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Gewürze

Ajowan auch Ammei oder Ajamoda

Ajowan ist eine mit dem Kümmel verwandte Pflanze die in Nordafrika und Asien kultiviert wird. Sie wird bis zu
60 cm hoch und sieht auf den ersten Blick wie wild wachsende Petersilie aus.
Da Ajowan Thymol enthält, ist der Geschmack Thymianähnlich.
In unseren Breiten ist Ajowan so gut wie unbekannt. In Asien hingegen ist es ein häufiger Bestandteil von
Currymischungen.
Ajowan wirkt schmerzstillend im Magen-Darm-Bereich, löst Verkrampfungen und lindert Entzündungen des
Zahnfleisches.

Alant

Alant ist eine wildwachsende Pflanze die aus Asien stammt. Sie hat gezackte Blätter und grosse, gelbe
Blüten. Als Gewürz kann man sowohl die Blätter als auch die Wurzeln verwenden.
Der Geschmack ist bitter.
Alant hat schleimlösende und keimtötende Wirkung.

Anis

Als Anis bezeichnet man die kleinen, mittelbraunen bis blassgrünen Samen einer im Mittelmeerraumes
beheimateten Pflanze.
Wegen des süsslichen Geschmackes wird Anis zu Süssspeisen und Backwaren verarbeitet. Auch zur
Herstellung von Likören wie Pernod, Raki und Ouzo wird Anis verwendet.
Anis wirkt verdauungsanregend, krampflösend und entzündungshemmend.

Asant auch Stinkasant oder Teufelsdreck

Asant ist der getrocknete, harzähnliche Saft aus der Knolle verschiedener Ferula- Arten ( Fenchel ). An der
Luft getrockneter Asant hat eine leicht rötliche bis gelbbraune Farbe.
Obwohl Asant stark nach Knoblauch riecht und einen scharfen, bitteren Geschmack hat, ist es in kleinen
Mengen eingesetzt ein durchaus brauchbares Gewürz.
Asant wirkt krampf- und schleimlösend.

Cayennpfeffer

Cayennpfeffer wird aus der getrockneten und gemahlenen Chillischote hergestellt. Chilli ist eine besonders
scharf schmeckende Gewürzpaprikasorte die aus Mittel- und Südamerika stammt.
Es gibt eine Vielzahl von Chillies in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Die schärfe der Chillies
hängt vom Gehalt an Capsaicin ab. ( Capsaicin ist ein aromatisches Säureamid )
Chillies und Cayennpfeffer werden besonders in den Küchen Mexikos, Indiens und Indonesiens verwendet.
Chillies wirken verdauungsfördernd und kreislaufentlastend.

Fenchel

Sind die Samen einer bis zu 2 Meter hohen Staude aus dem Mittelmeerraum. Sie enthalten die ätherischen
Ölen Fenchon und Anethol.
Ihr süsses, leicht anisähnliches Aroma ist ideal zum Würzen von Fisch und Schweinefleisch und wird auch für
Backwaren und Bonbons verwendet. Fenchel fördert die Verdauung und besitzt entgiftende Wirkung.

Fenugreek auch Bockshornkleesamen oder Griechisches Heu.


Fenugreek sind die getrockneten Samen einer bis zu 60 cm hoch werdenden Pflanze, die im Mittelmergebiet
heimisch ist und zu den Hülsenfrüchten zählt.
Da die Samen roh einen unangenhmen Geschmack haben werden sie vor der Verwendung geröstet.
Bockshornkleesamen sind ein Hauptbestandteil von Currypulver. Auch werden sie als Zusatz zu Brotmehl und
zum aromatisieren von Konfekt verwendet.

Galanga

Galanga ist der Wurzelstock einer bis zu 2 Meter hohen Pflanze die in Asien heimisch ist. Wenn die pflanze
blüht wird er ausgegraben, gekocht und anschliessend getrocknet.
Verwendet wird er in Asien als Bestandteil von Curry.

