniger Morgen. Es ist schon sehr warm. Vor einer halben Stunde hat sich die
Klimaanlage automatisch eingeschaltet. In meinem Zimmer ist es angenehm kühl.
Doch da passiert es. Der Strom fällt aus. Die Klimaanlage geht aus und …

& 5 Sätze mit werden. Lest den Text auf Seite 78 und 79 und schreibt die Sätze mit dem Verb werden!
a) Eine Änderung der Situation b) Passiv-Sätze
werden + Adverb, Adjektiv werden II. Stelle Partizip Perfekt –
letzte Stelle

Alles wird still. Ich werde aus meinem Traum gerissen.

Es wird heiß. Sie werden sofort abgeholt.

… …

80 achtzig LEKTION 8
6 Passivsätze. Ergänzt die Sätze! Ich werde
aus
meinem A
1. Ich werde aus meinem Alptraum ... (reißen). lptraum
gerissen.
2. Sie werden sofort ... (abholen).
3. Ich werde von meiner Lernmaschine ... (unterrichten).
4. Ich werde vom Computer nach meinem persönlichen Code ... (fragen).
5. Ein indischer Student ... automatisch ... (anrufen). Partizip Perfekt
6. Nur von mir ... du so ... (verwöhnen).
7. Die Verbindung nach Indien ... ... (unterbrechen).

Wo steht das konjugierte Hilfsverb werden ?Wo das Partizip Perfekt?


Wie ist es im Rumänischen? Und in anderen Sprachen die ihr könnt?

" 7 Die Zukunft Berlins

a) Lest den Text 2! Welche Themen werden in den Gruppen besprochen?

@ b) Stellt eine Liste mit den Fragen auf! Zu welchem Thema passen sie?

Mobilität und Verkehr: Wie kann man den Autoverkehr reduzieren, ohne dass …?

8 Passivsätze verstehen. Passiv mit Modalverb.


Was ist anders? Achtet auf die Verbstellung im Satz!

1. Passiv Präsens Wo wird gearbeitet ?


2. Passiv Präteritum 70 junge Leute wurden eingeladen .
3. Passiv mit Modalverben Die Arbeit muss neu definiert werden .

9 Arbeitsergebnisse. Was wird über diese Themen gesagt?


Information – Internet – Arbeit für Geld / gemeinnützige Arbeit – Verkehr – Wohnen/Arbeiten

" 10 Die Zukunft eurer


Stadt / eures Landes. Mobilität Müll Energie Arbeit Wohnen
Diskutiert in der Gruppe
über die fünf Themen
und schreibt zu jedem
einen Satz im Passiv!

LEKTION 8 einundachtzig 81
B Atelier Zukunft

82 zweiundachtzig LEKTION 8
?
die Zukunft? Sicher ist, dass die Technik
Wie sehen sie im Alltag immer wichtiger wird, die
Computertechnik vor allem. Es wäre
aber schade, wenn wir nur noch per
E-Mail kommunizieren würden.
Es wird sicher nie
wieder Krieg zwischen
Frankreich und
Deutschland geben …
aber woanders?

Alles wird schneller und


hektischer. Wir reisen schneller,
wir erfahren durch das Satelliten-
fernsehen im gleichen Moment, was
gerade in China passiert … Man muss
immer schneller, effizienter arbeiten.
Ob das immer gut ist?
Schwer zu sagen.

Klar bin ich optimistisch.


Ich glaube zum Beispiel an das Wort „multikulturell“.
Ich bin ein türkischer Deutscher oder ein deutscher Türke.
Europa wird bunter und auch toleranter werden.

Ich denke hauptsächlich an


meine eigene Zukunft und ich
glaube daran, dass ich es schaffen
kann, als Musiker oder in
einem anderen Job. Mir macht die Arbeitslosigkeit
Angst. Es ist schrecklich, wenn junge
Menschen nicht mehr ausgebildet werden, wenn
Firmen schließen, wenn keine neuen Jobs ange-
Was mir für die Zukunft Angst
boten werden … Obwohl, zur Zeit habe
macht, ist die Gewalt, die Jugendliche und
ich den Eindruck, dass es besser wird.
sogar Kinder erleben. Positiv sehe ich die Rolle
der Frauen in der Zukunft. Wir jungen Frauen
sind die Zukunft!

Klar bringt die Zukunft Fortschritte.


Die Medizin, die Chirurgie vor allem.
Ich werde nächste Woche operiert.
Mein Fall wäre noch vor zwei Jahren
hoffnungslos gewesen.

LEKTION 8 dreiundachtzig 83
" 1 Betrachtet die Bilder auf S. 82. Wählt eins aus und beschreibt es!
Die anderen raten, welches Bild es ist.

? 2 Gespräche über die Bilder. Hört zu und macht Notizen!

& 3 Was meint ihr zu den Bildern? Ich halte es für wahrscheinlich/unwahrscheinlich, dass …
Bildet drei Sätze für das Ich halte es für möglich/unmöglich, dass …
gewählte Bild! Ich glaube nicht, dass …
Ich bin ganz sicher, dass …

? 4 Hört euch an, was die Jugend-


lichen und Herr und Frau Niess
über die Zukunft denken.
Positive Meinung (+) und
negative Meinung (-)

+ –
Name Thema
x x
Alice Krieg/Frieden

5 Meinungen zusammenfassen. Fasst die Meinungen zusammen ohne den Sprecher zu nennen.
Eure Mitschüler sollen den Sprecher erraten!

… hofft, dass …
… hat Angst, dass … Sie glaubt nicht,
… hält es für möglich, dass … dass es auf der ganzen Welt
… glaubt (nicht), dass … Frieden geben wird.
… befürchtet, dass …
… ist sich sicher, dass … Das könnte Alice sein.
… ist der Meinung, dass …

& 6 Eure Meinung. Begründet sie!


Ich denke, dass … Recht hat. Wir wissen doch alle, dass …
Ich sehe das genauso wie …
Meiner Meinung nach werden wir …
Ich kann mir nicht vorstellen, dass …
Ich glaube nicht, dass … Im Gegenteil, ich finde/glaube, dass …

84 vierundachtzig LEKTION 8
" 7 Projekt: Zukunftsprognosen von früher. Schaut euch die Bilder an, lest die Texte. Vergleicht die
alten Zukunftsprognosen mit der heutigen Lage!
1 2
„Ich glaube, dass das Fernsehen dazu bestimmt
ist, unser Erziehungssystem zu revolutionieren.
Es wird in wenigen Jahren den Gebrauch von
Büchern an unseren Schulen weitgehend, wenn
nicht völlig ersetzen.“
(Edison, amerikanischer Wissenschaftler, 1948)

Im Jahre 2002 stirbt der letzte Baum im


deutschen Wald.
3
(Prognose der Technischen Universität München-Weihen-
stephan, Anfang der achtziger Jahre)

Man wird neue Strategien in der


Krebsbekämpfung und etwas gegen Aids finden.
(Manfred Eigen, Chemie-Nobelpreisträger, in: Geo Extra: Das
1. Kosmische Kolonie, 21. Jahrhundert)
Nasa-Studie (1975)
2. Lufttaxi (1958)
3. „Barbarossa“ und sein Medizin: Die Klon-Babys kommen.
Erfinder (Spiegel Special 10 /1998)

" 8 Wie seht ihr eure Zukunft? Wählt euch vier Themen von der Liste aus, besprecht sie in Gruppen
und stellt eure Ergebnisse der Klasse vor!

eure eigene Zukunft – Ausbildung/Studium – Arbeit/Arbeitslosigkeit – Gentechnik –


Armut/Reichtum – Rolle der Frau – Gewalt/Kriminalität – Medizin/Gesundheit – Wirtschaft –
Weltraumfahrt – Leben auf anderen Planeten – Rassismus – Krieg/Frieden

? 9 Ein Gedicht. Hört das Gedicht und findet ein passendes Ende dazu!
@
Als im Jahre 5000

Als im Jahre 5000 ein Maulwurf aus der Erde rausguckte,


da stellte er beruhigt fest:
Die Bäume sind immer noch Bäume.
Die Krähen krächzen noch.
Und die Hunde heben immer noch ihr Bein.
Die Stinte1 und die Sterne,
das Moos2 und das Meer
und die Mücken:
Sie sind dieselben geblieben.
Und manchmal –
manchmal trifft man einen Menschen. Auch im Jahre
5000 wird es
auf dieser Wel
t noch immer …
Wolfgang Borchert aber … ,

1 ein Fisch 2 eine grüne Pflanze, die auf Steinen wächst

LEKTION 8 fünfundachtzig 85
Zusammenfassung
DAS KANNST DU SAGEN
Es wäre aber schade, wenn … 1 a Îmi e fricã.
Mir macht ... Angst. 2 b Ar fi pãcat dacã ...
Es ist schrecklich, wenn … 3 c Vãd acest lucru ca pozitiv/negativ.
Ich habe den Eindruck, dass ... 4 d Sunt optimist/pesimist.
Positiv/Negativ sehe ich … 5 e Este groaznic, dacã ...
Ich bin optimistisch/pessimistisch. 6 f Am impresia, cã ...

SO KLINGT ES

? Ein Buchstabe, zwei Laute: [o] oder [O]. Lest die Wörter und hört die Kassette.
Notiert die Wörter mit dem Laut [o].

sonnig – morgen – exotisch – Melodie – Strom – doch – schon – elektronisch – Woche – mobil

SO FUNKTIONIERT ES

1 Passiv Präsens II.Stelle letzte Stelle


werden im Präsens Partizip Perfekt
werden + Partizip
Präsens Perfekt
Ich werde aus meinem Alptraum gerissen.

Sie werden sofort abgeholt.

II.Stelle letzte Stelle

Agens
von + Dativ
Ich werde von elektronischer Musik geweckt.

Nur von mir wirst du so verwöhnt.

2 Passiv Präteritum
Passiv Präteritum = werden Präteritum + Partizip Perfekt.

II.Stelle letzte Stelle

Es wurde in verschiedenen Arbeitsgruppen gearbeitet .

Die Ergebnisse wurden in einer Fernsehsendung veröffentlicht .

86 sechsundachtzig LEKTION 8
3 Das Passiv mit Modalverben
a) Die Topik im Hauptsatz:
II.Stelle letzte Stelle
Modalverb konjugiert Partizip Perfekt + Infinitiv

Die Arbeit muss neu definiert werden.