Galgant

Galgant ist der bis zu einem Meter lange Wurzelstock einer in China heimischen Pflanze. Verwendet wird die
aromatische, bitterschmeckende Wurzel für Bitterliköre und als Würzmittel.
Galgant wirkt verdauungsfördernd.

Gewürznelken

Als Gewürznelke wird die vollständig entwickelte, noch nicht aufgeblühte, getrocknete Blütenknospe des bis
zu 13 Meter hohen tropischen Gewürznelkenbaumes ( Syzygium Aromaticum ) bezeichnet.
Der Gewürznelkenbaum ist auf den Molukken und auf Ostafrikanischen Inseln heimisch. Heute wird er auch in
Brasilien, auf Mauritius und in Ostindien angebaut.
Der stark aromatische Geschmack ist auf den Gehalt an ätherischen Ölen zurückzuführen.
Verwendung finden sie zum würzen von Lebkuchen, Kompott, Currygerichten und Glühwein. Ausserdem
dienen sie zur Herstellung von Gewürznelkenöl.
Sie wirken als Schmerzmittel bei Zahnschmerzen und sind Verdauungsfördernd

Ingwer

Das Gewürz Ingwer ist der getrocknete, geschälte oder ungeschälte Wurzelstock einer in Westindien
heimischen, schilfartigen Pflanze. Ingwer wird nach der Ernte gekocht und anschliessend in der Sonne
getrocknet.
Ingwer dient zum Würzen von Fisch, Fleisch und Gemüsen, für Chutneys, Kuchen und Kekse. Ausserdem
wird er zu Branntwein, Bier, Likör, Schokolade und als Bestandteil von Curry verwendet.
Ingwer wirkt lindernd bei Übelkeit.

Kalmus auch Deutscher Ingwer oder Magenwurz

Kalmus ist der geschälte und getrocknete Wurzelstock einer in Europa, Asien und Nordamerika heimischen
Pflanze. Der charakteristische kampferartige Geruch wird durch ätherische Öle hervorgerufen.
Verwendung findet Kalmus heute hauptsächlich in der Likörindustrie.
Bei Übersäuerung des Magens und bei zu wenig Magensäure wirkt Kalmus sehr gut.

Kapern
Kapern sind die geschlossenen, noch von den Kelchblättern umgebenen Blütenknospen des im
Mittelmeergebiet heimischen echten Kapernstrauches ( Capparis spinosa ).
Die Kapern werden nach Grösse sortiert und dann in Salz, Essig oder Öl eingelegt.
Als Kapernersatz werden die Blütenknospen anderer Pflanzen angeboten. z.B. Sumpfdotterblume,
Besenginster, Kapuzinerkresse u.a.
Verwendet werden Kapern für Fleisch und Fischgerichte, Salate und Saucen.

Kardamom

Kardamom ist eine schilfartige Pflanze die an der Malabarküste in Indien heimisch ist, aber auch in Sri Lanka
und Guatemala angebaut wird.
Die grünen, braunen oder weissen , dreikantigen Samenkapseln zählen immer noch zu den teuersten
Gewürzen der Welt.
Der Gehalt an ätherische Ölen verleiht dem Kardamom seinen typischen Geruch und Geschmack.
Verwendung findet er zum würzen von Lebkuchen, Gewürzplätzchen, für indische Gerichte wie Pilau und zum
aromatisieren verschiedener Likör und Wurstsorten.
Kardamom wirkt kreislaufanregend und hilft bei Magenschmerzen und Blähungen.

Koriander auch Schwindelkorn

Als Koriander bezeichnet man die reifen, getrockneten, bräunlichen Spaltfrüchte einer einjährigen Pflanze. Sie
wird im Mittelmeerraum, im Kaukasus, in China, Indien und bei uns angebaut.
Die frischen Pflanzen und Früchte haben einen unangenehmen Geruch, der beim trocknen einem
angenehmen, aromatischen weicht.
Verwendung findet er im indischen Curry, für Lebkuchen, als Bestandteil von Brot- Wurst und Wildgewürz,
und zum würzen von Fleisch und Gemüsegerichten.
Koriander wirkt verdauungsanregend

Kren auch Meerrettich oder Pfefferwurzel.