Wohnen und Arbeiten sollten besser verbunden werden.
Der Autoverkehr könnte in wenigen Jahren reduziert werden.

b) Im Nebensatz steht das konjugierte Modalverb an letzter Stelle.

Partizip Perfekt Infinitiv Modalverb konjugiert


Es war klar, dass die Arbeit neu definiert werden muss .

Es war klar, dass die öffentlichen Verkehrsmittel ausgebaut werden müssen .

4 Der Gebrauch des Verbs werden


1. Exprimarea Ich werde Fußballspieler. Da verdient man viel und arbeitet wenig.
schimbãrii, devenirii Plötzlich wird alles still. Es wird unerträglich heiß.
2. Auxiliar pentru
formarea timpului viitor Im nächsten Jahr werde ich mehr für die Schule arbeiten.
3. Auxiliar pentru
formarea diatezei pasive Autos werden heute von Robotern gebaut.
4. werden la conjunctiv II Ich würde gerne nur Ferien machen, aber meine Eltern finden das
(Konditional, Wunschl, nicht so gut.
Irrealität)

SO LERNST DU EFFEKTIVER

Existã multe modalitãþi de a vã îmbogãþi 1. Televiziunea


cunoºtinþele de limba germanã: Urmãriþi programele în limba germanã.

2. Adrese pe internet
www.goethe.de Pagina de prezentare a
Institutului Goethe. Se gãsesc numeroase
pagini interesante pentru tineri ºi adulþi.
www.paperball.de este un mijloc de cercetare
care îþi permite sã gãseºti cele mai importante
subiecte.
www.juma.de te va conduce la Jugendmagazin,
o revistã destinatã tinerilor care studiazã
germana.

3. Folosiþi cât mai des limba germanã în


conversaþie.

LEKTION 8 siebenundachtzig 87
Test 1
Wiederholung
1 Schreibe den folgenden Satz in den verschiedenen Zeitformen.

Präsens Die Schüler lernen Tag und Nacht.

Perfekt Alle Schüler haben ______________________________________ .

Präteritum Im 19. Jahrhundert _____________________________________ .

Plusquamperfekt Alle Schüler hatt en ______________________________________ .

Konjunktiv II Wenn sie bezahlt würden, dann ___________________________

_______________________________________________________ .

Konjunktiv II Wenn sie bezahlt worden wären, __________________________


Perfekt
_______________________________________________________ .

2 Der Konjunktiv II: würde-Form. Ergänze den Dialog.


● Ich ________________ morgen gerne ins Kino gehen. Und du?
◆ Ich weiß nicht. Ich ________________ lieber in die Disko gehen.
Und ihr beiden? Was ________________ ihr am liebsten machen?
▲ Wir ________________ am liebsten zu Hause bleiben und fernsehen.
◆ O.k. Dann macht jeder das, was er will.

Musik, Rätsel, Sport,


gut,
3 Schreibe einen Brief an toll,
Werbung, Interviews,
eine Moderatorin / einen Liebe/r …, Humor, Witze, Tiere,
Moderator von einer langweilig,
ich finde deine weil Gewalt, Wiederholungen,
Fernsehsendung. Die blöd,
Sendung Mädchen, Jungen,
folgenden Ausdrücke interessant,
Mode, Hörerbriefe,
helfen dir. …
Nachrichten, Quatsch …

Ihr solltet viel mehr … Liebe Cornelia,


bringen. ich finde deine Sendung langweilig,
weil ihr viel zu viel Werbung
Ich fände es viel zeigt. Ihr solltet mehr Berichte übe
r … bringen.
besser, wenn …

6 Das Futur. Ergänze die passenden Formen von werden.


1. Alice: Wer ________________ die Play Station gewinnen?
2. Moderatorin: ________________ ihr erraten, wie viele Briefe ich lesen muss?
3. Alex: Ja, aber wir ________________ dich nicht anrufen.

88 achtundachtzig TEST 1
4. Alice: Die Moderatorin ________________ die meisten Briefe sowieso wegwerfen.
5. Maria: Ich ________________ nie meine Probleme im Fernsehen präsentieren!
6. Alex: ________________ du Sabrina fragen, warum sie an VIVA geschrieben hat, Maria?

5 Der Infinitiv mit um … zu. Schreibe Sätze.


Ich erzähle die Geschichte nicht,  a euer Mitleid erregen
Alice ist in Berlin, 2 b mit Alice flirten
Alex sitzt bei den Mädchen, ! c eine VIVA-Sendung anschauen
Maria sitzt vor dem Fernseher, 4 d Deutsch lernen
Frau Niess ist bei den Jugendlichen, 5 e ihren Freund vorstellen
Sabrina schrieb an VIVA, 6 f Alice besser kennen lernen

6 Präpositionen. Ergänze den Text.


an dem – auf dem – auf einem – für einen – für jeden – für jedes – im – im – in – In – in den – in die –
mit ihren – nach
für
1. In der Schweiz gibt es viele Möglichkeiten ________ einen schönen Urlaub. 2. Wenn du ________
________
________ Schweiz reist, musst du auch ________ Zürich fahren. 3. Die Stadt hat
________ ________ Alter und ________ ________ Geschmack etwas. 4. ________ Zürich gibt es große
Jazz-Festivals, bekannte Galerien und interessante Museen. 5. Die Altstadt ________ ________ tausend
Brunnen ist besonders schön. 6. Aber auch die anderen Städte haben viele
Attraktionen. 7. Da ist zum Beispiel die „Fasnacht“ (der Karneval) ________ Basel oder das mondäne
Genf ________ ________ malerischen Genfer See. 8. Wer die Ruhe sucht, findet sie draußen ________
________ Land oder ________ ________ Bergen. 9. Dort kann man ________ Sommer
Ferien ________ ________ Bauernhof machen oder ________ Winter Ski fahren.

7 Zwar …, aber … Bilde Sätze.


1. die Schweiz / klein sein / eines der schönsten Länder der Welt
2. Bern / Hauptstadt sein / nicht die größte Stadt des Landes
3. der Lago Maggiore / nicht weit von den Alpen liegen / mediterranes Klima haben
4. das Matterhorn / nicht der höchste Berg der Alpen sein / einer der schönsten

8 Nicht nur …, sondern auch … Bilde Sätze mit den passenden Satzelementen.
in der Schweiz / Tourismus / geben  a gut essen
in den Alpen / Ski fahren / können 2 b viel moderne Industrie
in Südfrankreich / im Meer baden / können ! c gut Urlaub machen
in den USA / Geld verdienen / können 4 d wandern

9 Obwohl oder weil? Verbinde die Sätze mit der passenden Konjunktion.
1. Er ist Auto gefahren. Er ist erst 15 Jahre alt.
2. Sie musste ins Krankenhaus. Sie hatte einen Unfall.
3. Sie durfte bis 2 Uhr nachts in der Disko bleiben. Sie war schon 18.
4. Er war noch um 2 Uhr nachts in der Disko. Er war erst 16 Jahre alt.
5. Sie hat geheiratet. Sie war erst 17 Jahre alt.
6. Seine Eltern haben ihm ein Mofa gekauft. Er hatte seinen 15. Geburtstag.

TEST 1 neunundachtzig 89
Test 2
Wiederholung
1 Präpositionen und Kasus (Zusammenfassung)

a) Präpositionen mit Dativ: von, aus, bei, mit, nach, seit, zu.
Ergänze die Sätze.
Von Heidelberg ________ Mannheim braucht man mit dem Fahrrad eine Stunde.
________
Corinna lebt ________ 10 Jahren in Brasilien.
Sie wohnt ________ ihrer Schwester.
Sie kommt ________ der Schweiz.
Ich gehe jeden Morgen ________ meinem Hund ________ einem Kiosk und hole die Zeitung.

b) Präpositionen mit Akkusativ: bis, durch, für, ohne, gegen, um.


Ergänze die Sätze.
________ in die Türkei braucht man mit dem Fahrrad mehr als drei Wochen. Man fährt auf dem Weg
dorthin ________ die Schweiz, Italien und Griechenland. ________ die Strecke bis Bali
(Süditalien) braucht man von Frankfurt etwa 15 Tage. ________ eine Landkarte sollte man nie losfahren.
Wenn man nicht aufpasst, kann man leicht ________ einen Baum fahren.
Gehen Sie ________ die Kirche herum. Das Museum ist dann gleich rechts.

c) Präpositionen mit Dativ (Ort: Wo?) oder Akkusativ (Richtung: Wohin?): an, auf, hinter, in, neben,
über, unter, vor, zwischen. Ergänze die Artikel und die Pronomen im Dativ oder Akkusativ.
1. Hinter meinem (mein) Haus beginnt gleich der Wald. Wenn ich hinter ____________ (mein)
Haus gehe, fühle ich mich schon fast wie im Urlaub.
2. Ich wohne an ____________ (ein) sehr verkehrsreichen Straße. Am Wochenende fahre ich deshalb gern
an ____________ (ein) schönen See und genieße die Ruhe.
3. Ich wohne gleich neben ____________ (die) Kirche.
4. Fahren Sie bitte neben ____________ (der) blauen VW da vorne und halten Sie an.
5. Als Kind habe ich immer gern unter ____________ (der)Tisch gespielt.

2 Ordne die Relativsätze den Hauptsätzen zu.


1. Die Theater-AG, b , hat auch in diesem a in denen (D) sie sich wieder erkannten
Jahr einen interessanten Abend geboten. b von der (D) wir schon im vergangenen
2. Es war ein Abend, . Schuljahr berichteten
3. Das Theaterstück behandelt Konflikte, . c für den (A) sich die Zuschauer mit langem
4. Die Zuschauer hörten Dialoge, . Applaus bedankten
5. Die Leiterin der AG, , heißt Barbara Berg. d an den (A) sich die Zuschauer noch lange
6. Es war ein gelungener Abend, . erinnern werden
e bei der (D) sich die Schüler mit einem
riesigen Blumenstrauß bedankten
f mit denen (D) Jugendliche heute konfrontiert
sind
3 Ergänze die Pronominaladverbien.
Mehrere Lösungen sind möglich.
wovon – woran – worauf – womit – wohin – worüber

90 neunzig TEST 2
● Ich verstehe nicht, du die ganze Zeit redest.
◆ Na sag mal, noch nie was von Einsteins „Relativitätstheorie“ gehört?