Kren ist die Wurzel einer zweijährigen, in Südeuropa heimischen Pflanze. Der scharfe Geschmack und
Geruch ist auf den Gehalt verschiedener Senföle zurückzuführen. Die aussen bräunlich - gelben und innen
weissen Wurzeln werden bis zu einem halben Kilogramm schwer.
Kren wird zum Würzen von Fleisch und Fischgerichten und zur Herstellung verschiedener Saucen verwendet.
Mit Kren gewürzt werden fette Speisen leichter verdaulich da Kren anregend auf die Verdauungsdrüsen wirkt.
Ausserdem regt er die Nierentätigkeit an und wirkt harntreibend und antiseptisch.

Kreuzkümmel auch Mutterkümmel oder römischer Kümmel.

Kreuzkümmel hat nichts mit dem "normalen" Kümmel zu tun. Es ist der Samen einer einjährigen Pflanze, die
bis zu 30 cm hoch, und in Ägypten, Marokko und Indien angebaut wird. Die braunen oder schwarzen Samen
sind sehr aromatisch, und haben einen scharf - bitteren Geschmack. Dieser ist auf den Gehalt von
ätherischen Ölen sowie von Harz und Gerbstoffen zurückzuführen.
Verwendet wird er als Zusatz zu Currypulver und zum Würzen von Fisch, Lamm und Reisgerichten.
Kreuzkümmel wirkt sich positiv auf die Verdauung aus.

Kurkuma auch Gelbwurz, Tumerik oder Safranwurzel.

Kurkuma ist die Wurzel einer mehrjährigen Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse die bis zu einem
Meter hoch wird und in Südasien heimisch ist. Sie wird in China, Indien, Indonesien, in Südamerika und in der
Karibik angebaut. Die orangegelbe Färbung ist auf den Farbstoff Curcumin und Diferuloylmethan
zurückzuführen.
Verwendung findet Kurkuma zum würzen von Currygerichten, Reisgerichten und Saucen. Ausserdem wird s
als Lebensmittelfarbstoff verwendet.

Kümmel

Kümmel ist der Samen eines in Asien beheimateten und in Europa, der ehemaligen Sowjetunion und den
USA angebauten zweijährigen Doldengewächses ( Carum carvi ).
Die Früchte sind dunkel, länglich - elliptisch und schwach sichelförmig gekrümmt. Charakteristisch sind die
fünf Längsrippen.
Kümmel ist eines der beliebtesten Gewürze und wird äusserst vielfältig eingesetzt.
Er lindert Magenkrämpfen, Blähungen, Durchfall und Koliken.

Lorbeer

Als Lorbeer bezeichnet man die Blätter des aus Asien stammenden und seit langer Zeit im Mittelmeerraum
beheimateten Lorbeerstrauches oder Baumes. Die Blätter sind länglich, bis zu zehn Zentimeter lang, schwach
gezahnt und ziemlich hart.
Der Lorbeerbaum trägt das ganze Jahr über Blätter. Nach der Ernte werden die Blätter in einem dunklen,
trockenen Raum getrocknet. Bei der Trocknung verflüchtigen sich die Bitterstoffe.
Lorbeer wird zum Würzen von Suppen, Saucen, Eintöpfen, Currygerichten, Essiggemüse und zum
Aromatisieren von Likören verwendet.

Mazis auch Muskatblüte

Mazis ist die Bezeichnung für den getrockneten Samenmantel der Muskatnuss. Der immergrüne
Muskatnussbaum ist auf den Molukken heimisch. Früchte liefern nur die weiblichen Blüten die wie eine
Mischung aus Birnen und Marillen aussehen. In den Früchten befindet sich ein grosser Kern, der von einer
leuchtendroten, zerschlissenen Haut umgeben ist. Diese wird abgestreift und getrocknet.
Wegen ihres zarten Aromas ist sie ideal zum würzen von hellen Saucen, Fisch und Desserts.
Mazis fördert die Verdauung und unterstützt den Kreislauf.

Mohn

Mohn ist eine krautige, einjährige, bis zu eineinhalb Meter hohe Pflanze.
Sie stammt aus Asien, wird aber auch im nahen Osten sowie in Europa angebaut.
Die Walnussgrossen Samenkapseln enthalten viele nierenförmige Samen mit bis zu 50 Prozent Ölgehalt, die
ein wertvolles, Linolsäurereiches Speiseöl liefern.
Sie enthalten keine Alkaloide. ( Alkaloide sind im Milchsaft von unreifen, grünen Samenkapseln des
Schlafmohnes enthalten. Aus dem Saft auch Opium genannt, stellt man Schmerzmittel und Drogen her. )
Mohnsamen gibt es in den unterschiedlichsten Farben. Von dem uns am bekanntesten blaugrauen über
braunen bis zu weissen.
Verwendet wird Mohn für Brot und Gebäck, für Nudelgerichte und Süssspeisen.

Muskat

Die Muskatnuss ist der Samen der kleinen, wie eine Mischung aus Birnen und Marillen aussehenden Frucht
des Muskatnussbaumes. Wenn die reifen Früchte vom Baum fallen, löst man das Fruchtfleisch und den
Samenmantel ab. Anschliessend werden die Samen in Trockenhäusern ein bis zwei Monate lang gelagert.
Danach werden die Schalen geknackt. Die Kerne werden gegen den Befall von Insekten in Kalkmilch
getaucht.
Muskatnuss wird fein gerieben oder als Pulver zum Würzen von Suppen, Saucen und Gemüsen, für
Wurstwaren, zum Backen und in der Likörherstellung.
Das ätherische Öl der Muskatnuss wird in der Aromatherapie eingesetzt.
Ausserdem wirkt Muskat anregend auf Herz- und Kreislauftätigkeit.

Paprika

Als Paprika bezeichnet man die zu Pulver zermahlenen getrockneten Früchte einer einjährigen Pflanze der
Gattung Capsicum. Ihre ursprüngliche Heimat ist Südamerika. Heutzutage ist sie weitverbreitet.
Die Pflanze ist eng verwandt mit den Chillies.
Der Geschmack variiert von mild bis scharf.
Verwendung zum Würzen von Gulasch, Gemüse, Fischgerichten, kalten und warmen Saucen, uvm.

Paradieskörner auch Guineapfeffer oder Gran Paradisi

Paradieskörner sind die Samen des Ingwergewächses Aframomum melegueta. Die Pflanze stammt aus
Afrika. Sie wird bis zu zwei Meter hoch und hat lange Blätter und trägt gelbe Blüten. Nach der Blüte bilden
sich kleine, gelbe bis orange Früchte. Im Fruchtfleisch liegen die Samen. Früher waren sie in Europa sehr
beliebt. Heutzutage kennt man sie kaum noch.

Pfeffer

Die Pfefferpflanze ( Piper nigrum ) stammt aus Indien und wird heutzutage in den Tropen der gesamten Welt
angebaut. Sie gehört zur Gattung der Pfeffergewächse ( Piperaceae ), die etwa 650 Arten umfasst.
Die Pfefferpflanze kann bis zu 12 Meter hoch werden.
Nach vier Jahren trägt sie zum ersten mal Früchte.

Für grünen Pfeffer werden die unreifen Früchte geerntet.

Schwarzen Pfeffer erhält man wenn man die Früchte erntet, sobald sie sich rot färben. Sie werden ungeschält
an der Sonne oder über offenem Feuer getrocknet. Sie erhalten beim Trocknen eine dunkelbraune bis
schwarze Farbe und eine schrumpelige Oberfläche.

Für weissen Pfeffer werden die vollreifen, roten Früchte einem drei Tage dauernden Fermentationsprozess
unterzogen. Anschliessend wird die Fruchtschale entfernt und die Körner werden getrocknet.
Weisser Pfeffer ist im Geschmack milder, was auf den niedrigeren Gehalt des Alkaloides Piperin
zurückzuführen ist.