● denkst du gerade?
◆ An meine nächste Klassenarbeit in Deutsch.

● soll ich denn den Zahn ziehen?


◆ Am besten mit einer Zange, denke ich.

● hast du das Buch gelegt?


◆ Auf das Sofa, hörst du denn nicht?

4 Schreibe Passivsätze mit den folgenden Satzelementen.


1. Die Klimaanlage / automatisch / abschalten
2. Morgens / wecken / ich / immer um die gleiche Zeit
3. Sie / in drei Minuten und 15 Sekunden / abholen
4. Im Taxi / informieren / ich / über die neusten Ereignisse
5. Im Sprachkurs / unterrichten / ich / von einem Computersystem

7 Das Passiv und die Modalverben. Ergänze die Nebensätze.


1. Die Arbeit muss neu definiert werden. Es war klar,
dass die Arbeit neu definiert werden muss .
2. Der Berliner Autoverkehr muss reduziert werden. Der Gruppe war klar,
dass _______________________________ .
3. Wohnen und Arbeiten sollen verbunden werden. Die Gruppe war der Meinung,
dass _______________________________ .
4. Die öffentlichen Verkehrsmittel müssen ausgebaut werden. Alle Teilnehmer meinten,
dass _______________________________ .

6 Das Passiv Präsens. Ergänze.

Das Passiv Präsens bildet man so: ____________ (konjugiert) im Präsens


+ ____________ Perfekt des Verbs. Das ____________ Perfekt steht am Satzende.

Ich ________________ aus meinem Alptraum ________________ (reißen).


Sie ________________ sofort ________________ (abholen).
Wenn man sagen will, wer/was etwas macht, verwendet man von + Dativ.
Ich werde ________________ Musik geweckt.
Nur ________________ mir ________________ du so ________________ (verwöhnen).

7 Das Passiv Präteritum. Ergänze.

Das Passiv Präteritum bildet man so: ____________ (konjugiert) im ____________


+ ____________ Perfekt des Verbs. Das ____________ Perfekt steht am Satzende.

Es in verschiedenen Arbeitsgruppen (arbeiten).


Die Ergebnisse in einer Fernsehsendung (veröffentlichen).

TEST 2 einundneunzig 9
8 Das Passiv mit Modalverben
a) Im Hauptsatz. Ergänze.
Modalverb (konjugiert) + Partizip _____ des Verbs + werden im ________________ .
(werden / müssen / definieren)

Die Arbeit neu .


(werden / sollten / verbinden)

Wohnen und Arbeiten besser .


(werden / können / reduzieren)

Der Autoverkehr in wenigen Jahren .

b) Im Nebensatz. Ergänze.
Das konjugierte Modalverb steht am ________________ .
(werden / müssen / definieren)
Es war klar, dass die Arbeit neu .
(werden / müssen / ausbauen)
Es war klar, dass die öffentlichen Verkehrsmittel .

Grammatikkompendium
Das Verb
Indikativ
haben, hatte, sein, war, gewesen werden, wurde, fragen, fragte, gehen, ging,
Präsens gehabt geworden gefragt gegangen
Sg. ich habe bin werde frage gehe
du hast bist wirst fragst gehst
er,sie,es hat ist wird fragt geht
Pl. wir haben sind werden fragen gehen
ihr habt seid werdet fragt geht
sie haben sind werden fragen gehen
Sie(Sg.,Pl.) haben sind werden fragen gehen
Perfekt
Sg..ich habe gehabt bin gewesen bin geworden habe gefragt bin gegangen
du hast gehabt bist gewesen bist geworden hast gefragt bist gegangen
er,sie,es hat gehabt ist gewesen ist geworden hat gefragt ist gegangen
Pl. wir haben gehabt sind gewesen sind geworden haben gefragt sind gegangen
ihr habt gehabt seid gewesen seid geworden habt gefragt seid gegangen
sie haben gehabt sind gewesen sind geworden haben gefragt sind gegangen
Sie(Sg.,Pl.) haben gehabt sind gewesen sind geworden haben gefragt sind gegangen
Präteritum
Sg. ich hatte war wurde fragte ging
du hattest warst wurde fragtest gingst
er,sie,es hatte war wurde fragte ging
Pl. wir hatten waren wurde fragten gingen
ihr hattet wart wurde fragte gingt
sie hatten waren wurde fragten gingen
Sie Sg.,Pl.) hatten waren wurde fragten gingen
Plusquam
perfekt
Sg. ich hatte gehabt war gewesen war geworden hatte gefragt war gegangen
du hattest gehabt warst gewesen warst geworden hattest gefragt warst gegangen
er,sie,es hatte gehabt war gewesen war geworden hatte gefragt war gegangen
Pl. wir hatten gehabt waren gewesen waren geworden hatten gefragt waren gegangen
ihr hattet gehabt wart gewesen wart geworden hattet gefragt wart gegangen
sie hatten gehabt waren gewesen waren geworden hatten gefragt waren gegangen
Sie(Sg.,Pl.) hatten gehabt waren gewesen waren geworden hatten gefragt waren gegangen

92 zweiundneunzig TEST
haben, hatte, sein, war, gewesen werden, wurde, fragen, fragte, gehen, ging,
Präsens gehabt geworden gefragt gegangen
Zukunft
Sg. ich werde haben werde sein werde werden werde fragen werde gehen
du wirst haben wirst sein wirst werden wirst fragen wirst gehen
er,sie,es wird haben wird sein wird werden wird fragen wird gehen
Pl. wir werden haben werden sein werden werden werden fragen werden gehen
ihr werdet haben werdet sein werdet werden werdet fragen werdet gehen
sie werden haben werden sein werden werden werden fragen werden gehen
Sie(Sg.,Pl.) werden haben werden sein werden werden werden fragen werden gehen

Konjunktiv II
Präsens haben, hatte, sein, war, werden, wurde, fragen, fragte, gehen, ging,
(Gegenwart) gehabt gewesen geworden gefragt gegangen
Sg. ich hätte wäre würde fragte ginge
du hättest wärest würdest fragtest gingest
er,sie,es hätte wäre würde fragte ginge
Pl. wir hätten wären würden fragten gingen
ihr hättet wäret würdet fragte ginget
sie hätten wären würden fragten gingen
Sie(Sg.,Pl.) hätten wären würden fragten gingen
Perfekt
(Vergangenheit)
Sg. ich hätte gehabt wäre gewesen wäre geworden hätte gefragt wäre gegangen
du hättest wärest wärest hättest wärest
er,sie,es hätte wäre wäre hätte wäre
Pl. wir hätten wären wären hätten wären
ihr hättet wäret wäret hättet wäret
sie hätten wären wären hätten wären
Sie(Sg.,Pl.) hätten wären wären hätten wären

Modalverben
Indikativ

Präsens dürfen, können, müssen, mögen, sollen, wollen,


durfte, konnte, musste, mochte, sollte, wollte,
gedurft gekonnt gemusst gemocht gesollt gewollt
Sg. ich darf kann muss mag soll will
du darfst kann musst magst sollst willst
er,sie,es darf kann muss mag soll will
Pl. wir dürfen können müssen mögen sollen wollen
ihr dürft könnt müsst mögt sollt wollt
sie dürfen können müssen mögen sollen wollen
Sie(Sg.,Pl.) dürfen können müssen mögen sollen wollen
Präteritum
Sg. ich durfte konnte musste mochte sollte wollte
du durftest konntest musstest mochtest solltest wolltest
er,sie,es durfte konnte musste mochte sollte wollte
Pl. wir durften konnten mussten mochten sollten wollten
ihr durftet konntet musstet mochtet solltet wolltet
sie durften konnten mussten mochten sollten wollten
Sie(Sg.,Pl.) durften konnten mussten mochten sollten wollten

Konjunktiv II
Sg. ich dürfte könnte müsste möchte sollte wollte
du dürftest könntest müsstest möchtest solltest wolltest
er,sie,es dürfte könnte müsste möchte sollte wollte
Pl. wir dürften könnten müssten möchten sollten wollten
ihr dürftet könntet müsstet möchtet solltet wolltet
sie dürften könnten müssten möchten sollten wollten
Sie(Sg.,Pl.) dürften könnten müssten möchten sollten wollten

dreiundneunzig 9!
Das Passiv mit werden (Handlungspassiv)
Subjekt werden Agens Andere Satzteile Partizip Perfekt
Präsens/ Präteritum (Täter)
Der Junge wird / wurde vom Arzt heute operiert.

Das Passiv mit Modalverben


Subjekt Modalverb Agens Andere Satzteile Partizip Perfekt
Präs ./ Prät. (Täter) +werden
Der Junge muss / musste vom Arzt heute operiert werden.

der, die , das, Pl. die - Funktion im Satz


1. Bestimmter Artikel
Kasus Mask. Neutr. Fem. Pl.
Nom. der das die die
Akk. den das die die
Dat. dem dem der den
Gen. des des der der

2. Dem
monstraativpro
onomen
n
Kasus Mask. Neutr. Fem. Pl.
Nom. der das die die
Akk. den das die die
Dat. dem dem der denen
Gen. dessen dessen deren,derer deren,derer

Genau so werden dekliniert die Demonstrativpronomen dieser und jener .

3. Relativpronomen
Kasus Mask. Neutr. Fem. Pl.
Nom. der das die die
Akk. den das die die
Dat. dem dem der denen
Gen. dessen dessen deren deren

Genau so wird das Relativpronomen welcher, welche, welches, Pl. welche dekliniert.

Der unbestimmte Artikel ein, eine, ein (Pl. - ); kein, kein, keine, Pl. keine
Kasus Mask. Neutr. Fem. Pl.
Nom. (k)ein (k)ein (k)eine keine
Akk. (k)ein (k)ein (k)eine keine
Dat. (k)einem (k)einem (k)einer keinen
Gen. (k)eines (k)eines (k)einer keiner

Das Possessivpronomen mein, dein, sein, ihr, unser, euer, ihr, Ihr haben die gleichen Flexionsendungen.