Pfeffer gilt in der Naturheilkunde als schmerzlindernd, antiseptisch, krampflösend, abführend, antitoxisch und
verdauungsfördernd.

Piment auch Nelkenpfeffer, Neugewürz oder Jamaikapfeffer

Als Piment bezeichnet man die nicht ausgereiften, getrockneten, rotbraunen bis schwarzen Beeren des
Pimentbaumes ( Pimenta dioica ).
Dieser wird in Jamaika, in Mittel- und Teilen Südamerikas angebaut.
Die Beeren müssen kurz vor der reife geerntet werden. Ansonsten verlieren sie ihre Würzkraft.
Piment duftet nach Gewürznelken, Muskatnuss, Pfeffer und Zimt.
Verwendung finden sie in der Küche als Einlegegewürz, zum würzen von Fleisch und Fischgerichten, Saucen
und Wurstwaren.
Piment wirkt gegen Blähungen.
Safran

Safran sind die getrockneten Narbenschenkel des in Vorderindien und Südeuropa beheimateten Safrancrocus
( Crocus sativus ).
Eine Blüte besitzt drei Narbenschenkel.
Für einen Kilogramm benötigt man rund 180000 Narben, die mit der Hand geerntet werden müssen. Deshalb
ist Safran das teuerste Gewürz der Welt.
Das Farbstoffglycosid Crocin verleiht dem Safran seine leuchtend gelbe Farbe.
Verwendet wird Safran als Gewürz und Färbemittel von Teigwaren, Butter, Kuchen, Likören und für Reis-
Fisch und Fleischgerichte.

Salz

Salz ist ein Mineral, das zu 98 % aus Natriumchlorid besteht.


Der tägliche Bedarf des Menschen liegt bei etwa 5 g.

Bedeutung für die Ernährung

Speisesalz versorgt den Menschen mit lebensnotwendigen Mineralstoffen.

Für die Regulierung des Waserhaushaltes im menschlichen Organismus, die erhaltung des osmotischen
Druckes in den Körperflüssigkeiten und zur Bildung der Magensalzsäure ist Salz lebensnotwendig.

Die über Schweiss und Harn ausgeschiedene Salzmenge ( etwa 2 bis 5 g ) muss mit der Nahrung wieder
zugeführt werden. Dabei ist zu beachten, dass Nahrungsmittel bereits Salz enthalten.
In Käse, Keksen, Brot, geräucherten Fischen, Schinken, Würsten etc. sind teilweise erhebliche Mengen
Kochsalz enthalten. Der Spitzenreiter punkto Kochsalzgehalt ist die Sojasauce. Sie enthält pro 100 ml bis zu
19 g !! Kochsalz.

Die tatsächliche tägliche Zufuhr von Kochsalz übersteigt die empfohlenen 5 g erheblich.
Eine übermässige Kochsalzaufnahme kann für die entstehung von Bluthochdruck und deren folgen
( Arteriosklerose, Herzinfarkt, Nierenversagen etc. ) verantwortlich sein. Auch ein Zusammenhang zum
Entstehen von Magenkrebs kann nicht ausgeschlossen werden. Durch den Genuss von jodiertem Salz wird
Kropferkrankungen vorgebeugt.

Gewinnung

Steinsalz
In Salzlagerstätten ( Strassfurt, Bad Salzungen, Altaussee, Hallstatt etc. ) kommt Kochsalz mit anderen
Mineralien vermischt vor. Das Salzhaltige Gestein wird mit Wasser ausgelaugt. Dadurch erhält man die
Salzsole.
Die Sole wird erhitzt. Das auskristallisierende Salz wird von den abgesetzten Verunreinigungen befreit und
anschliessend getrocknet = Siedesalz.

Meersalz
Meerwasser enthält neben anderen Salzen auch Kochsalz.
Die Kochsalzgewinnung erfolgt durch Verdunstung des Meerwassers mittels Sonnenwärme in Salzgärten,
oder durch Elektrodialyse.