Dass Indefinitpronomen einer, eines, eine (Pl. - ); keiner, keines, keiner, Pl. keine
Kasus Mask. Neutr. Fem. Pl.
Nom. (k)einer (k)eines (k)eine keine
Akk. (k)einen (k)eines (k)eine keine
Dat. (k)einem (k)einem (k)einer keinen
Gen. (k)eines (k)eines (k)einer keiner

Das Personalpronomen
Kasus 1.Pers. 2. Pers. 3.P.mask. Neutr. Fem. Pl. 1. Pers. 2. Pers. 3.Pers.
Nom. ich du er es sie wir ihr sie
Akk. mich dich ihn es sie uns euch sie
Dat. mir dir ihm ihm ihr uns euch ihnen
Gen. meiner deiner seiner seiner ihrer unser eurer ihrer

94 vierundneunzig
Das attributive Adjektiv
1. Deklination des attributiven Adjektivs ohne Artikel (starke Deklination)

Kasus Sg. Mask. Neutr. Fem. Pl.Mask.Neutr. Fem.


Nom. netter Mann nettes Kind nette Frau nette Männer, Kinder, Frauen
Akk. netten Mann nettes Kind nette Frau nette Männer, Kinder, Frauen
Dat. nettem Mann nettem Kind netter Frau nette Männern, Kindern, Frauen
Gen. netten Mannes netten Kindes netter Frau nette Männer, Kinder, Frauen

Auch nach den Indefinitpronomen ohne Flexionsendungen (manch, solch), nach den Indefinitpronomen andere,
einige, etliche, mehrere sowie nach den Zahladjektiven viele, wenige werden die attributiven Adjektive stark dekliniert.

2. Deklination des attrib


butiven Adjektivs mit bestimmten Artikel (schwache Deklination)
Sg. Mask. Neutr. Fem. Pl.Mask.Neutr. Fem.
Nom. der nette Mann das nette Kind die nette Frau die netten Männer, Kinder, Frauen
Akk. den netten Mann das nettes Kind die nette Frau die netten Männer, Kinder, Frauen
Dat. dem nettem Mann dem nettem Kind der netten Frau den netten Männern, Kindern, Frauen
Gen. des netten Mannes des netten Kindes der netten Frau der netten Männer, Kinder, Frauen

Auch nach den Indefinitpronomen allle,, beiide,,säm


mtliche,,solche werden die attributiven Adjektive schwach dekliniert

3. Deklination des attributiven Adjektivs mit unbestimmten Artikel (gemischte Deklination)


Sg. Mask. Neutr. Fem. Pl.Mask.Neutr. Fem.
Nom. der nette Mann das nette Kind die nette Frau die netten Männer, Kinder, Frauen
Akk. den netten Mann das nettes Kind die nette Frau die netten Männer, Kinder, Frauen
Dat. dem nettem Mann dem nettem Kind der netten Frau den netten Männern, Kindern, Frauen
Gen. des netten Mannes des netten Kindes der netten Frau der netten Männer, Kinder, Frauen

Nach den Indefinitpronomen irgendwelche wird das Adjektiv stark oder schwach dekliniert; nach folgende im Singular
schwach, im Plural stark; nach manche im Singular schwach, im Plural schwach oder stark
(Zur Adjektivdeklination siehe Duden Grammatik, S. 211-219, Dudenverlag, 1998)

Die Komparation der Adjektive


Positiv Komparativ Superlativ
normal schön schöner der, die, das schönste, am schönsten
weiß weißer der, die, das weißeste, am weißesten
mit Umlaut alt älter der, die, das älteste, am ältesten
jung jüngerr der, die, das jüngste, am jüngsten
arm ärmer der, die, das ärmste, am ärmsten
unregelmäßig gut besser der, die, das beste, am besten
viel mehr der, die, das meiste, am meisten
groß größer der, die, das größte , am größten
hoch höher der, die, das höchste, am höchsten
nah näher der, die, das nächste, am nächsten

Präpositionen
a) Präpositionen mit dem Dativ: von, aus, bei, mit, nach, seit, zu
b) Präpositionen mit dem Akkusativ: bis, durch, für, ohne, gegen, um
c) Präpositionen mit Akk. (Richtung – wohin?) oder Dativ (Ort – wo?) an, auf, hinter, in, neben, über,
unter, vor, zwischen

fünfundneunzig 95
Alphabetische Wortliste
A das Aufwecken Sg. 8A -
Nicht alle Copyrighttinhaber deºteptarea
konnten ermittelt werden; der Aufzug (") 1B - ascensorul
das Abitur (e) 1A - bacalaureatul
deren Urheberrechte werden ausbauen 8A - a demonta/ a
abmühen (+ sich) 3B - - a-ºi da
hiermit vorsorglich und extinde
osteneala
ausdrücklich anerkannt. ausbilden 8B - a pregãti, a
abräumen 5A - a evacua; a
instrui, a forma
îndepãrta; a strânge (a face
ausfallen*, fiel aus, ausgefallen
Die alphabetische Wortliste enthält den ordine)
8A - a cãdea, a se desprinde
Wortschatz von Lektion 1 bis 8. Ach Mann! 2A - Ei, asta-i!
ausgehen*, ging aus, aus-
Die Zahlen geben an, wo die Wörter Ach nee! (nee = nein) 2B - Ah,
gegangen 8A/3 - a ieºi, a pleca
zum ersten Mal vorkommen (z.B.: 4B/6 nu!
auskennen*, kannte aus,
bedeutet Lektion 4, Abschnitt B/6). Ein Aha! 4A/10 - Aha!; Aºa da!; Va
ausgekannt 1A/8 - a se pricepe
. oder ein _ unter dem Wort markiert sã zicã aºa!
la…
den Wortakzent: (das) Aids Sg. 8B/7 - SIDA
der Ausländer (-) / die Ausländerin
= = kurzer Vokal der Alltag (e) 5B/2 - ziua
(nen) 6B/6 - strãinul /strãina
a = langer Vokal obiºnuitã
ausreden 5A - a termina de
Die Pluralform der Nomen steht in das Alpfest (e) 3A - sãrbãtoarea în
vorbit, a spune ce e de spus
runden Klammern. Eckige Klammern Alpi
ausschütten 1B - a vãrsa, a
kennzeichnen Kontexte (zum Beispiel der Alphornbläser (-) / die )lphorn-
deºerta
bei Präpositionen), die aus dem Text in bläserin (nen) 3A - suflãtorul/
außerhalb 8A - afarã din/în
die Wortliste mit übernommen suflãtoarea în bucium
afarã de
wurden. Bei den unregelmäßigen der Alptraum ("e) 3A - coºmarul
aussuchen 8A - a(se) cãuta, a
Verben ist die Partizip-II-Form, bei den als ob 1B - ca ºi când…; de
alege
Adjektiven sind die unregelmäßigen parcã aº…
ausüben 5B - a practica, a
Steigerungsformen mit angegeben. die Altstadt ("e) 3A - parte veche a
profesa
Die Vorsilben der trennbaren Verben oraºului; oraºul vechi
automatisch 8A - automat
sind kursiv gedruckt. anbieten*, bot =n, =ngeboten
der Automechaniker (-) / die
8B - a oferi; a propune
Automechanikerin (nen) 1A/2 -
Abkürzungen und angehen* (+ etwas), ging =n,
mecanicul auto
Symbole: =ngegangen 2B/10 a-þi pãsa de
(+ fem.)
Sg. nur Singular ceva; a te interesa ceva
der Autor(en)/ die Autorin(nen) 7A
Pl. nur Plural angenehm 8A - plãcut,
- autorul, autoarea
- Singular- und Pluralform agreabil, binevenit
der Autounfall ("e) 3B/5 -
identisch angucken 2A - a privi, a se
accidentul de automobil
" Umlaut im Plural uita (la cineva sau ceva)
die Autowerkstatt ("en) 1A -
* unregelmäßiges Verb anhaben*, hatte =n, =ngehabt
atelierul de reparaþii auto
(A) Akkusativergänzung 1A/8 - a purta, a fi îmbrãcat
(D) Dativergänzung cu
Abk. Abkürzung bzw. Kurzform der Anlass ("e) 5B/5 - ocazia,
cf. vergleiche prilejul B
Inf. Infinitiv anständig 4B/9 - cuviincios,
ugs. umgangssprachlich cumsecade die Bäckerei (en) 1A - brutãria
fachspr. fachsprachlich, antun*, tat =n, =ngetan 2A - a die Badehose (n) 6A - slipul,
kommt nur bei face, a cauza, a pricinui chiloþii de baie
Computerbegriffen vor arbeitslos 1A - ºomaj bandagieren 4B - a bandaja, a
ärgern 5A/9 - a se supãra pansa
(necãji, înfuria) die Bankkauffrau (en) / der
das Argument (e) 1A/8 - Bankkaufmann ("er) 1A -
argumentul, dovada funcþionarul(a) de bancã
der Arm (e) 4A - braþul die Bassgitarre (n) 2B - chitara
der Arzt ("e) / die Ärztin (nen) 1B/5 - bas
medicul (doctorul); doctoriþa basteln 7A - a meºteri, a
die Atlantikküste (n) 3A/7 - confecþiona
þãrmul Oceanului Atlantic der Bauarbeiter (-) / die Bau-
Auah! 4A - Au! arbeiterin (nen) 1A/2 -
aufführen 5B - a prezenta lucrãtorul (lucrãtoarea) în
aufgeregt 4A/10 - enervat, construcþii
emoþionat der Bauch ("e) 4A/1 - burtã
aufhorchen 3B - a asculta cu der Bauernhof ("e) 3A - gospodãria
atenþie, a fi atent þãrãneascã
aufregen 4B/10 - a enerva (pe
cineva)

96 sechsundneunzig ANHANG
bieten*, bot, geboten 5A - a deshalb 3B/2 - de aceea
beachten 4A/1 - a lua în
oferi, a da deswegen 5B/3 - de aceea
consideraþie (în seamã), a da
der Bikini (s) 6A - bikini dezentralisieren 8A - a
atenþie
der Bildschirm (e) 8A - ecranul descentraliza
der Beaamte((n) / die Beaamtin (nen
n)
der Biogasmotor (en) 8A - der Diamant (en) 6z - diamantul
6A - funcþionarul(a)
motorul cu biogaz das Ding (e) 6A - lucrul, obiectul
bedanken (+ sich) 5B - a
blättern 6A/8 - a rãsfoi die Distanz (en) 8A - distanþa
mulþumi, a-ºi arãta
blockieren 5A - a bloca distanziert 6A/9 - distanþat
mulþumirea (recunoºtinþa,
der Blumenstrauß ("e) 5B - die Disziplin (en) 6B/6 -
gratitudinea)
buchetul de flori disciplina
bedienen 1A/4 -a sluji, a
bluten 4A - a sângera die Dolmetscherin (nen) / der
servi/ a da, a servi/a
die Botschaft (en) 3A - vestea, Dolmetscher - traducãtorul
supraveghea, a deservi, a
ºtirea, ambasada der DrKck Sg. 5B - presiunea
manevra, a conduce/a se
brAchen*, brach, gebrochen dünn 4A/2 - subþire, slab
servi, a se folosi de…
4A - a rupe durchkommen*, kam dKrch,
beeindrucken 2B - a
bremsen 4A - a frâna dKrchgekommen 2B - aici a
impresiona
der BrKnnen (-) 8A - fântâna ajunge, a rãzbi
befürchten 8B/5 - a se teme,
die BrKst ("e) 4A - pieptul
a-i fi fricã de…
das Buch ("er) 3A/4 - cartea
begründen 7B/1 - a înfiinþa, a
der Buchladen (") 3A/4 - librãria
întemeia E
buh 1A -Huo!
die Begrüßung (en) 6A/9 - salutul
das BKndesland ("er) 3A/8 - landul
behandeln 1A/4 - a trata die Ecke (n) 4A - colþul
federal
behaupten 4A/7 - a afirma effizient 8B - eficient, eficace
das BKndesligamannschaft (en) 7A -
der Behinderte (n) - infirmul(a)/ egal 4B - egal, deopotrivã
echipa din campionatul
handicapatul(a) eh (= sowieso) 2B - oricum
federal
der Beifahrer (-) / die Beifahrerin eher 8B - mai curând, mai
(nen) 2B - însoþitorul (într-un devreme
vehicul, alãturi de die Ehre (n) 3B - onoarea, cinstea
conducãtorul acestuia) C das Eichhörnchen (-) 6A -
beim (= bei dem) [Theater] 1A - veveriþa
bei + dem = beim das Chaos Sg. 5A - haosul der Eichkätzchenschweif (e) 6A -
das Bein (e) 4A -piciorul, gamba charmant 2A - ºarmant, coada veveriþei
der Bekannte (n)/ die Bekannte (n) fermecãtor der Eindruck ("e) 8B - impresia
6A/9 - cunoºtinþa die Chirurgie (n) 8B - chirurgia der Einfall ("e) 7A - ideea
beleidigt 6A - jignit der Code (s) 8A/6 - codul der Einfluss ("e) 5A - influenþa
die Bergbahn (en) 3B - calea feratã computergesteuert 8A - einführen 6B/6 - a introduce
de munte (minã) comandat de un calculator einhalten*, hielt ein,
die Bergkristall (e) 7A - cristalul der Cousin (s)/ die Cousine (n) eingehalten 6A/9 - a respecta
de stâncã 6A/8 - vãrul, veriºoara einig 5A - unit
die Bergstation (en) 3B - gara de einloggen (+ sich) 8A - a intra
munte în reþea (Internet)
die Bergwanderung (en) 3A - einpacken 6A/8 - a
D
plimbarea în munþi împacheta
beruhigt 8B/9 - liniºtit, calmat einsam 6A - singuratic,
die Beschäftigung (en) 7A - dabei [Alexander hat ihr dabei izolat
ocupaþia geholfen] 1B - la aceasta
einschalten 8A - a pune în
der Bestandteil (e) 6B/6 - partea damit [wir wissen kaum, wohin prizã, a aprinde (lumina)
componentã damit] 3B - cu aceasta einstellen 6B - a angaja, a
bestimmen 8B/7 - a darauf [sich darauf freuen] 1A - suspenda, a regla
determina de aceasta die Einstiegsseite (n) 3A - paginã
betragen*, betrug, betragen 8A davon [ich glaube davon kein de acces (computer)
- a se ridica (la suma de), a Wort] 3B/7 - despre aceasta
einwerfen*, warf ein, ein-
face davor 7A - înainte, în faþã
geworfen 5B - a arunca în a
Bett (en) 1B - patul dazwEschen 3A - între, la
das interveni în discuþie, a
Betten machen 1B - a face mijloc obiecta
paturile decken [den Tisch decken] 5A/9 der Einwohner (-) / die
die Bevölkerung (en) 8A - - a acoperi, a pune (masa) Einwohnerin (nen) 3A -
populaþia definieren 8A - a defini locuitorul, locuitoarea
bevor 4B/3 - înainte sã/ ca der Demokrat (en) 6z - democratul
das Eisbein (e) 6A/9 - ciolanul de
bewegen 4A - a miºca die Demokratie (n) 6B/6 -
porc
bewundern 7B - a admira democraþia elektronisch 8A - electronic
die Beziehung (en) 5A - relaþia deprimiert 2B - deprimat der Elternabend (e) 2A -
biegen*, bog, gebogen 4A/10 - derselbe, dasselbe, dieselbe întâlnirea cu pãrinþii
a (se) îndoi 5A - acelaºi, aceeaºi

ANHANG siebenundneunzig 97
der Fernsehkrimi (s) 2A - filmul das Gegenteil (e) 8B/6 -
empfangen*, empfing,
poliþist de televiziune contrariul
empfangen 2A/8 - a primi, a
die Fernsehwelt (en) 2A - lumea gehen* um, ging, gegangen
întâmpina
televiziunii 7B - a ocoli, a înconjura
die Energie (n) 8A - energia
fest [ein fester Freund / eine gelähmt 2B - paralizat
entweder - oder 6B/6 - ori…,
feste Freundin] 2A/10 - stabil gelassen 7B - liniºtit, calm
ori, sau… sau
feststellen 8B/9 - a stabili, a gelungen 5B - reuºit
die Erde (n) 8B/9 - pãmântul
constata gemein 7Z - rãutãcios
das Erdgeschoss (e) 3B/5 -
fetzig 5B - foarte bun, gemeinnützig 8A/9 - de folos
parterul
excelent obºtesc (comunitar)
das Ereignis (se) 7B -
das Feuer (-) 7A/8 - focul gemeinsam 4B/4 - împreunã
evenimentul, întâmplarea
das Fieber (-) 4B - febra, genauso 8B/6 - exact la fel
die Erfahrung (en) 5A/8 -
temperatura die Gentechnik (en) 8B/8 -
experienþa
der Fisch (e) 1B - peºtele tehnica geneticã
die Erfindung (en) 6B/6 -
fit, fitter, am fittesten 4A - în genug [da hätte ich
invenþia
formã, în formã mai bunã, nichtgenug - destul,
ergänzen 5B - a(se) completa,
în cea mai bunã formã suficient
a(se) întregi
das Fitnessstudio (s) 4A - sala de die Geographie (n) 3A/1 -
erinnern (hier + sich + A) 3A -
gimnasticã, sala de fitness geografia
a-ºi aminti
flach 3B - neted, plat gerade 4A/2 - drept, direct
erlauben 7B - a permite
das Flachland Sg. 3A/8 - câmpia das Gerät (e) 5B/9- aparatul
erleben 8B - a trece prin, a
der Fleck (e/en) 4B -pata das Gericht (e) 6B/6 - justiþia,
trãi (un eveniment)
fließen*, floss, geflossen 8A - tribunalul
erleichtert 4B - uºurat
a curge gering, geringer, am
ermuntern 6A - a (se) înviora,
die Folge (n) 2A - urmarea, geringsten 7B - mic, puþin
a (se) trezi
consecinþa das Geschäft (e) 2B - afacerea
ersetzen 8B/7 - a înlocui
folgend 1A/8 - urmãtor die Geschmackssache (n) 2A -
erst [ich will erst Abitur
der Fortschritt (e) 8B - progresul chestiunea de gust
machen] 1A - în primul rând,
der Fotograf (en) / die Fotografin das Geschnetzelte Sg. 7B
mai întâi
(nen) 1A/2 - fotograful die Gesellschaft (en) 5B -
erstaunen 1B - a se mira
das Freeclimbing Sg. 7A/5a - societatea
ertragen* ertrug, ertragen 6A
freeclimbing (ascensiune gespannt 2B - încordat
- a suporta
montanã fãrã coardã de die Gewalt (en) 8B - forþ, puterea
ertrinken*, ertrank,
siguranþã) der Gewinner (-) / die
ertrunken 3A - a se îneca
Freien [im Freien] 6A/8 - aer Gewinnerin (nen) 2B -
der Erwachsene (n) / die
liber (sub cerul liber) câºtigãtorul, câºtigãtoarea
Erwachsene (n) 4B/10 -
frisch [an der frischen Luft] der Gipfel (-) 3B - vârful
adultul, adulta
1A/5 - curat (la aer curat), der Glaube (n) 3B - credinþa
erwidern 6A - a rãspunde, a
proaspãt der Gleitschirmflug ("e) 3A -
replica, a riposta
der Friseur (e) / die Friseurin zborul cu parapanta
das Erziehungssystem (e) 8B/7 -
(nen) 1A/8 - frizerul, coafeza das Griechisch 6B/6 - grecesc,
sistemul educaþional
das Frühstücksbuffet (s) 1B - greceascã
die Eule (n) 7A/6 - bufniþa
bufetul pentru micul dejun der Grill (s) 6A/8 - grãtarul
ewig 5A - veºnic, etern
der Fuchs ("e) 7A/6 - vulpea grillen 6A/8 - a pregãti la
exotisch 8A - exotic
füllen 3B - a umple grãtar
der Fußballverein (e) 7A - der Grog (s) 6B - grogul
asociaþia de fotbal (bãuturã)
F die Fußballweltmeisterschaft die Gruppe (n) 8A - grupa,
(en) 2B/9 - campionatul grupul
die Fabrik (en) 3A - fabrica mondial de fotbal gut/schlecht drauf sein* 6B -
der Fahrpreis (e) 8A - tariful de füttern 1B/5 - a da de a (nu) se simþi bine
cãlãtorie mâncare, a hrãni
die Fahrradtour (en) 3A - turul cu
bicicleta H
der Fall ("e) 1A/5 - cãderea G
fallen*, fiel, gefallen 2B/4 - a
cãdea
der Garten (") 8A - grãdina Ha, ha! 2A - a! ah! of!
der Fanclub (s) 7B - fanclub
der Gärtner (-) / die Gärtnerin der Hals ("e) 4A - gâtul
faul 5A - leneº
(nen) 1A - grãdinarul, die Hand ("e) 4A/2 - mâna
das Faultier (e) 7A/6 - leneºul
grãdinãriþa das Händeschütteln Sg. 6A/9 -
das Ferienlager (-) 7A - tabãra de
der Gastgeber (-) 6A - gazda strângerea de mânã
vacanþã
der Gebrauch ("e) 8B/7 - handwerklich 1A - de
die Fernbedienung (en) 2A -
întrebuinþarea meserie, de breaslã
telecomanda
das Gefühl (e) 6B - sentimentul die Harmonie (n) 5B - armonia