Küchentechnische Eigenschaften

Bei hoher Konzentration konserviert Salz Nahrungsmittel. ( Pökeln, Einsalzen, Beizen u.a. )
Salz ist wasserlöslich und geht in Nahrungsmittel über, oder löst sich aus diesen.
Salz zieht Feuchtigkeit an und verklumpt. Die Streufähigkeit geht verloren.
Senfkörner

Als Senfkörner bezeichnet man kleine, runde, verschiedenfarbige Samen aus den Kapseln einjähriger
Pflanzen, die zu der Familie Brassicaceae gehören.

Weisser Senf ( Sinapis alba )


Kommt in vielen Ländern Europas und in Amerika vor. Er bildet zusammen mit dem Sareptasenf den
wichtigsten Rohstoff zur Herstellung von Senföl, Senfmehl und Senfpaste. Darüberhinaus sind sie auch noch
ein wichtiges Gewürz, vor allem für Essiggemmüse.

Sareptasenf ( Brassica juncea )


Diese braunen, roten oder gelben Samen des in Süd- und Ostasien, sowie in der GUS, USA und Europa
angebauten Senfblattkohls, dienen ebenso wie der Weisse Senf der Herstellung von Senföl, Senfmehl und
Senfpaste.

Schwarzer Senf ( Brassica nigra )


Diese Samen spielen in der Tafelsenfherstellung nur noch eine untergeordnete Rolle.

Sesam

Sesam ist der cremeweisse bis gelbliche Samen einer einjährigen Pflanze ( Sesamum indicum ), die bis zu
zwei Meter hoch wird. Sie wird in Afrika, Asien und Südamerika angebaut.
Die eiförmigen, flachen Samen wachsen in länglichen Kapseln, die bevor sie aufspringen geerntet werden.
Sesamsamen enthalten 50 % Öl. Das Sesamöl ist ein hervorragendes, lange halbares Speiseöl.
Verwendet wird es in der orientalischen Küche für Tahini ( Sesammus ), für Halvak, zum bestreuen von Brot
und Gebäck und zur Süsswarenherstellung.

Sternanis auch Badian

Sternanis sind die getrockneten, sternförmigen Sammelfrüchte eines in China und Vietnam heimischen
Baumes ( Illicium verum ).
Sie haben sechs bis acht ungleich grosse, kahnförmige Einzelfrüchte, die je einen glänzenden Samen
enthalten.
Die Früchte werden noch vor der Reige gepflückt und in der Sonne getrocknet.
Mit Anis hat Sternanis botanisch gesehen nicht viel zu tun. Allerdings schmeckt er ähnlich, und enthält auch
viele Stoffe die in Anis zu finden sind, insbesondere das Anisöl Anethol.
Verwendung findet er zum Würzen von Lebkuchen, Feingebäck, für Süssspeisen, Marmeladen und Bonbons.
In China ist Sternanis neben Anispfeffer, Fenchel, Gewürznelken und Zimt Bestandteil der oftverwendeten
"Fünf Gewürze".
Er lindert Magenkrämpfe und regt die Verdauung an.

Süssholz auch Lakritzpflanze

Als Süssholz bezeichnet an die süsslich schmeckende, gelbliche, holzige Wurzel verschiedener
Süssholzsträucher der Gattung Glycyrrhiza, die zur Familie der Fabaceae ( Hülsenfrüchtler ) gehört. Sie
wächst in den gemässigten und subtropischen Zonen vom Mittelmeerraum bis nach China.
Die häufigste Art ist Glycyrrhiza glabra.
Der aus den Wurzeln gewonnene eingedickte Saft erstarrt zu schwarzbraunen Stücken und wird als Süssholz
oder Lakritze bezeichnet.
Verwendung findet Süssholz zur Aromatisierung von Getränken, Tabak und Süsswaren.
Lindernd wirkt Süssholz bei Halsweh und Husten.