98 achtundneunzig ANHANG
das Hühnchen (-) 6B/2 - puiul de die Kiste (n) 3B - lada, cutia
hart, härter, am härtesten
gãinã die Klimaanlage (n) 8A -
1A/5 - tare, mai tare, cel mai
die Hygiene (n) 6B/4 - igiena instalaþia de climatizare
tare
klingen*, klang, geklungen
der Hase (n) 6Z - iepurele de
2A - a suna
câmp
klug, klüger, am klügsten 3B -
häufig 2A/10 - des, deseori I
deºtept (mai deºtept, cel mai
hauptsächlich 8B - principal,
deºtept)
esenþial die Idee (n) 8A - ideea das Knie (-) 4A - genunchiul
die Hauptstadt ("e) 3A - capitala im (= in dem) [Winter] 3B - in knirschen 3B - a scârþâi, a
die Hausfrau (en) 6A - + dem = im (în timpul iernii, scrâºni
gospodina, casnica iarna) die Kommunikation (en) 8A -
heben*, hob, gehoben 8B/9 - indirekt 5B - indirect comunicaþia, legãtura
a ridica, a înãlþa die Industrie (n) 3A/1 - industria der Konflikt (e) 5B - conflictul
die Heizung (en) 3B/8 - die Informatikerin (nen) / der konfrontieren 5B - a
încãlzirea, (instalaþia de) Informatiker (-) 1A - confrunta
încãlzire, radiator informatician(ã) das Konsulat (e) 3A/3 - consulatul
die Hektik Sg. 7B - agitaþia die Information (en) 2A/3 - der Kontakt (e) 1A - contactul,
hektisch 8B - agitat informaþia legãtura
her [von weit her] 3B - aci, intensiv 8A - intensiv(ã) der Kopf ("e) 4A - capul
aici încoace (de departe) der Internetzugang ("e) 3A - der Körper (-) 4A - corpul
herschauen 4A - a privi, a se accesul la Internet der Krach ("e) 5B - zgomotul
uita încoace die Intoleranz Sg. 7B - krachen 3B - a pocni, a trânti
herumhängen*, hing herum, intoleranþa zgomotos
herumgehangen 7A - a atârna investieren 7B - a investi krächzen 8B/9 - a croncãni
în dezordine (capital într-o funcþie) die Kraft ("e) 7B/7 - puterea,
hervorragend 5B/6 - excelent, inzwischen 6B - între timp forþa
deosebit irgendetwas 1A - ceva, orice kräftig 4A/1 - puternic, tare
heulen 4B - a urla irren (+ sich) 5B - a greºi, a die Krähe (n) 8B/9 - cioara
hieran 7Z - de aceasta, cu înºela kreativ 8A - creativ
aceasta
die Krebsbekämpfung (en) 8B/8
hierauf 7Z - dupã aceasta,
- combaterea cancerului (a
apoi
J bolii canceroase)
hierfür 7Z - pentru aceasta
der Krimi (s) Abk. Kriminalfilm 2A
hiermit 7Z - cu aceasta
der Job (s) 8B - slujba, serviciul - prescurtarea de la film
hiervon 7Z - despre aceasta
jobben 3A/7 - a lucra poliþist
hierzu 7Z - spre aceasta, la
temporar der Kriminalfilm (e) Abk. Krimi
aceasta
der Jogger (-) 6A - cel care 2A - filmul poliþist,
hilfsbereit 1A/8 - sãritor
practicã jogging-ul prescurtat Krimi
hin [nach Osten hin] 3A/8 -
die Jugendherberge (n) 3A/7 - die Kriminalität Sg. 8B/7 -
încolo, într-acolo (cãtre est)
cabana pentru tineret criminalitatea
hinfallen*, fiel hin,
kritisch 5B - critic
hingefallen 4A - a cãdea
krumm [krumme Beine] 4A/2
hinhören 6A - a asculta
- strâmb (picioare strâmbe)
hinlegen 4B - a pune, a aºeza K kugelsicher 2A - rezistent la
undeva
gloanþe
hinunterfahren*, fuhr das Kabel (-) 2A/8 - cablul die Kultur (en) 3A/1 - cultura
hinunter, hinuntergefahren der Kaiser (-) 7B/7 - împãratul der Kunde (n) / die Kundin (nen)
3B - a merge în jos, a coborî die Kälte Sg. 6A/9 - frigul 1A - clientul
(cu un vehicul) das Kaninchenfleisch Sg. 6B/2 -
die Hitparade (n) 8A - parada carne de iepure (de casã)
ºlagãrelor der Kanton (e) 3A - cantonul,
höchstens 6B - cel mult L
districtul
hoffnungslos 8B - fãrã kaputtgehen*, ging kaputt,
speranþã, deznãdãjduit kaputtgegangen 3B/5 - a se die Landwirtschaft (en) 3A/8 -
die Höhe (n) 3B - înãlþimea, strica agricultura
ãltitudinea kaum 3B - abia, cu greu lang [sein Leben lang] 2B -
der Holländer (-) / die die Kehrwoche (n) 6B/6 - mul (timp, toatã viaþa)
Holländerin (nen) 3B - sãptãmâna întoarcerii langsam 4A/5 - încet
olandezul, olandeza der Keller (-) 3B - pivniþa lassen*, ließ, 1A - a lãsa
die Hölle (n) 7B - iadul, infernul der Kindergarten (") 1A - lässig 7B - neglijent, lejer
der Holzpantoffel (n) 3B - grãdiniþa de copii das Latein Sg. 6B/6 - limba latinã
papucul de lemn/sabot der Kindergärtner (-) / die lauter [Jungen in der Klasse]
das Hospital ("er) 6B/7 - spitalul Kindergärtnerin (nen) 1A/2 - 1A - numai (bãieþi în clasã)
educatorul, educatoare

ANHANG neunundneunzig 99
mitfahren*, fuhr mit, die Nationalmannschaft (en) 7B -
lautstark 7B/7 - foarte tare,
mitgefahren 2B - a cãlãtori echipa naþionalã
foarte zgomotos
împreunã (cu cineva) die Natur (en) 1A/5 - natura
der Leberkäse Sg. 6B - lebãr
das Mitglied (er) 7B/7 - membrul die Nebensache (n) 7B/11 - lucrul
(specialitate bavarezã)
mitkriegen 2B - secundar
der Lehrling (e) 1B - ucenicul
mitbekommen - a înþelege neugierig 6A - curios
leise 5A/4 - încet
mitnehmen*, nahm mit, neutral 3A/1 - neutru
leiten 5B/9 - a conduce
mitgenommen 4B - a lua, a Nicht wahr? 2A - Nu-i aºa?
die Leiterin (nen) / der Leiter (-)
aduce cu sine niederlassen* (+ sich), ließ
5B - conducãtor(-oare)
mitspielen 3A - a participa la nieder, niedergelassen 3B - a
letzter, letztes, letzte 5A - cel
joc lãsa în jos, a se aºeza
din urmã/ cea din urmã
mitten 6A - în, la, prin mijloc niemals 5B - niciodatã
der Liebesfilm (e) 2A/3 - filmul
das Möbelstück (e) 5B/9 - piesa der Notarzt ("e) / die Notärztin
de dragoste
de mobilã (mobilier) (nen) 4A - medicul (doctor,
das Liebespaar (e) 6A - perechea
die Mobilität Sg. 8A - mobilitatea doctoriþã) de urgenþã
de îndrãgostiþi
der Modellbau (ten) 7A - nun [wir fahren nun um -
der Link (s) fachspr. 3A - legãtura
modelul, mulajul acum [mergem acum (cu un
(în limbajul de specialitate)
das Modellflugzeug (e) 7A - vehicul)
die Literatur (en) 7A - literatura
aeromodelul
loben 5B - a (se) lãuda
der Moderator (Moderatoren) /
los [sein] [es war echt was
die Moderatorin (nen) 2A -
los] 3A - a se întâmpla ceva O
moderatorul (radio/TV)
losreißen* (hier + sich), riss
mogeln 6Z - a triºa
los, losgerissen 3B - a (se) obwohl 4B - cu toate cã, în
der Moment (e) 8B - momentul,
rupe ciuda…
clipa (fizicã)
das Lotto (s) 2B/9 - loto, jocul de öde, öder, am ödesten 2B -
das Moos (e) 8B/9 - muºchi
loto pustiu, gol
(plantã)
die Luft ("e) 1A/5 - aerul offensichtlich 5A - evident,
der Morgen (-) 1B - dimineaþa
die Luke (n) 7B - lucarnã, clar
das Motorrad ("er) 2B/4 -
ferestruia das Ohr (en) 4A/2 - urechea
motocicleta
das Motorradfahren Sg. 2B - die Ökonomie (n) 3A/3 - ºtiinþe
mersul pe motocicletã economice, economia
M der Motorradunfall ("e) 2B - der Onkel (-) 1A - unchiul
accidentul de motocicletã die Online-Musikdatenbank (en)
die Mücke (n) 8B/9 - þânþarul 8A - banca de date muzicale
das Mal (e) 3B - semn (din
die Mühe (n) 4A - efortul online
naºtere), patã,
mühsam 3B - greu, anevoios operieren 8B - a opera
aluniþã/piatrã, bornã, stâlp
multikulturell 8A - die Ordnung (en) 6A - ordinea
de hotar/monument, placã
multicultural der Originalton ("e) 3A - sunet
comemorativãºemn, punct
die Multimedia-Lernmaschine original
marcând pornirea sau
sosirea/datã oarã (n) 8A - aparat de învãþat -
die Mannschaft (en) 4B - echipa Multimedia
das Märchen (-) 4A - basmul, der Multiscreen (s) 8A - P
povestea tehnologia multiscreen
die Maschine (n) 3B/8 - maºina der Musikproduzent (en) 7A - die Paella (s) 6B/2 - fel de
die Maultasche (n) 6B/6 - producãtorul muzical mâncare din bucãtãria
colþunaº der Musiksender (-) 2A - postul spaniolã (amestec de orez,
der Maulwurf ("e) 8B/9 - cârtiþa de radio profilat pe emisiuni carne, peºte ºi scoici)
meckern 1B - a critica muzicale der Pantoffel (n) 3B - pantoful de
die Medizin (en) 8B - medicina, der Muskel (n) 4A/5 - muºchiul casã, papucul
medicamentul (corp) der Papagei (en) 2A - papagalul
die Meeresfrüchte Pl. 6B/2 - mutig 2B - curajos, îndrãzneþ der Park (s) 6A/8 - parcul
fructele de mare der Patient (en) / die Patientin
meinen 6A - a fi de pãrere (nen) 1A/4 - pacientul,
meinetwegen 2A - din partea N pacienta
mea peinlich 1B - penibil
die Melodie (n) 8A - melodia per 8A - pe
der Nachbar (n) 6B/6 - vecinul
die Menschheit Sg. 7B - persönlich 8A/6 - personal
nachgeben*, gab nach,
omenirea pessimistisch 8B - pesimist
nachgegeben 5B - a ceda
die Mikrowelle (n) 5B/9 - der Pfleger (-) / die Pflegerin
nachspielen 7A/9 - a repeta o
cuptorul cu microunde (nen) 1A - îngrijitorul,
melodie
mindestens 6B - cel puþin îngrijitoarea
der Nachteil (e) 1A - dezavantajul
die Nase (n) 4A/2 - nasul
nass 3B - umed

100 hundert ANHANG


die Retterin (nen) / der Retter (-) schließlich 5A - în sfârºit, în
das Picknick (s) 6A/8 - picnicul,
4B - salvator (-oare) definitiv, în cele din urmã
petrecerea în aer liber (la
die Revanche (n) 7B - revanºa der Schlitten (-) 3B - sania
iarbã verde)
revolutionieren 8B/7 - a der Schlüssel (-) 1B - cheia
der Pilot (en) / die Pilotin (nen)
revoluþiona schmal 4A/2 - îngust
1A/2 - pilotul
die Rezeption (en) 1B - recepþia das Schmankerl (-) 6B - cornet
die Pirogge (n) 6B/6 - colþunaº,
das Richtige Sg. 1A - lucrul copt, dintr-un aluat dulce ºi
piroºcã
potrivit, corect subþire/delicatesã
der Planet (en) 8B/8 - planeta
riechen*, roch, gerochen 1A - der Schmerz (en) 4B - durerea
die Play Station (s) 2B - joc video
a mirosi der Schock (s) 4B - ºocul
die Polizistin (nen) / der Polizist
das Risiko (en) 7A - riscul die Schokolade (n) 3A - ciocolata
(en) 1A/7 - poliþistul
riskant 7A/5a - riscant, schon [ich finde das schon
positiv 2B - pozitiv
primejdios seltsam] 2B - deja
die Praktikantin (nen) / der
die Rolle (n) 8B - rolul schrecklich 5B - îngrozitor
Praktikant (en) 1B -
die Rücksicht (en) 4B/9 - schreien*, schrie, geschrien
practicanta, practicantul
consideraþia, atenþia 4A - a striga, a þipa
das Praktikum (Praktika) 1A -
die Ruhe Sg. [in Ruhe lassen] 5A - schuld 4B/3 - vinovat(ã)
practica
liniºtea der Schulhof ("e) 1A - curtea
präsentieren 5B/2 - a
rumlaufen*, lief rum, ºcolii
prezenta
rumgelaufen 3A - die Schulter (n) 4A - umãrul
die Primaballerina (s) 7A/9 -
(he)rumlaufen - a alerga der Schwanz ("e) 6A - coada
prima balerinã
primprejur (încoace ºi das Schwärmen Sg. 6B -
die Probe (n) 7A - proba,
încolo) încântarea
încercarea
rund 4A/4 - rotund die Schweinshaxe (n) 6B -
das Produkt (e) 5B/9 - produsul
ciolanul de porc
(fabricat)
der Schweizer (-) / die
programmieren 6B - a
Schweizerin (nen) 3B -
programa S
elveþianul, elveþianca
der Prospekt (e) 1B - prospectul
schwer 8B - greu
provozieren 5B - a provoca die Sammlung (en) 3A - colecþia der See (Seen) 3A - lacul
sämtliche 7B - totalã, das Seil (e) 7A/5a - frânghia
completã selber (= selbst) 2B/3 -
R der Satellit (en) 2A/8 - satelitul însumi, însãmi
sauber machen 1B/5 - a face selbständig 1B/5 -
curat independent
das Radio (s) 3B/10 - radioul
die Sauberkeit Sg. 6B/6 - selbstverständlich 8A - de la
rasch 3B - repede, iute
curãþenia sine înþeles, bineînþeles
der Rassismus (Rassismen) 8B -
sauer 4B/2 - posomorât, selten 2A/9 - rar
rasismul
morocãnos, acru seltsam 2B - ciudat
raten*, riet, geraten 2B - a
das Sauerkraut Sg. 6A/9 - varza der Sender (-) 2A/8 - post (de
ghici
acrã, muratã radio, TV etc.)/emiþãtor
ratlos 3B - nedumerit
das Schachbrett (er) 6A/8 - tabla die Sendung (en) 2A - emisiunea
die Ravioli Pl. 6B/6 - fel de
de ºah radio/TV
mâncare din bucãtãria
der Schachspieler (-) 6A/8 - die Serie (n) 2A - seria
italianã
jucãtorul de ºah die Sesselbahn (en) 3B -
die Rechnung (en) 5A - socoteala,
schämen (+ sich) 5A - a se telescaunul
calculul, nota de platã
ruºina setzen* (hier + sich), setzte,
recht [wussten sie nicht
der Scherz (e) 2A - gluma gesetzt 2B/6 - a (se) aºeza
recht, was tun] 3B - corect,
schieben*, schob, geschoben sexy 2A - atractiv, sexy
potrivit (nici ei nu ºtiurã
4A - a împinge das Shampoo (s) 6B/6 -
prea bine ce era de fãcut)
der Schiedsrichter (-) 6B/6 - ºamponul
reduzieren 8A - a (se) reduce
arbitrul der Single (s) 6A - necãsãtorit
das Referat (e) 3A - referatul
schießen*, schoss, der Sinn (e) [in den Sinn
die Regionalliga (en) 7B - liga
geschossen 7B - a trage (un kommen] 3B - minte (a-i veni
regionalã
glonte, o sãgeatã), a împuºca în minte)
der Reichtum ("er) 8B/8 -
die Schildkröte (n) 7A/6 - der Sketch (e) 5B -
bogãþia, averea
broasca þestoasã schiþa/scheciul
das Reisebüro (s) 3A - agenþia de
schimpfen 4B - a certa, a der Skilift (e) 3B - teleschiul
turism (voiaj)
insulta das Snowboarden Sg. 7B - sportul
reisen 1A/5 - a cãlãtori
die Schlagzeile (n) 7B - titlul de iarnã cu o planºã
reißen*, riss, gerissen 8A - a
principal (imitând surfingul pe apã),
smulge, a rupe
schlicht 7B - simplu, firesc snowboard
die Reklame (n) 7B - reclama
schließen*, schloss,
reparieren 1A/4 - a repara
geschlossen 8B - a închide