Tamarinde auch Indische Dattel


Tamarinde ist die Frucht eines aus Afrika stammenden und in Indien, Mittelamerika und den arabischen
Ländern angebauten immergrünen Baumes Tamarindus indica.
Die graubraunen, bis zu 18 cm langen Früchte enthalten ein süss-säuerliches Mark, indem die Samen
eingeschlossen sind.
Die Hülsen werden kurz vor der Reife gepflückt. Sie kommen entweder ganz, in Scheiben oder in Blöcken die
aus der gepressten Frucht bestehen in den Handel.
Verwendung findet Tamarinde zur Bereitung von Getränken, für Marmeladen, Sirupen und als Würzmittel für
Suppen und Saucen ( Worcester-Sauce ).
Tamarinde wirkt abführend.

Vanille

Die echte Vanille ( Vanilla planifolia ) gehört zur Familie der Orchideen und ist in Mexiko beheimatet. Die
grössere Teil der Weltproduktion kommt jedoch aus Afrika ( Madagaskar, Komoren und Reunion ).
Die geernteten gelblich bis grünlichen Früchte besitzen noch kein Aroma. Sie werden einem mehrmonatigen
fermentationsprozess unterzogen. Dadurch bekommt sie ihr Aroma und ihre dunkle Färbung.
Unterschieden wird sie nach Herkunft und Art.
z.B. Mexikanische Vanille:
Superior, Good , Fair
Japanische Vanille:
Ceylon-Vanille, Bourbon-Vanille
etc.
Vanille ist ein klassisches Gewürz für Süsswaren, u.a. für Speiseeis, Kuchen, Schokolade, Desserts, Konfekt.

Wacholder

Als Wachoder bezeichnet man die reifen, getrockneten, rotbraunen bis dunkelbraune- schwärzlichen Beeren
mehrerer Straucharten. z.B. Räckeldornstrauch ( Juniperus communis ), Wacholderstrauch, u.a.
Sie wachsen in weiten Teilen Europas, Nordamerikas, in Nordafrika und im nördlichen Asien.
Da die Beeren zum Reifen zwei bis drei Jahre benötigen, findet man an einem Strauch zur gleichen Zeit
unreife und reife Beeren. Die reifen, blauschwarzen Früchte werden von Hand gepflückt und zum Trocknen
flach ausgebreitet.
Verwendet werden sie zum Würzen von Fleisch, Fisch , Wild, Gemüse, zum einlegen von Sauerkraut, zum
Räuchern und zur Herstellung von Branntweinen wie Gin , Borowitschka u.a.
Wacholder wirkt entzündungshemmend und harntreibend.

Zimt

Zimt ist die Sammelbezeichnung für die getrocknete Rinde verschiedener Bäume der Gattung Cinnamomum
Schaeffer. Sie gehören zur Familie der Lorbeergewächse ( Lauraceae ).
Wichtigste Arten:
Echter Zimt oder Ceylonzimt
Dieser Zimt ist von bester Gewürzqualität. Er stammt vom Zeylonzimtbaum ( Cinnamomum zeylanicum )
dessen Hauptanbaugebiet Sri Lanka ist. Die Rinde wird durch schälen der Wurzelschösslinge gewonnen. Sie
wird mehrere Tage liegengelassen. Anschliessend werden die äusseren Schichten abgeschabt. Beim
darauffolgenden trocknen rollt sich die Rinde von beiden Seiten ein.

Kassiazimt, Chinesischer Zimt oder Zimtkassie


Dieser Zimtbaum ( Cinnamomum cassie ) wird hauptsächlich in Indonesien kultiviert. Die Rinde ist rot- bis
tiefbraun und wesentlich dicker als Ceylonzimt.

Verwendung findet Zimt in der Süss- und Backwarenindustrie, zum Würzen und Aromatisieren von
Süssspeisen, Erfrischungsgetränken und Spirituosen. Weitere Produkte des Zimtbaumes sind die Zimtblüte
und das Zimtöl. Zimt wirkt lindernd bei Übelkeit, Muskelkrämpfen und Durchfall.