ANHANG hunderteins 101


der Streit (e) 4B - cearta U
so viel [dass einige Leute so
der Strom ("e) 8A - curentul
viel essen] 1B - chiar aºa, aºa
der Stromausfall ("e) 8A -
de mult (cã unii (oameni) überrascht 2B/1 - surprins
întreruperea curentului
mãnâncã atât de mult) übersetzen 1B - a traduce
das Stück (e) 5B - bucata
der Solarantrieb (e) 8A - populsia überwinden*, überwand,
der Student (en) / die Studentin
(acþionarea) cu energie überwunden 7A - a trece
(nen) 8A/8 - studentul
solarã peste
das Studium (Studien) 8B/8 -
die Solarrikscha (s) 8A - ricºa üblich 6A/6 - obiºnuit
studiul
acþionatã cu energie solarã übrig 7B- rest
der Stuntman (men) 7B -
der Solarstrom ("e) 8A - curentul übrigens 2A - de altfel
cascadorul
de energie solarã Um Gottes willen! 6B - În
stur 6Z - încãpãþânat
sondern 4B - dar, ci numele lui Dumnezeu!
der Sturz ("e) 4B - cãderea
sonnen (+ sich) 6A - a face umarmen 6B - a îmbrãþiºa
stürzen 4A/7 - a cãdea
plajã umfahren*, fuhr um,
die Suchmaschine (n) 3A -
sorgen (hier + für + A) 1A/8 - umgefahren 4A/10 - a ocoli
maºina de cãutat
a se îngriji de… (cu un vehicul)
der Sozialarbeiter (-) / die die Umweltkatastrophe (n) -
Sozialarbeiterin (nen) 1A/8 - catastrofa mediului
lucrãtorul social T die Unehrlichkeit (en) 7B -
spannend 2A - captivant necinstea
die Spannung (en) 5B - die Tageszeitung (en) 3A - ziarul unerträglich 5A - insuportabil
tensiunea cotidian unfair 7B - necinstit
spät 5A/6 - târziu die Talkshow (s) 2A - emisiunea der Unfall ("e) 2B/4 - accidentul
die Speisekarte (n) 6B/6 - lista de discuþie tematicã ungeduldig 1B/6 - nerãbdãtor
de meniu die Talstation (en) 3B - staþia din ungewöhnlich 7B/9 -
der Spieltermin (e) 7A - data vale neobiºnuit
jocului das Taschenmesser (-) 3A - unter [diesen Jugendlichen
das Sportgeschäft (e) 1A - briceagul findet man folgende Berufe]
magazinul sportiv tauschen 1A - a face schimb 1A/8 - aici: între, printre
spotten 6A - a ironiza, a teilnehmen* (+ an + D), unterbrechen*, unterbrach,
persifla nahm teil, teilgenommen unterbrochen 8A/6 - a
die Sprachgrenze (n) 3A - graniþa 3A/7 - a participa întrerupe
lingvisticã der Teilnehmer (-) / die unterhaltsam 5B - distractiv
das Sprichwort ("er) 3B - Teilnehmerin (nen) 8A - die Unterhaltungssendung (en)
proverbul participantul, participanta 2A - emisiunea de
der Spruch ("e) 4B - vorba, zicala, die Telefonzelle (n) 4A - cabina divertisment
maxima telefonicã unterstützen 8A - a sprijini
spülen 5A - a clãti die Temperatur 8A/2 - der Untertitel (-) 3A - subtitlul
der Stadtbummel (-) 2B - temperatura usw. Abk. und so weiter 1B -
hoinãreala prin oraº der Teufel (-) 7B - dracul ºi aºa mai departe
die Stadthalle (n) 7A - hala die Theater-AG (-) - cerc de
oraºului teatru
die Stadtrundfahrt (en) 2B - turul die Tischlerin (nen) / der V
oraºului Tischler (-) 1A - tâmplarul
der Statist (en) / die Statistin tolerant 5B - tolerant
die Verabredung (en) 6A/9 -
(nen) 1A - statisticianul der Toningenieur (e) / die
întâlnirea
Staub saugen, Staub saugte, Toningenieurin (nen) 1A/8 -
verabschieden 6B - a-ºi lua
Staub gesaugt 1B - a da cu inginerul de sunet
rãmas bun
aspiratorul der Torwart (e) 4B - portarul
verbieten*, verbot, verboten
der Stein (e) 8B/9 - piatra der Tourismus (Tourismen) 3A/1
4B - a interzice
die Stelle (n) 1A - locul - turismul
verbinden*, verband,
die Stereoanlage (n) 1A/8 - die Touristikbranche (n) 1A -
verbunden 8A - a face
combina muzicalã branºa turisticã
legãtura
der Stern (e) 8B/9 - steaua trainieren 4A - a antrena
vergehen*, verging,
still 2B - liniºtit die Traumfrau (en) 2A - femeia
vergangen 5B - a trece
die Stimmung (en) 5B - visurilor
(timpul)
atmosfera treiben*, trieb, getrieben 3A/1
der Verkäufer (-) / die
der Stint (e) 8B/9 - peºte mic - a practica
Verkäuferin (nen) 1A/2 -
argintiu din familia das Trinkgeld (er) 1B - bacºiº
vânzãtorul, vânzãtoarea
somnului trösten 4B - a alina
das Verkehrsmittel (-) 3A/7 -
stolz 5B - mândru die Tulpe (n) 3B - laleaua
mijloc de transport
stören ( + sich) 6B - a (se) die Tulpenzwiebel (n) 3B - bulb
verlangen 5A/9 - a cere
deranja de lalea
verletzen 4A/7 - a rãni
die Strategie (n) 8B/7 - strategia typisch 5B - tipic

102 hundertzwei ANHANG


das Waldsterben (-) 6B - der Workshop (s) 8A - grupa de
verletzt 4A - rãnit
dispariþia pãdurii lucru
verpacken 3B - a împacheta
die Wärme Sg. 6B/4 - cãldura worüber 7Z - despre ce
verschneit 3B - nins
warten 6A - a aºtepta wovon 7Z - despre ce
versetzen 3B - a muta
waschen*, wusch, wovor 7A/7a - dinainte
versorgen 3B - a îngriji
gewaschen 5B/9 - a spãla wozu 7Z - la ce bun
versprechen*, versprach,
weder … noch … 3B - nici… wunderschön 8A - minunat
versprochen 5A - a promite
nici
verstauchen (+ sich) 4A - a
wegen [aber nur wegen Alice]
luxa
- din cauza
die Verwaltung (en) 6B/6 - Z
die Weile Sg. 5A - perioada de
administraþia
timp
verwöhnen 8A - a alinta der Zahnarzt ("e) / die
weinen 4A - a plânge
der Videoclip (s) 2A - videoclipul Zahnärztin (nen) 1A -
das Weißbier (e) 7B - berea
die Videokonferenz (en) 8A/1 - dentistul, dentista
blondã
conferinþa video die Zeitschrift (en) 3A - revista
die Weißwurst ("e) 6B -
die Viertelstunde (n) 6A - sfertul das Zeugnis (se) 5A - certificatul
crenvurºti albi (specialitate)
de orã das Ziel (e) 7A - scopul
die Weite (n) 7A - depãrtarea
virtuell 8A - virtual zu viel 1A - prea mult
weiterbilden 8A - a se
der Vogel (") 8A - pasãrea zueinander 3B - unul cãtre
perfecþiona
die Volksmusik Sg. 6B - muzica celãlalt
weiterdiskutieren 3A - a
popularã zufrieden 1B - mulþumit
discuta în continuare
der Volksstamm ("e) 6B/6 - die Zufriedenheit Sg. 7B -
weiterhelfen*, half weiter,
tribul mulþumirea
weitergeholfen 3A - a ajuta în
voller (= voll / voll von) 3B - zugeben*, gab zu, zugegeben
continuare
plin de 1A/8 - a recunoaºte
weiterlesen*, las weiter,
das Volleyballtraining (s) 4A - zugucken 1B/5 - a se uita la
weitergelesen 2B - a citi mai
antrenamentul de volei die Zukunft ("e) - viitorul
departe
völlig 4B - plin zunächst 8A - înainte de
weitgehend 8B/7 - extins,
von wegen 6A - ei aº! toate
larg
vor kurzem 7A - recent, de zurückgeben*, gab zurück,
die Weltraumfahrt (en) 8B/8 -
curând zurückgegeben 6B - a
cãlãtoria în cosmos
das Vorbild (er) 6B/6 - modelul înapoia
wenigstens 5A - cel puþin
vorfahren*, fuhr vor, zurücklegen 8A - a aºeza la
die Werkstatt ("en) 8A - atelierul
vorgefahren 4A - a merge loc
die Weste (n) 2A - vesta
înainte zustimmen 4B - a fi de acord
der Windhund (e) 7A/6 - ogarul
vorlesen*, las vor, vorgelesen zutrauen 7B - a crede pe
die Wirklichkeit (en) 4B/10 -
2B - a citi (cuiva) cineva capabil de…
adevãrul
vorstellen 1A - a prezenta
die Wirtschaft (en) 3A -
der Vorteil(e) 1A - avantajul
economia
witzig 2A - glumeþ
Wo [gibt's denn sowas?] 6B -
W unde
wohl [fühlen] 5A - bine
wach 5B - treaz der Wolf ("e) 7A/6 - lupul
wachsen*, wuchs, womit 7Z - cu ce
gewachsen 8B - a creºte woran 7Z - la ce, la care
wählen 7B - a alege worauf 7Z - pe ce, pe care
während 8A - în timp ce

ANHANG hundertdrei 103


Bildquellen

© TCL, p. 81 – © Beiersdorf, p. 18 – © Cornelsen, Homberg, p. 8, p. 12 (sus), p. 36


(stânga), p. 42, p. 50, p. 52, p. 53, p. 55, p. 83, p. 57 – © Deutsches Museum München,
p. 85 (jos, dreapta) –© Matzerath, p. 54 (sus, stânga), – Das Fotoarchiv: © Oberhäuser,
p. 18(5), p. XXX (jos); © Tack, p. 22 (jos, dreapta) – © Großkopf, p. 28 (jos) – IWZ,
Stuttgart, p. 19 – Liebermann, p. 84 – Mauritius: © Hackenberg, p. 29 (mijloc); – ©
NDR, p. 34(2) – Rotbuch Verlag: © Seyfried, p. 82 – © Kulturzentrum Rote Fabrik, p. 29
(mijloc, dreapta) – © SAT 1, p. 18(3) – Schapowalow: © Degonda, p. 29 (sus, mijloc);
© Giegel, p. 29 (mijloc, stânga); © Sonderegger, p. 29 (sus, stânga) – Space Press, p. 85
(stânga) – Superbild: © Ducke, p. 54 (jos, stânga) – Transglobe: © Karwasz, p. 54 (sus,
dreapta) – © Viva, p. 22 (sus) – © WDR, p. 18(4); WDR: © Hohl, p. 18(7) – ZDF:
© Schäfer, p. 18(1) – Zefa: © Leidmann, p. 29 (sus, dreapta) – action press: © Ullmer,
p. 73 – © The Body Shop Deutshland, p. 60 (sus) – © Cornelsen, p. 58 (dreapta), p. 59,
p. 60 (sus, dreapta), p. 61 (stânga, dreapta), p. 62 (sus), p. 65 (stânga), p. 64 (jos), p. 65
(jos), p. 68 (a, b, c, e, f, g), p. 71 (stânga), p. 72 (foto), p. 60 (jos, dreapta), p. 69 , p. 63
(stânga); Krauke, p. 61 (mijloc); Lücking, p. 63 (dreapta), p. 65; Perregaard, p. 60
(mijloc) – © FC Bayern München, p. 72 – Fotoarhivã: © Müller, p. 65; © Nimtsc, p.
68(h) – © Garve, p. 71 (dreapta) – Agenþie foto Helga Lade © BAV, p. 62 (jos), p. 63
(jos: 2 ºi 3 dreapta); Binder, p. 68 (i); © Rose, p. 63 (sus, dreapta) – Mauritius: © Beck,
p. 58 (stânga); © Hubatka, p. 60 (stânga) – Plus 49 / Visum: © Greenfield, p. 68(d) – ©
Rohrmann, p. 63 (stânga) – © Loewen, p. 64 (sus); © Kanus, p. 58 (mijloc) – © Peter
Wirtz, Dormagen, p. 68 (jos).

104 hundertvier ANHANG


KARL HEINZ BIELER
SYLVIE SCHENK

ISBN 973-571-678-X

9 789735 716783